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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
…verwüstete ein Tornado am 29. Juni die Kleinstadt Woldegk an der Mecklenburgischen Seenplatte. Mit einer Schadensklasse von F5 gehört er zu den stärksten, weltweit bisher beobachteten Tornados. Höhere Schadenswerte existieren bisher nur in der Theorie.
…Lokalitäten Kanadas hat der Geograph und Geologe Robert Bell benannt. Der "Vater kanadischer Ortsnamen" erkundete besonders den Norden von Québec, Ontario, Manitoba, die östliche kanadische Arktis, die Prärien von Saskatchewan und die Ölsande in Athabasca.
…v. Chr. soll - laut dem sechsten Bischof von Antiochia, einer der größten und bedeutendsten Städte im östlichen Mittelmeerraum in römischer Zeit - die Welt entstanden sein. Theophilus von Antiochia versuchte das Alter der Erde anhand der Bibel zu errechnen.
…entdeckte Niels Stensen das sogenannte geologische stratigraphische Prinzip, das Aussagen über das relative Alter der Gesteine erlaubt. Der dänische Arzt und Naturforscher gilt als erster Kristallograph der Geschichte.
…Millionen US-Dollar zahlte Bill Gates 1994 für Leonardo da Vincis Codex Leicester. Die Sammlung wissenschaftlicher Schriften, Notizen, Skizzen und Zeichnungen zu geowissenschaftlichen Themen ist damit das teuerste Manuskript aller Zeiten.
…Jahre ist es her, dass der englische Geologe und Geophysiker Osmond Fisher das Licht der Welt erblickte. Als einer der ersten Wissenschaftler, die mathematische Geologie betrieben, untersuchte er die Formationen von Dorsetshire, East-Agrlia und der Isle of Wight.
…bis 546 v. Chr. soll der griechische Philosoph, Mathematiker und Astronom Thales von Milet gelebt haben. Aufgrund seiner rationalen Thesen über Erdbeben, der Beobachtung von Sedimentation oder der Ausfällung von Mineraline gilt er als antiker Begründer der Geologie.
…Jahre ist es her, dass ein Erdbeben der Stärke 6,5 in Qazvin wütete. 261 Menschen fielen der Katastrophe in der iranischen Provinz am 22. Juni 2002 zum Opfer. Etwa 120-mal pro Jahr treten derart starke Beben weltweit auf.
…Quadratkilometer beträgt die Landfläche des Atolls Funafuti, Hauptatoll des Inselstaats Tuvalu im Pazifischen Ozean. Mitsamt Lagunen und allen 30 Inseln misst die Gesamtfläche Tuvalus über 270 Quadratkilometer.
… Seen mit flüssigem Wasser befinden sich unter dem Eis der Antarktis, die zum Teil seit vielen 100.000 Jahren unter dem Eis begraben sind. Der größte von ihnen ist der unter 4.000 Meter Eis liegende, 250 Kilometer lange Wostoksee.
… Quadratkilometer umfasst das kleinste Land der Welt, Vatikanstadt. Zum Vergleich: Köln ist mit etwa 400 Quadratkilometern etwa 1.000 Mal größer. Das zweitkleinste Land der Welt ist übrigens Monaco mit 1,95 Quadratkilometern.
... Meter hoch sind die höchsten Berge des Gamburzew-Massivs. Mit seinen rund 300.000 km² zählt es zu den größten Gebirgszüge der Erde. Die Gipfel sind jedoch nicht sichtbar: bis zu 4000 Meter dick sind sie von den Gletschern des ostantarktischen Hochplateaus bedeckt.
… Planeten umfasst unser Sonnensystem, nachdem Pluto im Jahr 2006 vom Planeten zum Zwergplaneten herabgestuft wurde. Von der Sonne ausgehend sind dies: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.
… Meter hoch, drei Kilometer lang, zwei breit ist der australische Berg Uluru, auch als Ayers Rock bekannt. Er besteht aus Arkose, einem dem Sandstein ähnlichen Sedimentgestein, das sich aus Feldspat- und Quarzkörnern und aus Gesteinsfragmenten zusammensetzt.
… Meter lang sind die Fußspuren eines Langhalsdinosauriers, die 2015 in einem Steinbruch bei Hannover entdeckt wurden. Die bis zu 43 Zentimenter in den Boden getretenen Spuren zeugen vom mächtigen Körperbau des rund 20 Tonnen schweren Dinosauriers, der vor 140 Millionen Jahren lebte.
… bis 50 Kilometer tief unter den Kontinenten und 5 bis 10 Kilometer unter den Ozeanen befindet sich die Mohorovičić-Diskontinuität, die Grenzfläche zwischen Erdkruste und Erdmantel. Wegen des Dichteunterschiedes zwischen den beiden Schichten ändert sich dort die Geschwindigkeit von Erdbebenwellen.
… Kilometer Gesamtlänge messen die Mittelozeanischen Rücken. Der Gebirgszug, der alle Ozeanbecken durchzieht und an den Nahtstellen zwischen zwei auseinanderstrebenden Kontinentalplatten entstand, gilt als das größte zusammenhängende Gebirgssystem der Erde.
... Berge sind lediglich höher als der Nanga Parbat. Der neuntgrößte Berg der Erde liegt im pakistanischen Teil der Region Kaschmir. Mit seinen 8125 Metern ist er der einzige Achttausender im Westhimalaya.
… Grad Celsius Minustemperatur würde im Durchschnitt auf der Erde herrschen, wenn die Atmosphäre nicht bestünde. Die Erdatmosphäre beschreibt die gasförmige Hülle der Erdoberfläche.
… Prozent der Erde besteht aus Eisen. Das meiste davon sitzt im Erdkern, der zu über 85 Prozent aus heißem, flüssigen Eisen besteht. Ob das Innere unseres Planeten Temperaturen von 5.000 oder sogar 6.000 Grad Celsius erreicht, ist noch ungeklärt.
…Quadratkilometer Regenwald werden jährlich abgeholzt oder abgebrannt. Das entspricht einer Fläche so groß wie Griechenland. Mit den Bäumen schwinden auch die Tier- und Pflanzenarten, die zuvor in Symbiose mit dem gelebt haben, was unsere "grüne Lunge" ist.
…wurde die Ramsar-Konvention in der gleichnamigen iranischen Stadt festgelegt. Sie ist eines der ältesten internationalen Vertragswerke zum Naturschutz und schützt Feuchtgebiete. Derzeit haben 169 Staaten unterzeichnet und 2187 Gebiete genießen ihren Schutz.
…Meter tief ist der Neusiedler See, der in den beiden Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel und Fertő-Hanság liegt. Neben Rindern und Seeadlern streifen hier Wasserbüffel, Urwildpferde und Goldschakale durchs österreichisch-ungarische Gelände.
…Meter tief ist der tiefste See und mit über 25 Millionen Jahren gleichzeitig der älteste Süßwassersee der Erde. Der Baikalsee, der in Sibirien liegt, hat ein Volumen, das größer ist als das die Ostsee und fasst rund ein Fünftel unserer flüssigen Süßwasserreserven.
…fand die erste Weltumweltkonferenz in Stockholm statt. Seither feiern wir am 5. Juni den Tag der Umwelt. 150 Staaten beteiligen sich und organisieren Aktionen zum Recycling, zur Naturzerstörung und zur Schärfung des Umweltbewusstseins.