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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
... km² umfasst der Western Forest Complex im Westen Thailands, eines der größten Schutzgebiete Südostasiens. Er besteht aus 17 miteinander verbundenen Nationalparks und Wildschutzgebieten, die neben 153 Säugetierarten über 400 Vogelarten und zahlreiche Reptilien, Amphibien und Fische beherbergen.
… Tonnen Plastikmüll gelangen jährlich in die Ozeane. Die Folgen für das Ökosystem sind enorm: Plastikteile sammeln sich in riesigen Müllstrudeln, Tiere wie Meeresvögel verwechseln sie mit Nahrung und verenden, zerkleinerte Teile setzen sich als Mikroplastik auf dem Tiefseeboden ab.
… Prozent ist ein Mensch am Äquator in etwa leichter als an den Polen. Grund hierfür sind vorrangig die am Äquator herrschende Zentrifugalkraft und die leicht unrunde Form der Erde: So sind die Pole geringfügig abgeflacht, während der Äquator etwas "ausgebeult" ist.
... Meter tief hat sich der Colorado River in das Flussbett aus weichen Sand- und Kalksteinschichten gegraben und so den Grand Canyon geschaffen. Der Name des Canyons leitet sich vom Namen des Flusses ab, der früher auch Grand River genannt wurde.
… Kilometer lang ist der aus den Anden quer über den gesamten Kontinent nach Osten fließende Amazonas. Er ist der längste Fluss Südamerikas und zugleich der wasserreichste Fluss der Erde.
... Meter hoch sind die höchsten Berge des Gamburzew-Massivs. Mit seinen rund 300.000 km² zählt es zu den größten Gebirgszüge der Erde. Die Gipfel sind jedoch nicht sichtbar: bis zu 4000 Meter dick sind sie von den Gletschern des ostantarktischen Hochplateaus bedeckt.
… Jahre alt und damit vergleichsweise sehr jung ist der Victoriasee, größter See Afrikas und drittgrößter See der Erde. Seine Fläche ist den Staatsgebieten von Tansania, Uganda und Kenia zugeordnet.
… Kilometer, 67 Breitengrade, sieben Länder - dies sind die Ausmaße der längsten Gebirgskette der Erde, der Anden. Das Gebirge, das die Westküste Südamerikas beherrscht, erreicht mit 6962 Meter seine höchste Erhebung am argentinischen Aconcagua.
… Prozent eines Moores bestehen aus Wasser. In regenreichen Zeiten kann es mehr Wasser aufnehmen, um es später langsam wieder abzugeben. Durch diese Wasserspeicherung mindern Moore die Gefahren von Überschwemmungen und können Flutkatastrophen vorbeugen.
… Grad Celsius wurden am 6. Februar 1933 in Oimjakon und Wercholansk im Osten Russlands gemessen. Damit bilden die beiden Orte den Kältepol aller bewohnten Gebiete der Erde.
… Tonnen schwer war der Eisenmeteorit Sikhote-Alin, der am 12. Februar 1947 über dem gleichnamigen Gebirge in Ostsibirien niederging. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre zerplatze er zu einem Meteoritenschauer und verursachte mehr als 120 Krater.
... km² beträgt die Gesamtfläche der heutigen Korallenriffe. Sie zählen zu den größten von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde und sind wahre Biodiversitäts-Hotspots. Doch die Korallen sind bedroht, schon ein Fünftel sämtlicher Riffe ist verschwunden.
… Millionen km² umfasst der Kontinent Antarktika und ist damit rund 2,7 km² größer als Europa. Da eine dauerhafte Eisdecke zum Teil Buchten am Rand des Kontinents überdeckt, ist die genaue Fläche des Festlandbereiches nicht bekannt.
… Meter Kantenlänge weisen die Wasserfälle American Falls und Horseshoe Fall - besser bekannt unter ihrem gemeinsamen Namen Niagarafälle - zusammengenommen auf. Der Horseshoe Fall, durch den die Grenze zwischen den USA und Kanada verläuft, hat eine freie Fallhöhe von 57 m.
… Meter misst der Kibo, Teil des Bergmassivs Kilimandscharo und höchster Berg Afrikas. Er befindet sich rund 340 Kilometer südlich des Äquators im Nordosten von Tansania und ist einer von drei ruhenden Vulkanen des Bergmassivs.
… Meter hoch, 150 Meter breit, fünf Kilometer lang - das sind die beeindruckenden Ausmaße des größten bekannten Höhlengangs der Welt. Er ist Teil des weitläufigen Systems der über 150 Höhlen von Hang Son Doong in Vietnam.
... auf der Magnituden-Skala erreichte das Erdbeben von Valdivia 1960, auch Großes Chile-Beben genannt - der größte jemals aufgezeichnete Wert. Die Haupterdbewegung im Epizentrum an der chilenischen Küste dauerte vier Minuten an.
… Kilometer kurz ist die Küstenlinie der Demokratischen Republik Kongo - und das, obwohl sich das zentralafrikanische Land über eine Fläche erstreckt, die 6,5-mal so groß wie Deutschland ist. Aber nur ein schmaler Zipfel des Staatsgebiets reicht zum Atlantik.
… Flüsse mit einer Länge von mindestens 10 Kilometern fließen durch Deutschland. Die längsten sind (jeweils nur der deutsche Abschnitt): Rhein (865 km), Weser (750 km), Elbe (727 km), Donau (647 km), Main (569 km), Havel (560 km) und Saale (413 km).
… Quadratkilometer groß ist Grönland, die größte Insel der Erde. Würde ihr bis zu 3400 Meter dicker Eispanzer komplett schmelzen, würden die Weltmeere um sechs bis sieben Meter steigen und sich die Insel um etwa 600 Meter heben.
… Kilometer trennen England und Festlandeuropa an der schmalsten Stelle des Ärmelkanals zwischen Dover und dem französischen Cap Gris-Nezan. Seit 1994 verbindet in dieser Region der Eurotunnel die beiden Landmassen.
… Mal blitzt es pro Jahr über dem Fluss Catatumbo in Venezuela. Die bis zu 260 Blitzeinschläge pro Stunde entstehen aufgrund der besonderen Topographie und der Windverhältnisse an der Mündung des Flusses in den Maracaibo-See.
… Millimeter Niederschlag fielen 2002 beim Jahrhunderhochwasser an der Elbe binnen 24 Stunden in Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen). So viel Niederschlag an einem Tag ereignet sich nur alle 500 Jahre.
… Satelliten werden bei der ESA-Mission SWARM eingesetzt. Die baugleichen Raumflugkörper umkreisen die Erde in Umlaufbahnen zwischen 450 und 550 Kilometern und sollen bessere Prognosen über die Langzeitentwicklung des Erdmagnetfeldes ermöglichen.
… Bergen - dem Großen Ölberg (460 m), der Löwenburg (455 m), dem Lohrberg (432 m), dem Petersberg (336 m), dem Nonnenstromberg (335 m), dem Kleinen Ölberg (332 m), der Wolkenburg (324 m) und dem Drachenfels (321 m) - verdankt das Siebengebirge bei Bonn seinen Namen.