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IKZM Oder III

erstellt von huenken zuletzt verändert: 27.07.2011 15:09

Projekt:
IKZM Oder III: Forschung für ein Integriertes Küstenzonenmanagement in der Odermündungsregion
Laufzeit:
01.03.2008 bis 30.04.2010
Koordinator:
Dr. Schernewski

Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Seestraße 15
18119 Rostock-Warnemünde
Projektpartner:
Fachhochschule Neubrandenburg, Landschaftsarchitektur und Umweltplanung

Universität Greifswald, Institut für Geographie und Geologie (Wirtschafts- und Sozialgeographie)

Universität Rostock, Ostseeinstitut für Seerecht und Umweltrecht

Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) Dresden

Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Berlin

Universität Oldenburg, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM)

Institut für Angewandte Ökologie (IfAÖ) GmbH Broderstorf

ARCADIS Consult GmbH Darmstadt
Programm:
Programm Meeresforschung der Bundesregierung (1993)
Themenschwerpunkt: Integriertes Küstenzonenmanagement
Ziele:
Das Verbundvorhaben IKZM Oder läuft seit 01. Mai 2004 (vgl. IKZM-Oder). In dieser Zeit gelang es, insbesondere auf der deutschen Seite der Region, die Grundlagen für die Implementierung eines regionalen IKZM zu legen. Diese müssen nun in der zweiten Förderphase thematisch stärker fokussiert und auf ein grenzüberschreitendes regionales IKZM ausgerichtet, weiter entwickelt werden und in konkrete, übertragbare Empfehlungen für die regionale nationale und internationale IKZM-Ebene münden. Ergänzender und erheblicher neuer Forschungsbedarf ergibt sich vor allem durch die vielfältige Veränderung der ökologischen, gesellschaftlichen, planerischen und juristischen Rahmenbedingungen, die Grenzlage sowie komplexe großräumige Veränderungen, die unmittelbare Auswirkungen auf die Küstenzone besitzen. So wurde bei den Arbeiten im Projektmodul 4 deutlich, dass die Oder mit ihrem Einzugsgebiet eine zentrale steuernde Funktion auf die Küstenzone ausübt und ein regionales IKZM diese Effekte nicht vernachlässigen darf. Zudem hat sich gezeigt, dass die neuartige Kopplung von Fluss-Küste-Meeres-Simulationsmodellen und daran anknüpfende, transdisziplinäre Arbeiten, wissenschaftlich sehr aktuelle Analysen und Szenarien zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Küstenregion erlauben, insbesondere vor dem Hintergrund der Prognosen über den Klimawandel.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Projekts.