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WTZ Südliches Afrika – SPACES - SACUS

erstellt von huenken zuletzt verändert: 15.10.2013 08:53

Projekt:

WTZ Südliches Afrika – SPACES: SACUS – Southwest African Coastal Upwelling System and Benguela Ninos – Das Südwestafrikanische Küstenauftriebsgebiet und seine Bedeutung für das regionale Klima im südlichen Afrika

Laufzeit:

01.07.2013 bis 30.06.2016

Koordination:

Prof. Dr. Peter Brandt

GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Ozeanzirkulation und Klimadynamik (Physikalische Ozeanographie)
Düsternbrooker Weg 20
24105 Kiel

Projektpartner:

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)

Universität Hamburg, Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEM)

Programm:

BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (2009)

Themenschwerpunkt:

Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit dem südlichen Afrika

Ziele:

Das Verbundprojekt SACUS wird im Rahmen des Programms "SPACES" (Science Partnerships for the Assessment of Complex Earth System Processes) gefördert. In dessen Mittelpunkt steht die Durchführung von wissenschaftlichen Kooperationsprojekten die zur Formulierung wissenschaftsbasierter Managementempfehlungen für die Region Südliches Afrika beitragen sollen, um langfristig eine nachhaltige Nutzung und den Erhalt von Ökosystemdienstleistungen zu sichern. Im SPACES-Programm werden intensive wissenschaftliche Kooperationen mit Partnereinrichtungen in Namibia und Südafrika angestrebt.

Die Küstenstaaten Südwestafrikas sind in besonderer Weise vom Ozean abhängig. Ihre gesellschaftliche Entwicklung, die Fischerei und der Tourismus sind direkt von  der Klimavariabilität und dem Klimawandel beeinflusst. Durch die Kombination verschiedener Stressfaktoren wird sich der Klimawandel besonders auf die südwestafrikanischen Küstenauftriebsgebiete auswirken. Vor diesem Hintergrund zielt das Verbundprojekt SACUS auf die Untersuchung der physikalischen und ozeanographischen Mechanismen der regionalen Klimavariabilität und des Klimawandels. Unter Einsatz verschiedener Beobachtungssysteme, seegestützter Experimente und moderner Modellierungsansätze sollen die Ergebnisse zu einem besseren Verständnis der kurz- und langfristigen Veränderungen des südwestafrikanischen Auftriebsgebietes und der darüber liegenden Atmosphäre beitragen. Langfristig werden die gewonnenen Daten und Ergebnisse zu verbesserten Klimavorhersagen für den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents führen.

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Südafrika (University of Cape Town), Namibia (University of Namibia) und Angola (National Institute of Fisheries Research) durchgeführt und beinhaltet umfangreiche Ansätze zum Aufbau lokaler Wissenskapazitäten in den beteiligten afrikanischen Ländern.