Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Members holgerkroker 1009
Artikelaktionen

1009

Eine Ebene höher
Lusi, 28.08.10
Der Schlammvulkan Lusi in Nordost-Java aufgenommen am 28.08.10 durch den Ikonos-Satelliten der NUS.
Sidoarjo, 28.08.04
Der Landkreis Sidoarjo im Nordosten Javas, aufgenommen am 28.08.04 mit dem Aster-Instrument der Nasa.
Lusi, 20.10.09
Der Schlammvulkan Lusi in Nordostjava, aufgenommen am 20.10.09 mit dem Aster-Instrument der Nasa.
Lusi vom Boden aus
Der Schlammvulkan im Nordosten Javas, aufgenommen am 3. Oktober 2007
Lusi am 3. Oktober 2007
Das Zentrum des Schlammvulkans am 3. Oktober 2007
Aschekegel in Harrat Lunayyir
Harrat Lunayyir ist ein Vulkanfeld im Nordwesten Saudi-Arabiens.
Inspektion im Vulkanfeld
Geologen aus Saudi-Arabien und den USA untersuchen das Vulkanfeld von Harrat Lunayyir nach dem Bebenschwarm vom Sommer 2009
Aschekegel in Harrat Lunayyir, breit
Harrat Lunayyir ist ein Vulkanfeld im Nordwesten Saudi-Arabiens.
Kleine Wasserlebewesen ganz groß (Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin , von 10.10.2010 15:00 bis 10.10.2010 16:30)
Mikroskopieren im Humboldt-Exploratorium - Kindersonntag im Museum für Naturkunde
Schönheit im Verborgenen (, von 08.10.2010 00:00 bis 08.01.2011 00:00)
Ausstellung im Senckenberg-Naturkundemuseum: Fotografien mit dem Rasterelektronenmikroskop
Eiszeit und Gegenwart (Darmstadtium, Schloßgraben 1, 64283 Darmstadt , von 11.10.2010 20:00 bis 11.10.2010 21:30)
Berner Glaziologe berichtet über unseren Kenntnisstand zur Eiszeit.
Leben an den Polen (Paläontologische Museum München, Richard-Wagner-Straße 10, 80333 München, von 06.10.2010 20:00 bis 06.10.2010 21:30)
Abendvortrag über die Entwicklung des Lebens in den Polregionen.
Phytoplankton
Phytoplankton ist die Basis der Nahrungskette in den Ozeanen.
Roter Thunfisch
Thunfische, hier der besonders begehrte Rote Thunfisch, sind bedroht.
Qualle
Quallen sind wichtiger Bestandteil des ozeanischen Ökosystems
Qualle
Quallen dominieren schon einige Gebiete des Ozeans.
See-Elefant
See-Elefanten kommen nur wenige Wochen im Jahr an Land, um sich, wie hier bei Cambria in Kalifornien, zu paaren.
See-Elefant 2
Die Paarung ist der einzige Zweck des Landaufenthalts der See-Elefanten.
Weißer Hai
Der Weiße Hai ist einer der größten Räuber der Weltmeere.
Fast ein neuer Kontinent
Das größte Gebirge der Erde taucht in keiner Rangliste auf. Rings um den Planeten ziehen sich die mittelozeanischen Rücken, doch ihre mehrere Tausend Meter hohen Gipfel sieht an der Erdoberfläche niemand. So hoch die Ketten in der Regel auch aufragen, es sind immer noch ein paar Hundert Meter Wasser darüber. Nur hin und wieder stößt wie in der südatlantischen Insel Tristan da Cunha eine Spitze tatsächlich durch die Wasseroberfläche. „Geologisch kennen wir die Rücken recht gut, aber wir Biologen wussten bisher nur grob, was wir dort finden können, und über die Lebensgemeinschaften wussten wir fast gar nichts“, erklärt Odd Aksel Bergstad vom norwegischen Institut für Meereskunde in Bergen. Bergstad hat Mareco, eines der großen Teilprojekte des internationalen Meereszensus geleitet, das sich mit dem mittelatlantischen Rücken beschäftigte.
Verkehrsüberwachung im Ozean
In Monterey an der kalifornischen Pazifikküste betreiben das dortige Aquarium und die kalifornische Eliteuniversität Stanford eine Thunfisch-Forschungsstation. Die großen Raubfische gehören zu den beliebtesten Speisefischen der Welt, ein schönes Exemplar des Roten Thuns erzielt auf dem maßgeblichen Handelsplatz Tsukiji in Tokio Preise von weit über 50.000 Dollar. Entsprechend gejagt werden die Tiere, und deshalb bemühen sich Forscher wie die Meeresbiologin Barbara Block darum, Thune besser kennenzulernen.
Höchste Zeit zu handeln
Die meisten der marinen Ökosysteme stecken in Schwierigkeiten. In den Ozeanen drehen sich Müllstrudel vom Ausmaß eines Kontinents - der größte im Zentralpazifik. Korallenriffe sterben ab. Sauerstofflose Zonen breiten sich aus. In Mittelmeer und Atlantik steht der Blauflossen-Thunfisch vor dem Kollaps. Haiarten verschwinden. Und so lautet eine Frage, die der Zensus der Ozeane stellt: Wer wird morgen in den Meeren leben?
Überraschend belebt
Lange sah es so aus, als könnten die Meere nicht mit den Kontinenten mithalten: Der tropische Regenwald erschien als Non-plus-Ultra der Artenvielfalt, allenfalls die tropischen Riffe sollten ihm Paroli bieten können. Der Rest der Meere - große Fischschwärme, reichlich Biomasse, aber ansonsten Monotonie. Kein Vergleich zur Vielfalt der Käfer beispielsweise. Inzwischen ist klar, dass diese Ansicht irrig ist, auch wenn wir immer noch nicht einmal in Ansätzen wissen, wer alles in den Ozeanen lebt. Etwa in dem mit Abstand größten Lebensraum der Erde: dem freien Wasser. Zwischen 200 Metern Tiefe, wenn das eindringende Sonnenlicht nur noch für ein immer mehr verblassendes Zwielicht reicht, bis etwa 100 Meter über dem Boden spannt sich ein riesiges Wasseruniversum auf, das schon aufgrund seiner schieren Größe schwierig zu erforschen ist.