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FS SONNE: Japan

Eine Ebene höher
Japanlog #12: Vom Erfolg beseelt
Letzte Bohrkerne werden geborgen, dann geht es für die Sonne zurück in den Hafen von Yokohama. Die Ausfahrt SO251 vor der japanischen Küste geht zu Ende, doch mit den gewonnenen Proben vom Ozeanboden werden die Geowissenschaftler noch viele Stunden in ihren heimischen Laboren verbringen. Nicht mehr von Bord, sondern bereits aus Bremen: der letzte Bericht von Fahrtleiter Achim Kopf.
Japanlog #11: Improvisationskünstler
Der kürzlich von Bord gegangene japanische Kolbenlottechniker Ei Hatakeyama fehlt den Wissenschaftlern, als sie Gasaustritte an neu entdeckten Schlammvulkanen im Kumanobecken näher untersuchen wollen. Doch Not macht erfinderisch: Getreu diesem Motto haben der Fahrtleiter Achim Kopf und sein Wissenschaftsteam gegrübelt und eine Lösung für dieses Problem gefunden.
Japanlog #10: Gefährlicher Brand
Feuer an Bord gehört zu den Szenarien, auf die auch ein Forschungsschiff und seine Passagiere vorbereitet sein müssen. Damit im Ernstfall jeder weiß, was er zu tun hat, spielen Technikcrew und Wissenschaftsteam einmal pro Woche solche Notsituationen durch. Gleich danach gehen die Forscher jedoch wieder an die Arbeit. Unterdessen herrscht auch in der Kombüse Hochbetrieb.
Japanlog #9: Gefrorene Geschichte
Unser Rückweg ins Studiengebiet bot eine gute Möglichkeit für ein "Science Meeting". Dabei arbeiteten die unterschiedlichen Gruppen an Bord ihre Erkenntnisse auf, die sie in der ersten Woche auf dem zweiten Fahrtabschnitt gesammelt hatten, und stellten sie den anderen Teilnehmern vor. Welche Schwierigkeiten die Forscher bei den Tiefbohrungen meisterten, berichtet Achim Kopf im heutigen Logbuch.
Japanlog #8: Tour de force
Die Tage vergehen wie im Flug, und das internationale Wissenschaftsteam - 34 Personen aus zehn Ländern - arbeitet hart, aber harmonisch mit den verschiedenen Geräten an Bord. Ein vor zwei Jahren ausgesetztes Unterwasserobservatorium konnte erfolgreich aufgespürt werden. Achim Kopf über Tauchtage und Kickerabende.
Japanlog #7: Kampf mit dem Oktopus
Mit neuen Geräten und einigen hinzugekommenen Forschern geht es auf zum zweiten Abschnitt der Ausfahrt vor Japans Küste. Der neue Fahrtleiter Achim Kopf, Professor für Marine Geotechnik am Bremer MARUM, erlebte gleich zu Beginn einen Höhepunkt: eine Tauchfahrt mit dem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug, die einen Meerbewohner aufspürte und einen Tiefenrekord aufstellte.
Japanlog #6: Vorher-Nachher
Das Schiff liegt kurzzeitig im Hafen: Ein Teil der Besatzung geht von Bord, neue Wissenschaftler kommen dazu. Der erste Fahrtabschnitt liegt hinter Michael Strasser und seinem Team auf der Sonne. In seinem Rückblick erklärt uns der Fahrtleiter die bathymetrischen Vorher-Nachher-Karten aus der Erdbebenzone des Japangrabens.
Japanlog #5: Sedimente auf Reisen
Der erste Abschnitt der Ausfahrt nähert sich dem Ende. Das Team um Fahrtleiter Michael Strasser von der Universität Innsbruck konnte im Japangraben zahlreiche Kerne gewinnen. Während des Transits der Sonne nach Yokohama arbeiten sie auf Hochtouren daran, die Sedimente zu erforschen und für weitere Untersuchungen zu verpacken. Im Hafen werden die Kerne von Bord gehen.
Japanlog #4: 50 Meter Matsch
Gute Nachrichten für Schiffsärztin Anke und die Besatzung der Sonne: Nachdem Taifun Chaba ihnen ein paar stürmischen Tage beschert hat, klart das Wetter nun auf und die See beruhigt sich. Die Wissenschaftler widmen sich nun wieder voll den Bohrungen im Meeresboden. Ihre Ausbeute kann sich sehen lassen, ebenso die ersten Ergebnisse aus dem Labor.
Japanlog #3: Fingerabdruck im Ozeanboden
Sobald ein Bohrkern an Deck gelangt, herrscht geschäftiges Treiben auf der Sonne. Vor allem für die Geochemiker muss es jetzt schnell gehen. Sie nehmen den Kern als Erste unter die Lupe, bevor er sich unter den Bedingungen außerhalb des Meeres verändert - immerhin ist er den Druck von mehreren Tausend Metern Wasser gewohnt. Ein Beitrag über Fingerabdrücke im Ozeanboden.
Japanlog #2: Schöner Schlamm
Das Forschungsschiff Sonne ist gut in die erste Expeditionswoche gestartet. Bereits nach wenigen Tagen konnte die Crew den ersten Bohrkern an Deck hieven. Wie es gelang, das Sediment aus über 8000 Metern Tiefe zu bergen und welche Rolle Taifun Chaba spielte, berichtet Jess Hillman im zweiten Bericht von Bord.
Japanlog #1: Hindernisse
Ausfahrten mit Forschungsschiffen werden oft jahrelang vorbereitet. Doch trotz sorgfältiger Planungen kann es passieren, dass es in letzter Minute noch einmal spannend wird. Vor zwei Wochen war noch nicht klar, ob die Sonne ihre Fahrt gen Japan antreten würde. Über die Hindernisse berichtet Meeresgeophysikerin Jess Hillman im ersten Logbuch-Beitrag.
Ins Archiv vor Japans Küste
Am Südostrand der Eurasischen Platte, vor der Küste Japans, liegen zwei seismisch hochaktive Subduktionszonen: Der Japangraben und der Nankaitrog. Das verheerende Erdbeben und der Tsunami vom März 2011 nahmen dort ihren Ausgang. Um die Entstehung und Folgen solcher Beben zu ergründen, bringt das Forschungsschiff Sonne Wissenschaftler in den Nordwestpazifik.