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Die Erde im Visier

erstellt von timo_meyer zuletzt verändert: 29.07.2010 12:45

In München öffnet am 27. Juli eine Sonderausstellung des GEOTECHNOLOGIEN-Programms ihre Pforten, die die Beobachtung des Systems Erde aus dem Weltraum zum Thema hat.

Die Erfassung des Systems Erde aus dem Weltraum hat wichtige Erkenntnisse über unseren Planeten erbracht. Satelliten sind dabei unentbehrliche »Werkzeuge« geworden, um die vielfältigen Prozesse in und auf der Erde zu studieren. Nur durch den Blick aus dem Weltraum ist es möglich, die Erde global zu erfassen und gleichzeitig durch Wiederholungsmessungen Zeitreihen aufzubauen, aus denen Veränderungen in diesem hochkomplexen System erkennbar werden.

Messreihen in nahezu Echtzeit ermöglichen den Betrieb von Frühwarnsystemen gegen Naturgefahren. Auch Veränderungsprozesse zu denen Baumaßnahmen, Rodungen, die Rohstoffgewinnung oder aber auch der Klimawandel gehören, können mit Hilfe von Satelliten aufgezeichnet werden. Viele Erkenntnisse und technische Neuerungen sind bei uns mittlerweile in den Alltag integriert, da wir mit Hilfe von Satellitennavigation mittlerweile schnell und einfach die Fahrtroute und den Wanderweg übermittelt bekommen.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse werden mit interaktiven Exponaten, Hands-on-Installationen, PC-Animationen und großformatigen Satellitenaufnahmen leicht verständlich in der Wanderausstellung »Die Erde im Visier« dargestellt.

Die vom Koordinierungsbüro GEOTECHNOLOGIEN in Zusammenarbeit mit dem Museum Mensch und Natur konzipierte und realisierte Wanderausstellung begleitet den Forschungsschwerpunkt »Erfassung des Systems Erde aus dem Weltall« unter www.die-erde-im-visier.de. Die Ausstellung ist ab dem 27.7. bis Ende des Jahres in München zu sehen. Als weitere Standorte sind Karlsruhe und Bochum vorgesehen und weitere in Planung.


Mitteilung des Koordinierungsbüros GEOTECHNOLOGIEN, Juli 2010

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