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WTZ Südliches Afrika - SPACES - AGULHAS

erstellt von huenken zuletzt verändert: 15.10.2013 08:29

Projekt:

WTZ Südliches Afrika - SPACES: AGULHAS – Regional and Global Relevance

Laufzeit:

01.07.2013 bis 30.06.2016

Koordination:

Prof. Dr. Arne Biastoch

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Ozeanzirkulation und Klimadynamik (Theorie & Modellierung)
Düsternbrooker Weg 20
24105 Kiel

Projektpartner:

Alfred-Wegner-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven

Programm:

BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (2009)

Themenschwerpunkt:

Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit dem südlichen Afrika

Ziele:

Das Verbundprojekt AGULHAS wird im Rahmen des Programms "SPACES" (Science Partnerships for the Assessment of Complex Earth System Processes) gefördert. In dessen Mittelpunkt steht die Durchführung von wissenschaftlichen Kooperationsprojekten die zur Formulierung wissenschaftsbasierter Managementempfehlungen für die Region Südliches Afrika beitragen sollen, um langfristig eine nachhaltige Nutzung und den Erhalt von Ökosystemdienstleistungen zu sichern.

Als Schlüsselregion für die globale thermohaline Zirkulation ist das Agulhassystem südlich von Afrika von Bedeutung für das regionale und globale Klima auf unterschiedlichen Zeitskalen. Arbeiten in den vergangen Jahren haben gezeigt, dass diese Region sensitiv auf globale Klimaänderungen reagiert. Im Projekt soll untersucht werden, wie die einzelnen ozeanischen Strömungskomponenten wechselwirken und welche Bedeutung der ozeanische Austausch zwischen indischem und atlantischem Ozean im globalen Klimasystem einnimmt. Die im Projekt geplanten Analysen starten mit einem etablierten Ozeanmodell mit 1/10° Gitterauflösung. Regionale Fragestellungen sollen mit Hilfe eines zu entwickelnden, hochauflösenden (1/20°) Modells untersucht werden.

Am Projekt AGULHAS sind das GEOMAR Kiel und das AWI Bremerhaven beteiligt und arbeiten eng mit der University of Cape Town (Nansen-Tutu-Centre for Marine Environmental Research) und dem South African Environmental Network (SAEON) zusammen.