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Kohlendioxid in den Untergrund - Internationaler Workshop am GFZ Potsdam zur CO2-Speicherung

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 15:48

Mit einer Begrüßung durch den Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg, Wolfgang Krüger, beginnt am 29. September ein Workshop zur Speicherung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) im Untergrund.

Über 150 Teilnehmer aus 20 Mitgliedstaaten treffen sich im GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) im Rahmen des Carbon Sequestration Leadership Forum (CSLF), einem internationalen Programm für die Abtrennung des CO2 und seiner Speicherung in der Erde. Das GFZ Potsdam selbst führt in Ketzin, einer Stadt 20 Kilometer westlich von Berlin, ein Projekt zur untertägigen Speicherung von CO2 durch. Das von der Europäischen Union geförderte Vorhaben mit dem Namen CO2SINK soll das Langzeitverhalten von Kohlendioxid in Sedimentgesteinen untersuchen, die zur Speicherung dieses Gases geeignet erscheinen. Bei dem Workshop in Potsdam geht es vor allem darum, aus dem CSLF ein internationales Programm zu entwickeln, bei dem alle CSLF- Mitgliedstaaten bereit sind, in gegenseitiger Kooperation an den jeweiligen nationalen und europäischen Projekten zusammenzuwirken. Vor diesem Hintergrund findet am Freitag, 30.09.2005, eine Exkursion zum Untergrundspeicher Ketzin statt, zu der sich über 60 Teilnehmer angemeldet haben. Ketzin plant eine Sädtepartnerschaft mit der Stadt Weyburn im Bundesstaat Saskatchewan in Kanada. Dort wird die geologische Speicherung von CO2 für die Produktionssteigerung von Erdöl schon seit Jahren betrieben.

Nähere Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie hier

Pressemitteilung des Geoforschungszentrum Potsdam