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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
…Kilometer und länger erstrecken sich die mittelozeanischen Rücken entlang der Naht zweier auseinanderstrebender Lithosphärenplatten. Sie sind Hauptorte des Sea-Floor-Spreading, dem langsamen Spreizen des Meeresbodens um mehrere Zentimeter im Jahr.
…erfolgte am Hirschkopf in Tübingen in einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 1000 Metern ein Bergrutsch. Die Geologen sprachen damals von einem Jahrhundertereignis, das als Forschungsobjekt für geologische, biologische und landeskundliche Studien dient.
…Jahre v. Chr. wurden die Inseln St. Kitts und Nevis auf den Kleinen Antillen in der östlichen Karibik erstmals - wahrscheinlich von Florida aus - bevölkert. Mit 56.000 Einwohnern und 269 Quadratkilometern Fläche gehört der Inselstaat zu den zwölf kleinsten Staaten der Erde.
…Quadratkilometer Fläche besitzt Guernsey und ist damit die zweitgrößte der britischen Kanalinseln. Die Kanalinseln gehören zu den Gebieten, die vor dem nacheiszeitlichen Meeresanstieg Teil des kontinentalen Festlands waren und bereits früh besiedelt wurden.
…der bekannten Hot Spots der Erde konnten bislang durch seismologische Untersuchungen eindeutig verifiziert werden. Zu diesen lokalen, stetigen Magmenaufstiege aus dem Erdmantel gehören neben den Hawaii-Inseln und Island auch die deutsche Eifel.
…begann der deutsche Mineraloge Abraham Gottlob Werner mit der geognostischen Landesuntersuchung Sachsens. Diese erste flächendeckende geologische Untersuchung des gesamten Kurfürstentums wird noch heute zu Vergleichszwecken genutzt.
…Meter hohe Felswände begrenzen das Donaudurchbruchstal bei Weltenburg. Die Kalkstein-Formationen tragen phantasiereiche Namen wie Versteinerte Jungfrau, Zwei Sich-Küssende oder Napoleons Reisekoffer – den er einer Sage nach dort verloren haben soll.
…entdeckte James Cook eine kleine Insel im Südpazifik, deren Bewohner ihn nicht landen ließen. "Savage Island", Insel der Wilden, ist heute als Niue bekannt und die Spitze eines erloschenen Vulkans und eines der größten gehobenen Atolle der Welt.
…Quadratkilometer umfasst die Bouvetinsel, eine unbewohnte Vulkaninsel im Südatlantik, 2500 Kilometer südwestlich des südafrikanischen Kaps der Guten Hoffnung. Sie ist ein von Norwegen abhängiges Gebiet, ohne jedoch Teil des Königreichs zu sein.
…Jahre alte Wühl- und Fressspuren von Meerestieren finden sich noch heute auf dem abgelagerten Muschelkalkgestein in der Partnachklamm, einem 700 Meter langen, tief eingeschnittenen Tal im Reintal nahe Garmisch-Partenkirchen.
…Einzelseen bilden die Osterseen südlich des Starnberger Sees in Oberbayern. Den Namen hat die Seengruppe vom größten und östlichstem, dem Großen Ostersee, dessen Bezeichnung auf das althochdeutsche Adjektiv ōstar, "östlich", "im Osten" zurückgeht.
…bis 485,4 Millionen Jahre ist es her, dass sich im Zuge von Umweltveränderungen im Meer fast alle heutigen Tierstämme entwickelten. Diese zu Beginn der Periode des Kambriums stattfindende Artenexplosion heißt auch Kambrische Explosion.
…Meter misst der Silberberg im Bayerischen Wald. Trotz der bescheidenen Höhe gehört er mit seinem felsigen Doppelgipfel zu den markantesten Bergen der Umgebung und bietet jedes Jahr tausenden Fledermäusen ein Winterquartier.
…Mal im Jahr trifft ein neuer Brocken aus dem All unsere Erde. Etwa 22.000 größere Krater vermutet man auf der Erdoberfläche, doch die meisten sind durch starke Erosion kaum noch zu erkennen. Zum Glück hinterlassen die meisten Meteoriten nicht mehr als eine Delle.
...Tonnen Salz fasst die größte Salzwüste der Erde. Die gigantische Salzkruste der Salar de Uyuni in Bolivien wurde vor über 10.000 Jahren durch das Austrocknen des Paläosees Tauca gebildet. Jährlich werden hier etwa 25.000 Tonnen Salz abgebaut.
…Grad Celsius zeigt das Thermometer am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg an. Damit wird in Österreich erstmals die 40-Grad-Marke überschritten. Einen Tag zuvor im Jahr 2015 wird die bisherige deutsche Höchsttemperatur gemessen.
...Jahre ist es her, dass ein Gesteinsbrocken aus dem Weltall für eine globale Katastrophe sorgte: Ein Meteorit stürzt auf die Erde und hinterließ ein gigantisches Loch: Den Chicxulub-Krater an der Nordküste der Yucatán-Halbinsel in Mexiko.
…Prozent Vegetation bedecken solche Gebiete nicht, die als Wüsten bezeichnet werden. Neben Überweidung und Wassermangel der Hitze- und Trockenwüsten kann auch fehlende Wärme in Eis- und Kältewüsten ein Grund für die Vegetationsarmut sein.
...Jahre alt ist die älteste sogenannte ozeanische Kruste im Atlantik vor Nordamerika und östlich des Marianengrabens im Pazifik. Sie entstand aus Magma, das entlang des mittelozeanischen Rückens aus dem Erdinneren aufsteigt, erstarrt und in Richtung der Küsten wächst.
…Meter tief ist der Tanganjikasee, der zweittiefste See weltweit und zweitgrößte Afrikas. Er verteilt sich auf die Republik Kongo, Tansania, Sambia und Burundi. Seine enorme Tiefe bedeutet, dass es sich in den tieferen Schichten des Sees um fossiles Wasser handelt.
...Jahre alt ist das älteste Gestein der Erde. Die Felsen gehören zum Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel an der kanadischen Hudson Bay. Noch ist ungeklärt, ob die uralten Felsen ein Überrest der allerersten Erdkruste sind, die sich einst vom Erdmantel abtrennte.
…wurde die Welt Zeuge eines der spektakulärsten Meteoriteneinschläge, als der Komet Shoemaker-Levy 9 in Jupiter stürzte. Bei Eintritt in das Schwerefeld dieses größten Planeten unseres Sonnensystems zerbarst der Komet in 21 Teile.
…Meter misst der Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands. Er liegt im Thanon Thong Chaiin-Gebirge, in der Provinz Chiang Mai in einem Nationalpark, der noch heute von indigenen Bergvölkern, den Hmong und Karen, bewohnt wird.
…Quadratkilometer Fläche umfasst der zentralafrikanische Staat Äquatorialguinea. Anders als der Name vermuten lässt, liegt er nicht auf dem Äquator, sondern zwischen Kamerun und Gabun und grenzt im Westen an den Golf von Guinea.
…verblüffte ein junger Chemiestudent die Wissenschaftswelt: Stanley Lloyd Miller bewies durch ein Experiment, dass grundlegende biologische Lebensbausteine unter abiotischen Bedingungen erzeugt werden können und erklärte so den Ursprung allen Lebens.