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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
... Messstellen bilden die Seismometerstation GERES (German Experimental Seismic System) im Bayerischen Wald. Die empfindlichste seismische Messeinrichtung in Mitteleuropa zeichnet Bodenbewegungen auf und kann so Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Kernwaffentests registrieren.
... Meter Wassertiefe lassen sich mit dem Tiefseefächerecholot an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern erfassen, indem es mit Schallsignalen den Meeresboden abtastet. Zudem können die Daten etwas über die Beschaffenheit des Bodens aussagen, etwa ob sich dort Schlamm, Sand oder Gestein befindet.
… Kilometer ist in etwa die Erdatmosphäre dick - allerdings ist diese Grenze nicht genau definiert: Da die Erdanziehungskraft mit steigender Höhe kontinuierlich abnimmt und so immer weniger Gasmolekühle binden kann, ist der Übergang zwischen Atmosphäre und All fließend.
… Kubikkilometer Grundwasser werden in den oberen zwei Kilometern der Erdkruste vermutet. Grundwasser entsteht, wenn Niederschläge versickern oder Teile von Seen oder Flüssen in den Untergrund infiltrieren.
… Meter erheben sich Schären maximal über das Meer, meist sind sie sogar flacher. Die kleinen Inseln entstanden während der Eiszeit, als Gletscher des von Skandinavien und Nordamerika ausgehenden Inlandeises über die felsigen Landschaften strömten und diese abschliffen.
... asiatische Staaten liegen direkt am Atlantischen Ozean. Doch einige wenige Länder - Zypern, Türkei, Syrien, der Libanon und Israel - sind indirekt über das Europäische Mittelmeer mit ihm verbunden.
… Kilometer soll die Gesamtlänge der weltweiten Küstenlinien betragen. Dies umfasst die Küstenlinien aller Kontinente und Inseln. Für Staaten ist das Verhältnis der Küstenlänge zur Größe des Landes bedeutend, da sie über Schifffahrtswege Anschluss an den Welthandel finden.
... Menschen starben in Japan Schätzungen zufolge in den letzten 1000 Jahren durch Tsunamis. Messbojen im Pazifischen Ozean bilden heutzutage ein modernes Frühwarnsystem. Viele der stark besiedelten Küstenstädte haben zudem hohe Dämme errichtet, um sich vor Überschwemmungen zu schützen.
… Kilometer lang ist die britische Küste, und damit fast doppelt so lang wie die Küste Italiens. Diese Länge kommt zustande, da die Küstenlinie aus Hunderten von Inseln besteht und die Hauptinsel Großbritannien von vielen Buchten eingeschnitten wird.
… km² umfasst der der größte See in Bayern, der Chiemsee. Der auch als bayerisches Meer bekannte See ist nach dem Bodensee und der Müritz der drittgrößte See in Deutschland.
… Meter hoch ist Mount Erebus, der südlichste aktive Vulkan der Erde. Er liegt im antarktischen Rossmeer und bildet mit zwei weiteren Schichtvulkanen, Mount Bird und Mount Terror, die Ross-Insel.
… bis 25 Prozent der Erde ist von Permafrostböden bedeckt. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Paläoforschung, da in Permafrostböden die voreiszeitliche Fauna und Flora kontinuierlich tiefgefroren und somit perfekt konserviert vorliegt.
… v. Chr. brach der Laacher Vulkan das letzte Mal aus. Bis heute zeigen Ausgasungen von Kohlendioxid, dass der in der Eifel gelegene Vulkan noch immer im Untergrund aktiv ist. Einen richtigen Ausbruch in nächster Zeit halten Vulkanologen allerdings für sehr unwahrscheinlich.
… Grad Celius beträgt die Oberflächentemperatur unserer Sonne. Ungleich heißer ist mit 15,6 Millionen Grad ihr Kern. Die Sonne setzt in einer Sekunde mehr Energie frei als alle Kernkraftwerke der Erde in 750.000 Jahren.
… aktive Vulkane, also solche, die in den letzten 10.000 Jahren ausgebrochen sind, gibt es laut Angabe des "Global Volcanism Program" in etwa auf der Erde. Nicht erfasst in dieser Zahl sind allerdings die submarinen Vulkane, von denen es vermutlich vielfach mehr gibt.
… Kilometer sind die Vereinigten Staaten von Amerika in etwa breit. Die USA sind gemessen an Fläche (nach Russland und Kanada) und Bevölkerung (nach China und Indien) das drittgrößte Land der Erde. Deutschland würde in ihrem Staatsgebiet gut 27-mal Platz finden.
… Hektopascal (hPa) Luftdruck erreichte Hurrikan Wilma im Oktober 2005 - der bisher niedrigste in einem Hurrikan gemessene Wert. Auch den stärksten bislang ermittelten Luftdruckabfall innerhalb von 24 Stunden verursachte Wilma: 98 hPa.
… Meter über Null liegt der höchste bewohnte Ort der Erde. Die Siedlung La Rinconada in den peruanischen Anden wurde in der Nähe einer Goldmine errichtet und zählt - befeuert durch den in den letzten Jahren stark gestiegenen Goldpreis - inzwischen rund 40.000 Einwohner.
... Meter misst das tiefste Bohrloch hierzulande. Es liegt in Windisch Eschenbach und entstand im Rahmen des Kontinentalen Tiefbohrprogramms. Die Arbeiten dauerten 1468 Tage und endeten 1994. Rund um die Bohrkerne und das Bohrloch wird bis heute zu Erdbeben und dem Aufbau der Erdkruste geforscht.
… Meter in die Erde drang im Jahr 1979 die bislang tiefste Bohrung der Menschheitsgeschichte. In dieser Tiefe musste das Projekt auf der russischen Halbinsel Kola wegen Temperaturen von 180 Grad Celsius abgebrochen werden; erwartet worden waren nur 100 °C.
… Meter misst ATTO, ein stählerner Messturm im brasilianischen Amazonas-Regenwald. Das deutsch-brasilianische Projekt soll Klimavorgänge in unterschiedlichen Höhenlagen und dadurch eine detailierte Erforschung der Biosphäre des Regenwalds ermöglichen.
… postulierte der deutsche Geowissenschaftler Alfred Wegener erstmals, dass die obere Erdkruste in Platten aufgeteilt ist, die sich auf dem zähflüssigen Erdmantel bewegen. Seine Theorie fußte auf dem Urkontinent Pangäa, der in die heute existierenden Erdteile zerbrochen war.
… Liter Wasserverbrauch verursacht ein Deutscher Bundesbürger durchschnittlich jeden Tag. Eingerechnet in diese Zahl ist neben dem direkten Verbrauch auch die Wassermenge, die im In- und Ausland für die Herstellung von Produkten und in der Landwirtschaft benötigt wird.
… Prozent der meeresbewohnenden und 66 % der landbewohnenden Arten überlebten ein Massenaussterben vor 252 Millionen Jahren nicht. Bei den meisten Wissenschaftlern gilt eine erhöhte Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre als Hauptursache für das Artensterben.
… Menschen lebten laut der "Deutschen Stiftung Weltbevölkerung" am 1. Januar 2016 auf der Erde. Damit erhöhte sich dieser Wert im vergangenen Jahr um rund 83 Millionen; jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger.