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Forschung über alle Grenzen

erstellt von timo_meyer zuletzt verändert: 17.11.2016 13:36 — abgelaufen

Mitte Oktober war Südhessen der zentrale Treffpunkt für Geowissenschaftler. Auf der GeoDarmstadt2010 präsentierten Vertreter nahezu aller deutschen Geo-Gesellschaften und Institutionen Forschungsvorhaben zu den drängenden umweltpolitischen Fragen unserer Zeit.

Minderung des Klimawandels, Schutz von Grundwasser und Anbaugebieten, Versorgung mit Rohstoffen und Energie – zentrale geowissenschaftliche Forschungsgebiete lesen sich wie die globale politische Agenda unserer Zeit. Vor dem Hintergrund einer in den kommenden Jahrzehnten weiter stark wachsenden Weltbevölkerung sind verlässliche Strategien zur Erfüllung dieser Anforderungen umso dringlicher. Kein Wunder also, dass diese Themenfelder auch auf der diesjährigen Fachtagung GeoDarmstadt breiten Raum einnahmen.

Unter dem Motto „Geowissenschaften sichern Zukunft“ kamen im futuristisch anmutenden Kongresszentrum darmstadtium Mitte Oktober Vertreter nahezu aller deutschen Geo-Gesellschaften und Institutionen zusammen, um ihre Arbeitsschwerpunkte vorzustellen und zu diskutieren. Auch das Forschungs- und Entwicklungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN informierte in zahlreichen Beiträgen über die Merkmale des Programms und die Ziele seiner einzelnen Projekte.

Charakteristisch für die Geowissenschaften ist es, dass in ihrem Rahmen skalenübergreifend gearbeitet wird. In Darmstadt schlug sich dies auch in den vorgestellten Projekten der GEOTECHNOLOGIEN nieder: Von Betrachtungen im Nano-Bereich, etwa bei der Untersuchung von Mineraloberflächen und der Erkundung der Erdkruste, bis hin zur Analyse globaler Zusammenhänge zur Bestimmung des Klimawandels oder zur Warnung vor Naturkatastrophen wird im FuE-Programm geforscht.

 

Positives Feedback am Stand

Wer neben den Vortragssitzungen weiteres Informationsmaterial zu den GEOTECHNOLOGIEN wünschte, wurde am Veranstaltungsstand des Forschungsprogramms fündig. „Während der Tage in Darmstadt hat sich an unserem Stand das eine oder andere interessante Gespräch ergeben“, berichtet Werner Dransch, bei den GEOTECHNOLOGIEN für den Technologietransfer zuständig. Besonders gefiel den Fachbesuchern, dass unter dem Dach des Programms sowohl Forschung wie auch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit konzentriert aus einer Hand angeboten werden, so Dransch.

Seine Präsenz auf der GeoDarmstadt nutze das Programm auch, um den Bekanntheitsgrad seiner Handels- und Kommunikationsplattform „Geotechmarket“  weiter zu steigern. Geotechmarket möchte zu einer besseren Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft beitragen, ganz konkret also den Transfer von Geo-Wissen in marktfähige Produkte ermöglichen.

So können Wissenschaftler bei Geotechmarket Technologien oder Dienstleistungen anmelden, die sie gerne vermarkten möchten. Unternehmer wiederum können die Plattform nutzen, um Forschungsanfragen zu stellen und im internen Bereich der Internetseiten ausführliche Technologieprofile sowie technische Datenblätter zu den gelisteten Forschungsvorhaben abrufen.

„Die Internetseiten von Geotechmarket sind sehr gut dazu geeignet, gebündelt alle relevanten Informationen zum Thema Technologietransfer zu erhalten“, sagt Werner Dransch, „gleichzeitig ist mir aber auch der Kontakt mit potentiellen Nutzern der Plattform wichtig. Wenn sich jemand aus diesem Personenkreis bei mir meldet, erläutere ich ihm gerne in einem persönlichen Gespräch, welchen spezifischen Nutzen er aus unserem Netzwerk ziehen kann.“

RD, iserundschmidt 10/2010


Nähere Informationen zur GeoDarmstadt2010 gibt es auf den Veranstaltungsseiten, die Internet-Dependance von Geotechmarket finden Sie hier.

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