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GEOTECHNOLOGIEN 2.0

erstellt von timo_meyer zuletzt verändert: 17.11.2016 13:37 — abgelaufen

Facebook – dieses Wort wirkt für viele Öffentlichkeitsarbeiter heute geradezu elektrisierend. Wie mit einer Präsenz in dem Sozialen Netzwerk weiterreichende Ziele als ein bloßes „Dabei-Sein“ verknüpft sein können, lässt sich exemplarisch am Beispiel der GEOTECHNOLOGIEN zeigen.

Seit vielen Jahren bereits finden sich auf der Homepage der GEOTECHNOLOGIEN umfangreiche Informationen zu den Inhalten des Forschungs- und Entwicklungsprogramms – etwa eine Übersicht über alle Projekte, die im Rahmen der GEOTECHNOLOGIEN seit ihrer Gründung im Jahr 2000 gefördert wurden und werden. Da mag sich die Frage aufdrängen, ob eine parallele Präsenz auf einem Portal wie Facebook, wie sie das Forschungsprogramm nun aufbaut, nicht zwangsläufig eine weitgehende Doppelung der Inhalte zur Folge haben muss.

Einen Einwand, den Simon Schneider, bei den GEOTECHNOLOGIEN unter anderem für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, schnell entkräften kann: „Ergänzend zu unserem traditionellen Internetauftritt wollen wir auf Facebook künftig den Dialog in den Mittelpunkt stellen. Denn nur wer sich in Social Media engagiert, erfährt heute die Meinung einer breiten Öffentlichkeit zu einem bestimmten Thema, kann sie auswerten und entsprechend darauf reagieren.“ 

Bei den Menschen hätte sich ein großes Bedürfnis entwickelt, sich auf Portalen wie Facebook miteinander auszutauschen – nicht zuletzt auch über wissenschaftliche Entwicklungen unserer Zeit, betont Schneider, „die Frage ist nur: Nimmt die Wissenschaft an diesem Gespräch teil, oder überlässt sie die Meinungsbildung denen, die – vielleicht aus ganz eigenen Interessen – gut oder schlecht über sie und ihre Themenfelder sprechen?“

Auf Seiten wie Facebook gewinnen, befeuert durch eine engagierte, mitteilungsfreudige Community, auch anspruchsvollere Themen an Dynamik und Emotionalität. Nichtregierungsorganisationen haben dies längst erkannt und beliefern Soziale Netzwerke mit unzähligen Bildern, Geschichten und Hintergrundinformationen. Wissenschaftliche Organisationen und Einrichtungen tun sich hier oftmals noch schwer. „Dabei ist gerade ein Programm wie die GEOTECHNOLOGIEN mit seinen hochgradig gesellschaftsrelevanten Themen, seiner großen inhaltlichen Vielfalt und seiner starken Vernetzung für einen Auftritt in einem solchen Umfeld prädestiniert“, ist Simon Schneider überzeugt.

Durch eine auf die schnelle Informationsvermittlung angelegte Benutzeroberfläche lassen sich zudem News, Hinweise auf neue Publikationen oder Deadlines für Tagungen oder Ausschreibungen deutlich rascher und unkomplizierter an die interessierte Community bringen, als dies auf klassischen Webseiten der Fall ist. So können auch passive Nutzer, die kein direktes Feedback auf das Gelesene geben möchten, einen Mehrwert aus dem Netzwerk ziehen.

Gründe genug, das Facebook-Profil der GEOTECHNOLOGIEN kontinuierlich weiter auszubauen. „Wir wollen in den kommenden Monaten eine vollwertige Ergänzung zu unserer Webseite etablieren“, erklärt Simon Schneider, „dabei gilt, wie bei jedem Social-Media-Engagement: Je mehr Nutzer aktiv an einem Portal mitarbeiten, diskutieren und partizipieren, umso stärker wird sich die Relevanz des jeweiligen Mediums für die Zielgruppe ausbilden.“ Angesichts von über 20 Millionen deutschen und 700 Millionen Facebook-Nutzern weltweit ein Vorhaben, das noch einiges an Wachstumschancen verspricht.

RD, iserundschmidt 09/2011


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