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Eine Ebene höher
Indexlog #5: Der große Rücken
Der Sturm aus Süden ist unser treuer Begleiter geworden. 3500 Kilometer südlich von Sri Lanka haben wir das Lizenzgebiet mit schon bekannten Erzvorkommen erreicht. Diese wollten wir nun genauer unter die Lupe nehmen. Doch der Wellengang mit bis zu vier Metern Höhe macht den Forschern einen Strich durch die Rechnung.
Indexlog #4: Mit Wachs auf Glasfang
Das Karussell "Indischer Ozean" hat wieder Fahrt aufgenommen. Seit gestern streifen kräftige antarktische Winde unser Explorationsgebiet. Das Schiff samt Besatzung schaukelt auf über sechs Meter hohen Wellenkämmen. Alles an Bord, was nicht festgezurrt ist, schiebt im Rhythmus der Wellen hin und her oder fällt polternd um.
Indexlog #3: Die blaue Wüste lebt
Seit Tagen ist die Welt zweigeteilt. Unter uns das Meer. Mit seinem tiefen Blau und gekräuselter Oberfläche mit unzähligen glitzernden Lichtreflexen erstreckt es sich weit bis zum Horizont und wird dort scharf abgeschnitten. Darüber leuchtet der Himmel in lichtem Blau. Darin schweben weiße Wattebälle perlenschnurartig.
Indexlog #2: Sedimentkerne als Schaufenster
Eine Woche hielt das Schiff Kurs Richtung Süden, unterbrochen von einer Handvoll kurzer Stopps, um Wasserproben zu nehmen. Eine Woche war die See voll wilder, grauer, zackiger Wellen. Sie bildeten tiefe Täler und hohe Kämme, ließen sich vom Wind scheinbar wahllos hin und her treiben. Doch nun hat sich das Blatt gewendet.
Indexlog #1: Gespannte Gesichter
Tief hängen die grauen Wolken im Hafen von Colombo, Sri Lanka. Die Mittagsluft ist feucht und ölgeschwängert. Das Thermometer zeigt 30 Grad im Schatten. Wer aus dem heruntergekühlten Hangar des Forschungsschiffes SONNE auf das Holzdeck tritt, prallt gegen eine heiße unsichtbare Wand. Das Schiff liegt fertig beladen am Kai.
Treffpunkt Tiefsee
Von Sri Lanka nach Kapstadt – diese Route schlägt ein Team von Wissenschaftlern aus der ganzen Bundesrepublik Ende August mit dem Forschungsschiff Sonne ein. Für sieben Wochen machen sie mitten im Indischen Ozean Halt. Ihr Ziel: Begehrte Erze aufspüren und die Tiefsee erforschen. Im Logbuch berichten Sie von Bord.
Ägäislog #3: Resümee in Zahlen
Die Expedition POS513 endet. Armin Freundt und das wissenschaftliche Team haben noch ein paar letzte Bohrungen vor sich, bevor sie Resümee ziehen über die Zeit an Bord der Poseidon: Ein Hin und Her zwischen erfolgreichen Entdeckungen und schwierigen Seeverhältnissen. Was überwiegt am Ende?
Ägäislog #2: Höhepunkte
Seit einer Woche kreuzt die Poseidon schon durch die Ägäis. Nach einem durchwachsenen Expeditionsbeginn gestalten sich die Bergungen mit dem Schwerelot nun erfolgreicher. Und Fahrtleiter Armin Freundt und die Kollegen an Bord machen Entdeckungen, mit denen zuvor niemand gerechnet hätte.
Ägäislog #1: Ein schwieriges Unterfangen
Die Poseidon ist nun seit fast einer Woche in der Ägäis unterwegs. Schon die ersten Tage offenbaren den Wissenschaftlern die Schwierigkeiten, die Wetter und See für die Expedition POS513 bereithalten können. Der Fahrtleiter Armin Freundt vom GEOMAR in Kiel berichtet von Bord.
Asche in der Tiefsee
Die Poseidon tritt im Mai eine Expedition in die Ägäis an, die neue Aufschlüsse über künftige Vulkangefahren geben soll. Am Hellenischen Inselbogen werden der Fahrtleiter und Vulkanologe Armin Freundt und das Team der Expedition POS513 einer von Europas seismisch aktivsten Regionen mithilfe eines Schwerelots auf den Grund gehen.
Amundsenlog #6: Unser Resümee
Im letzten Wochenbericht möchte ich ein kurzes Resümee von unserer spannenden Expedition ziehen. Mit dem MeBo und vielen weiteren geowissenschaftlichen Geräten sind wir vor 6 Wochen voller Erwartungen und Hoffungen in das Amundsenmeer der Westantarktis aufgebrochen, um Proben und Daten zu gewinnen, die uns helfen, die Geschichte des westantarktischen Eisschildes zu entschlüsseln.
Amundsenlog #5: Eine erfolgreiche Expedition
Durch eine Welt gigantischer Eisberge fuhr die Polarstern auf dem Weg von der Pine-Island-Bucht zur westlichen Amundsenmeerbucht. Die Eisberge sind hier so zahlreich, weil sich zwischen dem Westen und Osten des Kontinentalschelfs eine bathymetrische Schwelle als nördliche Fortsetzung der Bear-Halbinsel erhebt, auf der die Eisberge aufliegen und sich nur kurz bei Hochwasser bewegen.
Amundsenlog #4: Spannende Entdeckungen
Als ein Wechselbad der Forschergefühle lässt sich die vergangene Woche beschreiben. Auf der Suche nach alternativen Einsatzgebieten, die bessere Eis- und Windbedingungen versprachen, haben wir uns in den östlichsten Teil der Amundsenmeer-Bucht zwischen der Burke-Insel und der King-Halbinsel begeben.
Amundsenlog #3: Das MeBo-Bohrprogramm
Eine aufregende Woche liegt hinter uns. Eine Änderung der Planung folgt der nächsten. Warum ist es unmöglich, auf Tage hinaus einem Arbeitsprogramm in dieser Region verlässlich zu folgen? Unsere Arbeiten mit dem Schiff sind vor allem durch das Bohrprogramm mit dem MeBo-Gerät bestimmt.
Amundsenlog #2: Die zweite Woche
Ein breiter Gürtel von dichtem Packeis liegt normalerweise am nördlichen Zugang zum Schelf des Amundsenmeeres. Doch aktuell treffen wir hier mit der Polarstern auf relativ wenig Meereis. Ohnehin ist in diesem Südsommer rund um die Antarktis eine ungewöhnlich geringe Meereisbedeckung über Satellitendaten zu beobachten.
Amundsenlog #1: Letzte Vorbereitungen
Punta Arenas, die südlichste Stadt Chiles, gelegen an der Magellanstraße zwischen Patagonien und Feuerland, ist der Ausgangsort für die Expedition PS104 in das Amundsenmeer der Antarktis. Bis kurz vor der Ausfahrt aus dem Hafen von Punta Arenas blieb es spannend, ob das Team unter der Leitung von Karsten Gohl rechtzeitig wird ablegen können. Der Fahrtleiter berichtet von Bord.
Zum Gletscher des Südlichen Ozeans
Eine Fahrt in die südlichste Meerregion der Erde: Gut sechs Wochen lang wird ein Forscherteam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) mit der Polarstern Veränderungen des westantarktischen Eisschildes in der Südsee erforschen und dabei herausfinden, welche Auswirkungen das auf unsere Meere und Kontinente hat. In Kooperation mit dem AWI veröffentlicht planeterde ihr "Amundsen-Logbuch".
Explorationslog #14: Ein voller Erfolg
257 Meeresboden-Vermessungsstunden später ist das Team wieder erfolgreich im Hafen von Port Louis eingetroffen. Die reibungslose Zusammenarbeit an Bord beeinflusste die Explorationsarbeiten sehr positiv, sodass die Wissenschaftler auf vielversprechende Ergebnisse zurückgreifen können. Ulrich Schwarz-Schampera berichtet, nun von Land, und fasst noch einmal die vergangenen Wochen zusammen.
Explorationslog #13: Angezogen
Wir haben ihn heutzutage mit dem Handy immer dabei: den Kompass. Er zeigt uns zu jeder Zeit und an jedem Ort die Nordrichtung der Erde an und ist die bekannteste Erfahrung zum Magnetfeld der Erde. Dass hinter dem Magnetfeld aber viel mehr als nur ein Kompass steckt und die Erforschung komplexer ist als man denkt, erklärt das Team der BGR in einem Bericht zur Magnetik.
Explorationslog #12: Klein aber oho!
Dass kleine Dinge durchaus sehr viel Größeres bewegen können, ist schon gar nichts Neues mehr. Genauso verhält es sich in der Meeresforschung, da millimetergroße, abgestorbene Foraminiferen Aufschluss über gewaltige Umwelt- und Klimaveränderungen geben können. Ulrich Schwarz-Schampera und sein Team berichten in einem Exkurs, wie genau das funktioniert.
Explorationslog #11: Allein im dunklen Nass
In der Meeresforschung und ganz speziell in der Erforschung des Meeresbodens spielen autonome Geräte eine bedeutende Rolle. Auch das Team der MARIA S. MERIAN wird im Rahmen seiner Exploration von einem Roboter begleitet. Dass dieser sich aber deutlich von herkömmlichen Robotern unterscheidet, berichten die Wissenschaftler in einem Exkurs zur Arbeitsweise ihres treuen Begleiters "Tiffy".
Explorationslog #10: Dem Wetter getrotzt
Nach gut drei Wochen an Bord sind die Arbeiten im Lizenzcluster #1 zum Großteil abgeschlossen. Trotz der anhaltenden suboptimalen Wetterbedingungen konnten die Explorationen am Meeresboden auch in der vergangenen Woche weitestgehend problemlos fortgesetzt werden. Der Fahrtleiter Ulrich Schwarz-Schampera berichtet von den Erfolgen und Entdeckungen der vergangenen Tage.
Explorationslog #9: Spuren der Spurenmetalle
Die "Schwarzen Raucher" spielen bei der Exploration von Ulrich Schwarz-Schampera und seinem Team eine entscheidende Rolle, da sie die wichtigste Quelle für große Metallmengen an Zink, Kupfer und Blei bilden. Gleichzeitig werden mit ihnen bestimmte Spurenmetalle wie zum Beispiel Gold geborgen. In einem Bericht stellt das Team dar, was bei ihrer Arbeit als "Goldgräber" vor sich geht.
Explorationslog #8: Metallen auf der Spur
Wir begegnen ihnen jeden Tag: Metallen jeglicher Art. Dass sie sich auch in den Meeren finden lassen, ist daher keine große Überraschung. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten zu "Schwarzen Rauchern" sind Ulrich Schwarz-Schampera und sein Team auf Kupfer, Zink und Blei gestoßen. In einem Bericht erklären sie, wie sie den gering konzentrierten Metallen im Meer auf die Spur kommen.
Explorationslog #7: Schnüffeln am Meeresboden
Das Ziel des Teams der MARIA S. MERIAN ist, heiße und metallreiche Lösungsaustritte am Meeresboden aufzuspüren. Die entstehenden Trübeströme können jedoch aufgrund der dünnen Konzentration bei der Mischung mit dem Meerwasser nur schwer erkannt werden. Daher verwendet das Team drei unterschiedliche Echtzeitsensoren. Was dabei genau vor sich geht, berichtet es in einem Exkurs.