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Geozahl des Tages

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... zu 5 Hektopascal - mit dieser Luftdruckdifferenz werden die Isobarenlinien auf Wetterkarten gezeichnet. Geringe Abstände zwischen den Linien zeigen große Druckunterschiede und stürmisches Wetter an, große Abstände hingegen ruhiges Wetter und wenig Wind.
... Jahre lang (1652-1658) dokumentierte der Abt Mauritius Knauer das Wetter bei Bamberg. Er glaubte, dass die Planeten das Wetter je ein Jahr lang prägen und erstellte im "Hundertjährigen Kalender" Vorhersagen, die meteorologisch aber nicht haltbar sind.
... Niederschlagsradaranlagen mit einer Reichweite von 150 Kilometern an Standorten in der ganzen Republik ermöglichen es dem Deutschen Wetterdienst, ganz Deutschland abzudecken.
... Plastikstücke wurden Hochrechnungen zufolge bei Messungen im Frühjahr 2016 im Meer vor New York aufgespürt, das sind über 250.000 Plastikteilchen pro Quadratkilometer. Die meisten sind kleiner als fünf Millimeter und treiben als Teppich unter der Wasseroberfläche.
... Plastikteilchen pro Quadratmillimeter, so vermuten Forscher, bilden das Great Pacific Ocean Garbage Patch. Der Große pazifische Müllstrudel ist ein riesiger Müllteppich, der von den Stömungen um den Nordpazifikwirbel zusammengetrieben wird.
... Millimeter Niederschlag fallen an der Westküste Madagaskars pro Jahr, an der Ostküste hingegen örtlich bis zu 4000 Millimeter. Der Südäquatorialstrom beschert dem Inselstaat dieses tropische Klima; von Westen nach Osten nehmen die Niederschläge kontinuierlich zu.
… Kilometer lang ist Madagaskar. In der Mitte der Insel befindet sich eine Hochebene, die durchschnittlich 1100 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Das Plateau gipfelt im Maromokotro, dem mit 2876 Meter höchsten Berg Madagaskars.
... Grad kälter als im Durchschnitt ist das Wasser vor der Küste Perus während des Wettereignisses La Niña. Starke Passatwinde zwischen Südamerika und Indonesien treiben das Warmwasser im Pazifik nach Südasien, sodass vor Peru kaltes Tiefenwaser nachströmt.
... bezeichnet Camilo Carrillo auf einem Kongress der geographischen Gesellschaft die Klimaereignisse im Jahr 1892 als einer der ersten als El Niño. Er beruft sich auf peruanische Fischer, die die warme nördliche Strömung El Niño nannten, da sie zur Weihnachtszeit auftritt.
… Grad Celsius - höhere Temperaturen weist die Sonderform der polaren Wüsten äußerst selten auf. Sie sind gänzlich von Eis bedeckt. Wie in anderen Wüstenarten sucht man Vegetation hier vergeblich, doch aus einem anderen Grund: Es ist schlicht zu kalt.
… bis 35° geographischer Breite liegen die größten Wüsten der Erde, also an bzw. zwischen den Wendekreisen. Warmluft vom Äquator kühlt sich auf dem Weg zu den Wendekreisen ab, sinkt ab und erwärmt sich. Die Folgen: Kaum Bewölkung, Niederschlag bleibt aus.
... Prozent der Erdoberfläche wird vom Indischen Ozean bedeckt. Der in Anlehnung an Atlantik und Pazifik manchmal auch "Indik" genannte Ozean ist mit 74,9 Millionen Quadratkilometern Fläche der drittgrößte der Erde.
... Millionen Jahre ist es her, dass das Mittelmeer begann auszutrocknen. Zuvor war es über breite Meeresarme mit dem Atlantik verbunden. Plattenbewegungen schlossen die Zugänge, das Meerwasser verdunstete, die Messinische Salinitätskrise folgte.
... Jahre alt ist die Chengjiang-Faunengemeinschaft, die 1984 durch Zufall im Maotianshan-Schiefer (Yunnan/China) entdeckt wurde. Die für das Verständnis der Evolution früher Vielzeller einmalige Fundstätte zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
... entdeckten Forscher bei einer Grabung in Chemnitz besonders interessante Fossilien des Riesenschachtelhalms Arthropitys bistriata mit zuvor unbekannten Mehrfachverzweigungen. Der Stamm aus dem Zeisigwald-Tuff wurde 2010 zum Fossil des Jahres gekürt.
... Jahre alt ist der Versteinerte Wald von Chemnitz. Die Bäume wurden bei einem Ausbruch des Zeisigwald-Vulkans abgeknickt und von Auswurfmaterial bedeckt. Dessen Kieselsäure führte zur Fossilisation des Waldes, der heute unter Stadtgebiet liegt.
... Pferde waren 1752 nötig, um den 100 Zentner schweren Stamm eines versteinerten Baumes von der Fundstelle in die königliche Naturalienkammer nach Dresden zu transportieren. Heute kann man ihn dort leider nicht mehr bewundern: Ein Brand zerstörte ihn 1849.
... Jahre alt ist Réunion im Indischen Ozean. Die Insel entstand durch das Aufstreben des Vulkans Piton des Neiges aus dem Meer und ist noch heute davon geprägt: Piton de la Fournaise, der letzte aktive Vulkan auf Réunion, zählt zu den aktivsten weltweit.
... Kilometer von Paris entfernt liegt Martinique, und ist doch Teil Frankreichs - und damit auch der Europäischen Union. Die geographisch zu den kleinen Antillen zählende Insel ist zugleich Überseedépartement und eine Region Frankreichs.
... Millionen Jahre ist der Ausbruch eines unterseeischen Vulkans her, der zur Bildung von Antigua führte. Steinkorallen breiteten sich auf der 650 Kilometer südöstlich von Puerto Rico liegenden Insel aus. Heute besteht sie zum Großteil aus diesen Kalkablagerungen.
… Kilometer lang ist der Yagtze, der sich von Tibet seinen Weg bis ins Ostchinesische Meer bahnt. Der drittlängste Fluss der Erde hat gelbliches Wasser - verursacht u. a. von Sediment, das durch massive Entwaldung in seine Fluten rutschte.
... brach der Vesuv das letzte Mal aus. Der nur neun Kilometer entfernt von Neapel gelegene Vulkan ist heute noch 1281 Meter hoch. Er besteht aus den Resten eines früher wesentlich höheren Schichtvulkans, der bei seinem Einsturz einen tiefen Krater formte.
... in diese Anzahl Staaten hat der Mensch die Erde unterteilt, wenn man die Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen zugrunde legt. Das flächenmäßige Schlusslicht Vatikanstadt würde im Spitzenreiter Russland knapp 39 Millionen Mal Platz finden.
... Kilometer Umfang, aber durch seine langgezogene, schmale Form verhältnismäßige geringe 370 km² Fläche misst der Gardasee. Er wurde in der letzten Eiszeit durch den Rhätischen Gletscher geformt, dessen Spuren man noch heute sehen kann.
... Kilometer, vom Atlantik bis zum Mittelmeer, zieht sich das Atlas-Gebirge durch Nordafrika. Es trennt die relativ feuchte Nordspitze des Kontinents von der extrem trockenen Sahara. Seine Spitze erreicht es am 4167 Meter hohen Toubkal im Süden Marokkos.