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CO2RINA

erstellt von huenken zuletzt verändert: 28.01.2015 15:06

Projekt:
CO2RINA
Integrierte Risikoanalyse für die
Kohlendioxidspeicherung im geologischen Untergrund
Laufzeit:
01.09.2011 bis 31.12.2014
Koordinator:
Dr. René Kahnt

G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH
Gewerbepark "Schwarze Kiefern"
09633 Halsbrücke
Projektpartner:
Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, Zentrum für Kohlendioxidspeicherung

DMT GmbH & Co. KG Essen

RWTH Aachen, Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie (LIH), Lehrstuhl für Geotechnik im Bauwesen (GIB) sowie Lehrstuhl für Geologie, Geochemie und Lagerstätten des Erdöls und der Kohle (LEK)

Programm:
Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN

Themenschwerpunkt: Die Nutzung des unterirdischen Raumes zur Kohlendioxidspeicherung

Ziele:
Im Rahmen des Verbundprojekts CO2RINA soll eine Methode zur Durchführung von Risikoanalysen für die geologische Kohlendioxidspeicherung entwickelt, numerisch umgesetzt und an einem Teststandort erprobt werden. Es ist geplant, ein modular aufgebautes Simulationssystem zu erstellen, mit dessen Hilfe die Wahrscheinlichkeit einer Kohlendioxidfreisetzung ermittel werden kann. Hierfür ist zunächst eine Analyse der Prozesse erforderlich, die zu einer Kohlendioxidfreisetzung aus dem Untergrund führen können. Zu diesen Prozessen gehört die Kohlendioxidmigration entlang von Störungszonen oder Bohrungen bzw. die flächenhafte Diffusion von Kohlendioxid durch den Gesteinsporenraum. Weiterhin sind Berechnungen zur zeitlichen Entwicklung der Druck- und Kohlendioxidausbreitung sowie zu den Spannungszuständen und Verformungen im Speicher- und Deckgebirge geplant. Auch die Auswirkungen des Kohlendioxids auf die verschiedenen Grundwasserstockwerke sollen betrachtet werden. Die im Rahmen dieser Analysen ermittelten Parameter werden in Prozessmodulen zusammengefasst und über Schnittstellen in das geplante Simulationssystem integriert. Als zentrales Simulationswerkzeug dient die Software GoldSim. Diese Software ist speziell für Risikoanalysen entwickelt und bereits für Fragestellungen zur Lagerung radioaktiver Stoffe erfolgreich eingesetzt worden. Als Teststandort für das System wurde der Kohlendioxidforschungsspeicher in Ketzin (Brandenburg) ausgewählt.