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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
…ereignete sich die letzte Eruption des auf der zu Hawaii gehörenden Insel Big Island gelegenen Vulkans Kīlauea - und hält bis heute an. Kīlauea, was in der hawaiischen Sprache so viel wie "spucken" oder "viel verbreiten" bedeutet, ist damit der aktivste Vulkan der Welt.
…Kilometer nur trennen die nordöstliche Inselspitze Siziliens vom italienischen Festland. Die hier gelegene Stadt Messina, die auch "Tor Siziliens" genannt wird, ist mit 238.439 Einwohnern die drittgrößte Stadt der Insel.
…wurde der Tag des Geotops zum ersten Mal begangen. An jedem dritten Sonntag im September werden in Deutschland seither Orte von erdgeschichtlicher Bedeutung vorgestellt, an denen man die Entwicklung der Erde und des Lebens nachvollziehen kann.
…Kilometer breit und fast kreisrund liegt das Nördlinger Ries im Grenzgebiet zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb. Früher für einen Vulkan gehalten, entdeckte man 1960, dass es die Überreste eines etwa 14,6 Millionen Jahre alten Einschlagkraters darstellt.
…wurde die wohl berühmteste Betrugsaffäre der Naturforschung aufgeklärt: Die in England gefundenen scheinbaren Überreste eines Frühmenschen entlarven sich als ein bearbeiteter mittelalterlicher Menschenschädel und ein 500 Jahre alter Orang-Utan-Unterkiefer.
…Seemeilen legte der britische Offizier William Bligh 1789 nach der berüchtigten, gegen ihn gerichteten Meuterei auf der Bounty im offenen Boot zurück. Es handelt sich bis heute um eine der längsten Reisen, die je in einem so kleinen offenen Boot unternommen wurde.
…Kilometer ragt das afrikanische Kontinentalschelf im Süden ins Meer. Der davorliegende südlichste Punkt des Kontinents ist Kap Agulhas. Es liegt auf dem 20. Meridian, der die geografische Grenze zwischen Atlantischem und Indischem Ozean darstellt.
…wurde in der südafrikanischen Ortschaft Taung der fossile Schädel eines Kindes entdeckt. Das seinerzeit älteste bekannte Fossil eines Vormenschen und zugleich erste in Afrika gefundene, bestätigte die noch heute geltende These, der heutige Mensch stamme aus Afrika.
…Prozent des Erdmagnetfeldes geht vom flüssigen Äußeren des Erdkerns aus. Dieser metallische Kern trägt, obwohl er mit einem Durchmesser von 6942 Kilometern nur ein Sechstel des Erdvolumens bildet, wegen seiner hohen Dichte rund ein Drittel zu ihrer Masse bei.
…Kilometer südlich von Neuguinea liegt die Halbinsel Kap York, deren Nordspitze den nördlichsten Punkt des australischen Festlandes bildet. Hier stößt sie an die Torres-Straße, eine Meerenge, die von Korallenriffen, Klippen, Sandbänken und Inseln durchsetzt ist.
…Quadratmeter Fläche nimmt die Arafurasee im Indischen Ozean zwischen Australien und Neuguinea ein. Die geringe Tiefe von durchschnittlich 150 Metern erklärt sich daraus, dass sie in der letzten Eiszeit mit Neuguinea und Australien den Kontinent Sahul bildete.
…erblickte "Mrs. Ples" zum zweiten Mal das Licht der Welt. Der außergewöhnlich vollständig erhaltene Schädel und jüngstes aller Fossile von Australopithecus africanus, das Entdecker Robert Broom zunächst zur Gattung Plesianthropus zählte, stammt aus Südafrika.
…Meter hoch liegt der Tilichosee in Zentral-Nepal im Hochland von Tibet und ist damit einer der höchstgelegenen Seen der Erde. Der in der Annapurna-Region gelegene See ist etwa 3,8 Kilometer lang und 1,6 Kilometer breit.
…Jahre nur dauerte die Reise des heutigen Erdteils Indien von der Kontinentalscholle der Antarktis zum Süden der Eurasischen Platte. Beim Aufeinandertreffen der beide Erdteile wurde der Himalaya aufgeschoben und das Hochland von Tibet angehoben.
…größere Grabungsstellen auf 25.000 Hektar südafrikanischem Bodens gelten (noch) als "Wiege der Menschheit". Hier, in der Provinz Gauteng, wurden in mehreren hundert Kalkstein-Höhlen zahlreiche Überreste fossiler Pflanzen, Tiere und Vormenschen gefunden.
…teils vollständige Skelettfunde von Plateosaurus erbrachten Ausgrabungen zwischen 1911 und 1932 in einem Steinbruch in Trossingen. Der riesige Pflanzenfresser wird wegen der vielen Funde in Süddeutschland auch "schwäbischer Lindwurm" genannnt.
…Jahre genau ist es her, dass Hermann von Meyer das Licht der Welt erblickte. Der deutsche Paläontologe beschrieb im Jahr 1861 erstmals - nur auf Basis eines einzigen fossilen Federabdrucks - Archaeopteryx, den bis heute stammesgeschichtlich ältesten bekannten Vogel.
…entstand in Dschibuti, einer ostafrikanischen Republik an der Meerenge Bab al-Mandab ein neuer Vulkan. Ardoukôba bildete sich aufgrund einer Eruption mit über 800 Erdbeben, die 25 bis 500 Meter lange Spalten eröffnete, welche Lavaströme produzierten.
…Quadratkilometer groß ist das Elbsandsteingebirge, ein vorwiegend aus Sandstein aufgebautes Mittelgebirge am Oberlauf der Elbe in Sachsen und Nordböhmen. Aufgrund seiner Höhe von bis 723 Metern wird es auch als Sächsische und Böhmische Schweiz bezeichnet.
…taufte man die norwegische Inselgruppe Spitzbergen um in Svalbard, die "Kühle Küste". In neuerer Zeit gilt sie als größtes Labor der Welt für Arktisforschung, zu dem auch ein Startplatz für Forschungsraketen gehört.
…sogenannte Pilzfelsen finden sich im Pfälzerwald, von denen der größte der Teufelstisch von Hinterweidenthal ist. Er ist größer und weitaus bekannter als der Teufelstisch von Salzwoog, der sich fünf Kilometer südwestlich befindet.
…bis 1200 Grad Celsius heiß sind Magmen bei ihrem Austritt. Erkaltet SiO2-armes Magma an der Erdoberfläche oder im Ozean, entsteht Basaltlava. Es ist das Gestein mit der größten Verbreitung, so bestehen nahezu alle tiefen Ozeanböden aus Basalt.
…Kilometer Breite misst die Insel Aruba in der südlichen Karibik maximal. Mit Bonaire und Curaçao bildet sie die Inselgruppe der ABC-Inseln, die geografisch zu den "Inseln unter dem Winde" gehören, welche nicht vom Nordost-Passatwind beeinflusst werden.
…Jahre alt ist der Druidenstein, ein kegelförmiger Basaltfels im Hellerbergland im Landkreis Altenkirchen. Seine prismatische Form erhielt er, als sich Lava durch die devonische Grauwacke des Grundgebirges hindurchzwängte und anschließend erstarrte.
…bricht am 26. August der Vulkan Krakatau aus, gelegen zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java. Als er am folgenden Tag in sich zusammenstürzt, verursacht er eine Reihe gigantischer Tsunamis, denen tausende Menschen zum Opfer fallen.