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Mosbrugger: Naturforschung ist überlebensnotwendig

erstellt von timo_meyer zuletzt verändert: 17.11.2016 13:36 — abgelaufen

Prof. Volker Mosbrugger - Vorsitzender des Wissenschaftlichen Aufsichtsrates für das FuE-Programm GEOTECHNOLOGIEN - präsentiert in seinem neuen Amt als Direktor des Forschungsinstituts und Naturmuseums Senckenberg die Pläne, die er für das Frankfurter Museumshaus umsetzen will.

Mosbrugger wählt dabei einen anwendungsorientierten Ansatz, um die Naturforschung im Einsatz gegen die drängenden Umweltprobleme unserer Zeit fit zu machen. Es gelte generell, aus der erdgeschichtlichen Vergangenheit zu lernen, so der vormalige Professor der Universität Tübingen und Leibniz-Preisträger, da die Entwicklungsprozesse unseres Planeten entscheidende Hinweise geben und die Basis für Prognosen bilden. Die Erforschung der Natur hält er angesichts von Klimawandel und Rohstoffknappheit für überlebenswichtig. "Wenn wir evolutionäre Lösungen der Natur verstehen, können wir sie auch abgucken und zur Lösung der großen Menschheitsprobleme beitragen", so Mosbrugger auf einer Pressekonferenz.

Dass dies nicht in Einzelarbeit, sondern in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen geschehen soll, ist dem Paläontologen ein Hauptanliegen. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, soll das bereits bestehende Netzwerk sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene ausgebaut werden.

Zur Person:

Volker Mosbrugger wurde 1953 in Konstanz geboren und studierte Biologie, Meeresbiologie und Chemie an den Universitäten Freiburg und Montpellier. 1990 übernahm er den Lehrstuhl "Allgemeine Paläontologie" am Institut und Museum für Geologie und Paläontologie der Universität Tübingen, am 1. Oktober 2005 das Amt des Senckenberg-Direktors. Mosbrugger hat im Forschungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN den Vorsitz des Koordinierungsausschusses inne, der für die strategische Planung des Programms zuständig ist.

Weitere Informationen zum Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg finden Sie hier.

TM, iserundschmidt 01/2006