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Eine Ebene höher
Minimum 2017: Arktisches Meereis schmilzt weiter
In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter... Mehr…

Zur rechten Zeit am rechten Ort
Neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft bauen in den kommenden fünf Jahren gemeinsam ein flexibles und mobiles Messsystem zur Erdbeobachtung auf: MOSES – Modular Observation Solutions for Earth Systems. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen, wie kurzfristige dynamische Ereignisse, etwa Hitzewellen oder Starkregen, mit der langfristigen Entwicklung... Mehr…

Verheerendster Karibik-Sturm aller Zeiten
Hurrikan Irma, der in den vergangenen Tagen auf dem Atlantik und in der Karibik wütete, hat Zerstörungen in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar verursacht. Das haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) berechnet. Der Wirbelsturm der höchsten Kategorie fünf war außerdem der längste dieser Stärke und hat auf Südseeinseln wie Barbuda, Saint Martin und den... Mehr…

Furcht vor Hurrikan Irma
Mit Rekord-Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern fegt Wirbelsturm Irma durch die Karibik. Als erstes traf er auf die Antilleninseln und hinterließ große Verwüstungen. Doch noch ist keine Entwarnung in Sicht. Die US-Wetterbehörde NOAA prognostiziert, dass der Sturm noch drei bis vier Tage mit dieser Stärke weiterziehen wird. Unter anderem die Turks- und Caicos-Inseln,... Mehr…

Kann der Ozean aufatmen?
Stürmisch, rau und sehr kalt: Diese Eigenschaften der Labrador-See mögen zunächst ungemütlich wirken, sind für die Sauerstoffverteilung im Ozean aber von besonderer Bedeutung. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hat dort an einer Langzeitmessstation kürzlich eine außergewöhnlich hohe Sauerstoffaufnahme bis... Mehr…

Satellitendaten für Wirbelsturm Harvey
In Erwartung des katastrophalen Hurrikans Harvey ist frühzeitig die Internationale Charter "Space and Major Disasters" ("Charter") aktiviert worden. Dies wurde durch das Charter-Mitglied USGS (Geologischer Dienst der USA) auf Anfrage der texanischen Katastrophenschutzbehörde "Texas Emergency Management Council" angestoßen. Mehr…

TRAMPER-Bergung geglückt!
Tiefseeforscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben den Unterwasserroboter TRAMPER nach fast 60 Wochen Messungen aus 2435 Metern Wassertiefe geborgen. Es war der erste Langzeiteinsatz eines Kettenfahrzeugs unter dem arktischen Meereis. Die ersten 24 Wochen hat das Gerät die biogeochemischen Messungen wie geplant an verschiedenen... Mehr…

Vereisungsgeschichte der Arktis erforscht
Die Temperatur in der Arktis erwärmt sich heute zwei- bis dreimal schneller als die globale Mitteltemperatur. Folge – und durch Rückkopplungseffekte auch Ursache – hiervon ist das schwindende Meereis. Geo- und Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zeigen in einer aktuellen "Nature Communications"-Studie, dass... Mehr…

Öl- und Gasbohrungen als starke Treibhausgas-Quelle
Bohrlöcher in der Nordsee könnten eine deutlich größere Quelle von Methan sein als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt in der internationalen Fachzeitschrift "Environmental Science & Technology" veröffentlicht haben. Demnach treten aus den die Bohrungen umgebenden Sedimenten große Mengen Methan... Mehr…

Neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen
Die europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die europäischen Meere in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen. Ein hehres Ziel. Aber was ist eigentlich ein guter ökologischer Zustand? Ein Warnemünder Meeresbiologe entwickelte mit Hilfe von Langzeitdaten zur Zusammensetzung der Frühjahrsblüte einen Indikator für den Zustand von Nahrungsnetzen in... Mehr…

Robotereinsatz in arktischer Tiefsee
In ein paar Tagen wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt... Mehr…

"Weiße Flecken" im Indischen Ozean erforschen
BGR-Wissenschaftler starten in der nächsten Woche zu einer 50-tägigen Schiffsausfahrt in das deutsche Lizenzgebiet im Indischen Ozean. Dort suchen sie nach neuen Vorkommen von Sulfiderzen. Es ist die mittlerweile vierte Explorationsreise seit Unterzeichnung des Lizenzvertrages im Mai 2015 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mehr…

Bergahornweiden: Eldorado für Moose und Flechten
Weiden mit Bergahornbäumen sind Hotspots der Biodiversität: In diesen Kulturlandschaften wachsen über 500 Moos- und Flechtenarten, wie der Botaniker Thomas Kiebacher von der WSL herausfand. Über fünfzig dieser Arten stehen auf Roten Listen der gefährdeten Arten. Thomas Kiebacher erforschte im Rahmen seiner Doktorarbeit den Moos- und Flechtenbewuchs an rund neunzig Bäumen auf... Mehr…

Innovationen für den Überflutungsschutz
Wie muss ein Kanalisationsnetz ausgelegt sein? In welchen Regionen ist mit welchen Niederschlagsszenarien zu rechnen? Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Verbundvorhaben am Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft der Leibniz Universität Hannover entwickelt Modelle zur optimalen Planung und zum Betrieb von Stadtentwässerungssystemen. Mehr…

Wo kommt das ganze Plastik her?
Überall dort, wo unsere Strände nicht jeden Tag gesäubert werden, ist es offensichtlich: das Meer wirft neben Algen und Muschelschalen auch Müll auf den Strand. Untersuchungen im Spülsaum bringen neben Zigarettenkippen auch jede Menge großer, kleiner und kleinster Plastikpartikel zum Vorschein. Woher kommt der Unrat? Das neue BMBF-Projekt "MicroCatch_Balt"untersucht am Beispiel... Mehr…

Ökosystemleistungen in Stadtplanung integrieren
In der derzeitigen Praxis der Stadtplanung wird die Bedeutung von Ökosystemleistungen unzureichend in Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Schwerpunkte des neuen Forschungsprojekts ÖSKKIP unter der Leitung der HafenCity Universität Hamburg (HCU) liegen daher in der Kommunikation und Einbindung des Konzeptes der Ökosystemleistungen in Planungsverfahren und Prozesse der Stadt-... Mehr…

Nährstofffracht aus dem Binnenland
Stickstoffverbindungen sind eine wichtige Größe bei der Produktion von Algenbiomasse. Das Team um die Biologin Kirstin Dähnke aus dem Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht hat deshalb für die Elbe intensive Stickstoffmessungen durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass heute der meiste Stickstoff in den landwirtschaftlich geprägten Regionen stromaufwärts... Mehr…

Artenvielfalt künftig besser bewerten
Wer den Zustand eines Ökosystems nur danach beurteilt, wie sich die Zahl der Arten darin kurzfristig verändert, kann falsche Schlüsse ziehen. Darauf weist eine Untersuchung eines internationalen Forscherteams um Prof. Dr. Helmut Hillebrand vom Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) an der Universität Oldenburg hin. Um in der Praxis Ökosysteme sinnvoll... Mehr…

Großmäuliger Fisch war nach Massenaussterben Spitzenräuber
Die Nahrungsketten erholten sich nach dem verheerenden Massenaussterben vor rund 252 Millionen Jahren rascher als bisher angenommen. Das zeigt der fossile Schädel eines grossen Raubfisches namens Birgeria americana, den Paläontologen der Universität Zürich in der Wüste Nevadas entdeckt haben. Mehr…

Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei
Der auftauende Dauerfrostboden in arktischen Regionen könnte in doppelter Hinsicht zur Verstärkung des Treibhauseffektes führen: Zum einen erhöht sich mit wärmerer Umwelt die oberflächennahe Produktion des Treibhausgases Methan durch Mikroben. Zum anderen öffnet der tauende Untergrund zunehmend Austrittspfade für uraltes Methan. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlerinnen... Mehr…

Entstehungsgeschichte der Sahara im Staub lesbar
Die Sahara ist mit etwa neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Welt. Sie ist damit auch die größte Staubquelle der Erde, und die Stäube haben einen bedeutenden Einfluss auf die Düngung der Weltmeere und auf die Klimaentwicklung. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Zielhofer, Physischer Geograph an der Universität... Mehr…

HALO misst Emissionen europäischer Großstädte
Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem... Mehr…

Klimawandel ändert Landschaft und Leben in Zentraljakutien
Eine internationale Gruppe von Geo- und Sozialwissenschaftlern hat in einer Studie den Einfluss der derzeitigen Klimaveränderungen auf die Landschaft und die Bewohner der ostsibirischen Permafrost-Gebiete untersucht. "Derzeit beobachten wir in Zentraljakutien eine Beschleunigung der Tauprozesse, was wiederum die Lebensbedingungen der Bevölkerung beeinflusst. Dies konnten wir anhand... Mehr…

Eisberg gekalbt
An der Westküste der Antarktischen Halbinsel hat möglicherweise der Zusammenbruch des großen Larsen-C-Schelfeises begonnen. Der Eisberg, dessen Kalbung sich schon lange andeutete, ist endgültig abgebrochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt das gesamte Schelf zerbröckelt, ist nicht gering. Mehr…

Pockmarks – Methanaustritte in der Deutschen Bucht
Innerhalb weniger Monate sind auf dem Grund vor der Nordseeinsel Helgoland tausende Krater am Meeresboden entstanden. Aus dem Meeresboden ist Gas entwichen, das Sand aufwirbelt und daraus die Kraterhügel hat entstehen lassen. Es ist das erste Mal, dass im Gebiet Helgoland-Riff die Spuren von massiven Methanausbrüchen beobachtet wurden. Ihre Studie haben Wissenschaftler unter Federführung... Mehr…