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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
… Grad Celsius Minustemperatur würde im Durchschnitt auf der Erde herrschen, wenn die Atmosphäre nicht bestünde. Die Erdatmosphäre beschreibt die gasförmige Hülle der Erdoberfläche.
… Prozent der Erde besteht aus Eisen. Das meiste davon sitzt im Erdkern, der zu über 85 Prozent aus heißem, flüssigen Eisen besteht. Ob das Innere unseres Planeten Temperaturen von 5.000 oder sogar 6.000 Grad Celsius erreicht, ist noch ungeklärt.
…Quadratkilometer Regenwald werden jährlich abgeholzt oder abgebrannt. Das entspricht einer Fläche so groß wie Griechenland. Mit den Bäumen schwinden auch die Tier- und Pflanzenarten, die zuvor in Symbiose mit dem gelebt haben, was unsere "grüne Lunge" ist.
…wurde die Ramsar-Konvention in der gleichnamigen iranischen Stadt festgelegt. Sie ist eines der ältesten internationalen Vertragswerke zum Naturschutz und schützt Feuchtgebiete. Derzeit haben 169 Staaten unterzeichnet und 2187 Gebiete genießen ihren Schutz.
…Meter tief ist der Neusiedler See, der in den beiden Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel und Fertő-Hanság liegt. Neben Rindern und Seeadlern streifen hier Wasserbüffel, Urwildpferde und Goldschakale durchs österreichisch-ungarische Gelände.
…Meter tief ist der tiefste See und mit über 25 Millionen Jahren gleichzeitig der älteste Süßwassersee der Erde. Der Baikalsee, der in Sibirien liegt, hat ein Volumen, das größer ist als das die Ostsee und fasst rund ein Fünftel unserer flüssigen Süßwasserreserven.
…fand die erste Weltumweltkonferenz in Stockholm statt. Seither feiern wir am 5. Juni den Tag der Umwelt. 150 Staaten beteiligen sich und organisieren Aktionen zum Recycling, zur Naturzerstörung und zur Schärfung des Umweltbewusstseins.
…beträgt der durchschnittliche pH-Wert der Meere. Im Vergleich zum vorigen von 8,16 klingt das gering, hat aber schon schwerwiegende Folgen: Das zunehmend saure Wasser greift die kalkhaltigen Schalen von Korallen und Meeresschnecken an oder zerstört sie.
…Jahre ist es her, dass Dinosaurier die Erde bevölkerten. Doch noch heute treffen wir beinahe täglich auf ihre direkten Nachfahren: Unsere heutigen Vögel weisen viele Ähnlichkeiten mit dem Archaeopteryx auf, ein Nachfahre kleiner Dinosaurier, der in der Zeit des Jura lebte.
...Millimeter pro Jahr wachsen die Alpen in der Schweiz und in Frankreich. Grund dafür sind die schrumpfenden Gletscher, die in der Eiszeit 500-mal schwerer auf den Alpen lasteten als heute. Von der Last befreit heben sich die Alpen bis heute, sie federn quasi zurück.
…Jahre alt ist der älteste bisher entdeckte Hominidenfund Südafrikas. Die Skelett- und Schädelknochen stammen aus den Sterkfontein Höhlen nördlich von Johannesburg. Der dort entdeckte bislang älteste Fund wurde auf ein Alter von 3,3 Millionen Jahren datiert.
…Grad Celsius wärmer sind die Ozeane heute als noch vor 60 Jahren. Dabei sind die tieferen und mittleren Meeresschichten sehr viel kälter als das Oberflächenwasser. Direkt an der Oberfläche haben sich die Meere schon um durchschnittlich 0,6 Grad Celsius erwärmt.
…Jahre alt ist der vermutlich älteste Baum der Welt. Die Fichte "Alt Tjikko", die 2004 von Leif Kullman, Professor für Physische Geografie an der Umeå Universität entdeckt wurde, wächst auf der felsigen Fulufjallet-Hochebene in Schweden.
…Quadratkilometer umfasst die Arabische Halbinsel und ist damit die größte Halbinsel der Welt. Ihr größter Staat, Saudi-Arabien, besitzt allein eine Fläche von über 2.000.000 Quadratkilometern. Während sie geologisch zu Afrika gehört, zählt sie geographisch zu Asien.
…Meter misst die höchste Erhebung der Malediven. Sie befindet sich auf der Insel Vilingilli im Addu-Atoll. Die 1196 Inseln des islamischen Inselstaats liegen alle nur rund einen Meter über dem Meeresspiegel, was ihn zum flachsten Land der Welt macht.
…Kilometer Küste trennen den nordamerikanischen Staat Kanada im Osten vom Atlantik, im Westen vom Pazifik und im Norden vom Arktischen Meer. Damit besitzt das zweitgrößte Land der Erde die größte Küstenfläche.
…Quadratkilometer klein ist der Staat El Salvador, was so viel wie "Heiland" bedeutet. Das kleinste Land Zentralamarikas besitzt mit 348 Einwohnern pro Quadratkilometer gleichzeitig die höchste Bevölkerungsdichte.
…Pflanzenarten bevölkern den Amazonas-Regenwald. Der größte Regenwald der Erde wächst auf den nährstoffärmsten Böden. Die artenreiche Flora und Fauna halten sich aufgrund des Gleichgewichtszustandes, den das Ökosystem hier erreicht hat.
…Prozent der Bahamas bestehen aus Seen, Flüssen und anderen Binnengewässern. Von den mehr als 700 Inseln dieses Inselstaates im Atlantik sind nur etwa 30 bewohnt. Gerade einmal 300.000 Menschen leben hier.
…Quadratkilometer beträgt die bisherige, traurige Rekordfläche des Ozonlochs über der Antarktis, die im Jahr 2006 gemessen wurde. Damit erreichte es in etwa die Größe der USA und Russlands zusammen.
…Zugvögel und mehr fliegen jeden Sommer in die Antarktis, um hier auf den vorgelagerten Inseln zu nisten. Dann erweitern sie das – trotz der widrigen Umstände – sehr üppige Ökosystem des kalten Kontinents.
…Kilometer und dicker kann die Eisfläche der Antarktis sein. Die Antarktis liegt am geographischen Südpol und ist im Gegensatz zur am geographischen Nordpol gelegenen Arktis ein eigenständiger Kontinent.
…Meter und höher soll die mächtigste Tsunami-Welle der Geschichte gewesen sein, die vor rund 200 Millionen Jahren durch einen eingestürzten Meteorit ausgelöst worden sein soll. Vollständig bewiesen ist das aber nicht.
…Prozent Titan gehören zur Zusammensetzung der Erdkruste. Damit gehört das chemische Element zu den zehn häufigsten Elementen der äußersten Schale der Erde. Seinen Namen verlieh ihm der deutsche Chemiker Martin Heinrich Klaproth.
… Meter hoch ragt das zentralasiatische Tian-Shan-Gebirge, das auch als Himmlische Berge bekannt ist. An der Südseite des rund 2400 Kilometer langen Hochgebirges verläuft die Seidenstraße, ein Netz von Karawanenstraßen, das von Ostasien bis ans Mittelmeer führt.