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Bilateraler Geo-Workshop startet in Brasilien

erstellt von timo_meyer zuletzt verändert: 17.11.2016 13:36 — abgelaufen

Auf dem heute beginnenden „Deutsch-Brasilianischen Workshop zu Chancen in den Geowissenschaften und der Geotechnik“ im brasilianischen Santos wollen Geo-Experten nicht nur Wissen und Visitenkarten tauschen, sondern auch die Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen beider Länder ausloten.

Es ist mehr Arbeitstreffen als Vortragsveranstaltung: Auf dem noch bis zum Donnerstag stattfindenden „Deutsch-Brasilianischen Workshop zu Chancen in den Geowissenschaften und der Geotechnik“ geht es nicht nur darum, abgeschlossene Projekte und daraus gewonnene Erkenntnisse zu präsentieren, sondern auch darum, neue Ideen und Konzepte zu erarbeiten. Organisiert von der Uni Heidelberg gemeinsam mit dem Koordinierungsbüro GEOTECHNOLOGIEN, dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus und der staatlichen Universität São Paulo UNESP versammelt das Treffen zunächst im brasilianischen Santos, ab März dann an der Uni Heidelberg und weiteren deutschen Einrichtungen Experten beider Länder aus verschiedenen geowissenschaftlichen und technischen Arbeitsgebieten.

Die Themenpalette des viertägigen Programms  reicht von den Marinen Geotechnologien über die Geodäsie und das wissenschaftliche Bohren bis hin zum Forschungsmanagement. Experten stellen dabei neben innovativer Hightech auch Institute und Programme beider Länder vor. Sogar die Weltraumerkundung wird in Santos vertreten sein – Themen sind hier etwa die Nutzung von Weltraumtechnologien zur Erdbeobachtung oder die Erforschung unseres Nachbarplaneten Mars.

Wichtigstes Charaktermerkmal des Workshops – Bestandteil des aktuellen Deutsch-Brasilianischen Jahres der Wissenschaft, Technologie und Innovation – ist das Kooperative, also die Frage, wie man in Zukunft gemeinsam bestimmte Fragenstellungen lösen könnte. Beide Länder wollen im Bereich der Geoforschung näher zusammenrücken und sich gegenseitig unterstützen. Was im Rahmen des Workshops in kleineren Diskussionsgruppen und Gesprächsrunden abseits des Vortragsprogramms besprochen wird, sollte idealerweise später zu neuen Kooperationen und neuen Forschungsprojekten führen.

TM, iserundschmidt 02/2011


Mehr zum „Deutsch-Brasilianischen Workshop zu Chancen in den Geowissenschaften und der Geotechnik“ in Santos finden Sie hier. Der Programmflyer der Veranstaltung steht hier zum Download bereit.

Das nicht nur interdisziplinäre, sondern auch länderübergreifende Zusammenarbeit Forschung und Technik gut tut, ist keine neue Erkenntnis. Das FuE-Programm GEOTECHNOLOGIEN verfolgt bereits seit Jahren den Ansatz, seine Fühler über nationale und wissenschaftliche Grenzen hinaus auszustrecken. Ein gutes Beispiel neben den ohnehin zumeist international ausgerichteten Forschungsvorhaben, die unter dem Dach der GEOTECHNOLOGIEN gefördert werden, ist hier die Zusammenarbeit des Programms mit der American Geophysical Union (AGU), der weltweit größten Geophysikalischen Gesellschaft.

 

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