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Senckenberg am Meer: Schiffe und Forschungsschiffe

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 15:47

Mit der Gründung des Forschungsinstituts „Senckenberg am Meer“ als Ableger des Frankfurter „Museums und Forschungsinstituts Senckenberg“ im Jahre 1928 wurde die erste deutsche meeresgeologische Forschungseinrichtung eingerichtet. Sie befasst sich mit der Erforschung der Dynamik meeresgeologischer und meeresbiologischer Prozesse und Phänomene im Gezeiten- und Schelfbereich der Nordseeküste. Vom Grundsatz her beruhen die Forschungen auf den Prinzipien der Aktuopaläontologie und Aktuogeologie, d.h. dem Studium heute in der Natur ablaufender Prozesse, die zum Verständnis vergleichbarer Phänomene in der erdgeschichtlichen Vergangenheit führen. „Senckenberg am Meer“ hat von seinen Gründungsjahren bis heute eine Vielzahl von Forschungschiffen für die Watten- und Schelfmeerforschung eingesetzt. Hierzu gehören in der Frühzeit zwei umgebaute Helgoländer Brandungsboote, der SEEHASE und die AUSTER, sowie nach dem Ende des 2. Weltkriegs vor allem ein umgebauter Finkenwerder Bünnkutter, die ASTARTE. Im Jahre 1976 wurde die SENCKENBERG in Dienst gestellt, ein Schwesterschiff der Kieler LITTORINA. Dadurch konnte der Radius für das Arbeitsgebiet auf die gesamte südliche Nordsee bis hin zur Doggerbank erheblich erweitert werden. Damit verbunden war die Entwicklung meeresgeologischer Geräte wie u.a. der Kastengreifer nach Reineck, sowie der Einsatz von Forschungsgeräten, die eine aufwendigere Elektronik erforderlich machten.

Was
  • Öffentlichkeit
Wann 21.07.2004
von 19:30 bis 21:00
Wo Hörsaal des Kieler GEOMAR-Forschungszentrums, Wischhofstr. 1-3; 24148 Kiel Wellingdorf
Name
Kontakttelefon (0431) 600-2555
Termin übernehmen vCal
iCal

Zufahrt und Zugang über die Straße "Am Seefischmarkt"

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