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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
...Jahre ist es her, dass ein Gesteinsbrocken aus dem Weltall für eine globale Katastrophe sorgte: Ein Meteorit stürzt auf die Erde und hinterließ ein gigantisches Loch: Den Chicxulub-Krater an der Nordküste der Yucatán-Halbinsel in Mexiko.
…Prozent Vegetation bedecken solche Gebiete nicht, die als Wüsten bezeichnet werden. Neben Überweidung und Wassermangel der Hitze- und Trockenwüsten kann auch fehlende Wärme in Eis- und Kältewüsten ein Grund für die Vegetationsarmut sein.
...Jahre alt ist die älteste sogenannte ozeanische Kruste im Atlantik vor Nordamerika und östlich des Marianengrabens im Pazifik. Sie entstand aus Magma, das entlang des mittelozeanischen Rückens aus dem Erdinneren aufsteigt, erstarrt und in Richtung der Küsten wächst.
…Meter tief ist der Tanganjikasee, der zweittiefste See weltweit und zweitgrößte Afrikas. Er verteilt sich auf die Republik Kongo, Tansania, Sambia und Burundi. Seine enorme Tiefe bedeutet, dass es sich in den tieferen Schichten des Sees um fossiles Wasser handelt.
...Jahre alt ist das älteste Gestein der Erde. Die Felsen gehören zum Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel an der kanadischen Hudson Bay. Noch ist ungeklärt, ob die uralten Felsen ein Überrest der allerersten Erdkruste sind, die sich einst vom Erdmantel abtrennte.
…wurde die Welt Zeuge eines der spektakulärsten Meteoriteneinschläge, als der Komet Shoemaker-Levy 9 in Jupiter stürzte. Bei Eintritt in das Schwerefeld dieses größten Planeten unseres Sonnensystems zerbarst der Komet in 21 Teile.
…Meter misst der Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands. Er liegt im Thanon Thong Chaiin-Gebirge, in der Provinz Chiang Mai in einem Nationalpark, der noch heute von indigenen Bergvölkern, den Hmong und Karen, bewohnt wird.
…Quadratkilometer Fläche umfasst der zentralafrikanische Staat Äquatorialguinea. Anders als der Name vermuten lässt, liegt er nicht auf dem Äquator, sondern zwischen Kamerun und Gabun und grenzt im Westen an den Golf von Guinea.
…verblüffte ein junger Chemiestudent die Wissenschaftswelt: Stanley Lloyd Miller bewies durch ein Experiment, dass grundlegende biologische Lebensbausteine unter abiotischen Bedingungen erzeugt werden können und erklärte so den Ursprung allen Lebens.
…erlebte die Geowissenschaft ihre wohl größte Blamage: Als Alfred Wegener die Idee eines zerbrochenen Urkontinents und der Kontinentalverschiebung vorstellte, begegnetem ihm seine Kollegen mit Spott und ohne Verständnis für die heute anerkannte Theorie.
…Quadratkilometer Fläche umfasst das Waldgebiet Shennongjia im Nordwesten der chinesischen Provinz Hubei. Seit Jahrhunderten werden von dort Erzählungen und vermeintliche Augenzeugenberichte über Begegnungen mit anthropomorphen Wesen bekannt.
...Jahre alt ist Anfang des Jahres auf Hawaii, Samoa und Island gefundenes Gestein. Partikel der Steine, die bei Vulkanausbrüchen in jüngerer Zeit an die Erdoberfläche gelangt sind, verraten, dass sich die Gesteine kurz nach der Entstehung der Erde gebildet haben müssen.
…malte der englische Geologe Sir Henry Thomas de la Bèche die erste Rekonstruktion eines fossilen Gesamtlebensraums. Das Aquarell zeigt unter anderem Plesiosaurus, dessen Skelett Bèche während geologischer Untersuchungen in England entdeckte.
…Jahre ist es her, dass unser Sonnensystem aus Sternenstaub entstand. Damals verklebte ihn die Hitze der Sonne, sodass immer größere Gesteinsbrocken entstanden. Aus ihnen entwickelten sich nach einer Kollision auch Erde und Mond.
…Quadratkilometer misst das größte naturnah erhaltene Moorgebiet Mitteleuropas. Das in den bayerischen Alpen gelegene Murnauer Moos entstand nach der letzten Eiszeit im Alpenraum, als sich die Gletscher vor etwa 15.000 bis 10.000 Jahren zurückzogen.
…erschien in Robert Bakewells "Introduction to Geology" die erste, wenn auch wenig Einzelheiten zeigende geologische Karte von ganz England. Der Engländer war einer der ersten Lehrer in allgemeiner und angewandter Geologie.
…Quadratmeter erstreckt sich sich der Białowieża-Urwald in Polen und Weißrussland. Der hier liegende gleichnamige Nationalpark gilt als letzter Tiefland-Urwald Europas und eines der letzten Rückzugsgebiete des Wisents.
…erblickte der Louis Agassiz das Licht der Welt. Von dem schweizerisch-amerikanischen Geologen, der sich im Besonderen der Ichthyologie (Fischkunde) verschrieben hatte, stammt die Wortwendung, dass Gletscher "die große Pflugschar Gottes" seien.
…Meter hohe Säulen aus Basalt stehen am Scheibenberg, einem Berg im Erzgebirge, der der Erosionsrest eines tertiären Lavastroms ist. Aufgrund ihrer besonderen Form werden diese Säulen auch "Orgelpfeifen" genannt.
…Millionen Jahre und älter sind einige Gesteine des Kristallinen Odenwaldes in Hessen. Sie sind Teil des sogenannten Felsenmeers, einer Felsenlandschaft aus dunkelgrauem Quarzdiorit, die durch Verwitterung entstand.
…begann der erste Bagger seine Arbeit im Tagebau Hambach. Der Tagebau ist wegen seiner Umweltzerstörung stark in der Kritik. Neben über 1000 Jahre alten Ortschaften musste ihm auch die einstmals größte Waldfläche Nordrhein-Westfalens weichen.
…Meter hoch ist der Bornstein, höchster der vier Bruchhauser Steine, einer Felsformation im Rothaargebirge. Sie sind die Überbleibsel einer Entwicklung aus Vulkanismus und Erosion, die schon vor 370 Millionen Jahren begann.
…Millionen Jahre alt ist das Siebengebirge. Das aus mehr als 50 Bergen und Anhöhen bestehende Mittelgebirge hat seinen Namen vermutlich von den sieben großen Bergen, die je nach Blickrichtung - deutlich vom Kölner Dom aus - auszumachen sind.
...Pflanzenfossilien wurden zwischen 1990 und 1997 aus der Ziegeleigrube Vorhalle, einem ehemaligen Steinbruch der Vorhaller Klinkerwerke, geborgen. Das Gebiet gilt weltweit als die reichhaltigste Fundstelle für Pflanzenfossilien aus dem tiefen Oberkarbon.
…Millionen Jahre ist es her, dass die Externsteine, eine markante Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald, entstanden sein sollen. Sie bestehen aus einem Sandstein, dessen Material während der Unterkreide am Rande eines großen Meeres abgelagert wurde.