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BANDAMIN 1

erstellt von huenken zuletzt verändert: 04.08.2011 06:24

Projekt:
BANDAMIN 1
Deutsch-Indonesisches Verbundprojekt: Rezenter submariner Hydrothermalismus im östlichen, vulkanisch aktiven Banda-Inselbogen (Indonesien)

Laufzeit:
01.09.2001 bis 30.09.2003
Koordinator:
Prof. Dr. Halbach

Freie Universität Berlin, Institut für geologische Wissenschaften (Geochemie)
Kaiserswerther Str. 16-18
14195 Berlin
Programm:
Meeresforschungsprogramm
Themenschwerpunkt: Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit Indonesien
Ziele:
Die bilaterale wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit (WTZ) mit Indonesien wird durch ein Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung (BGBl. 1979 II 1286), das 1979 unterzeichnet wurde, geregelt.

Für den Bereich der Meeresforschung und Geowissenschaften wurde im Jahr 2000 ein spezieller Lenkungsausschuss "Earth and Ocean Research" etabliert, der bisher jährlich tagte um die Rahmenbedingungen für die Durchführung gemeinsamer Projekte zu definieren. Die wichtigsten Partner auf indonesischer Seite sind das Ministry of Research and Technology (RISTEK), das Ministry of Marine Affairs and Fisheries (DKP) und die indonesische Agency for the Assessment and Application of Technology (BPPT). Gemeinsam entwickelten deutsche und indonesische Wissenschaftler einen "Aktionsplan" unter Leitung des Zentrums für Marine Tropenökologie.

Im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit werden insbesondere Projekte zum Küstenzonenmanagement, zur Aquakultur und zu marinen Naturstoffen gefördert. In Übereinstimmung mit den indonesischen Interessen konzentrieren sich zahlreiche Projekte auf den Aspekt der Erfassung und nachhaltigen Nutzung von Ressourcen.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, entlang des Sunda-Banda-Inselbogens im östlichen Teil des indonesischen Inselstaates unterseeische Vulkane zu erforschen, deren Morphologie und Entwicklungsgeschichte zu beschreiben und geochemische-mineralogische Analysen durchzuführen.

Eine wichtige Aufgabe stellt zunächst die Vermessung des Meeresbodens dar. Entdeckte Hydrothermalfelder werden gezielt beprobt, indem mit Dredgen und Kastengreifern Probenmaterial gesammelt wird für spätere Analysen im Labor. Diese Analysen dienen der Bestimmung von unterseeischen Lagerstätten wirtschaftlich interessanter Rohstoffe.