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Bulmahn: "Innovationen in der Wasserwirtschaft helfen den Menschen in Entwicklungsländern und schaffen Arbeitsplätze in Deutschland"

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:23

Bundesforschungsministerin zum Beginn der UN-Wasserdekade am 22. März - BMBF fördert immer mehr internationale Projekte. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat verstärkte Innovations-anstrengungen bei Wassertechnologie und Wasserwirtschaft verlangt. "Nur so kann das Ziel der Vereinten Nationen, den Anteil der Menschen ohne Zugang zu sicherem Trinkwasser bis zum Jahr 2015 zu halbieren, erreicht werden", erklärte Bulmahn zum Beginn der Internationalen Wasserdekade am morgigen Dienstag, den 22. März.

In diesem Zusammenhang forderte Bulmahn den effektiven Ausbau der internatio-nalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Das Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) habe auch hier in den Jahren eine konsequente Strategie verfolgt. Das BMBF fördere gemeinsam mit der deutschen Wirtschaft zahlreiche interdisziplinäre Projekte auf dem Gebiet der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasserressourcen - vor allem in Ost- und Zentralasien, im Nahen Osten und in Afrika. Der Anteil international ausgerichteter Projekte im Rahmen der Wasserforschung mache mittlerweile fast ein Drittel der gesamten jährlichen Förderung in diesem Bereich von rund 40 Millionen Euro aus.

Weiter erklärte Bulmahn: "Ein gutes Beispiel für die Erschließung bisher unge-nutzter Wasserressourcen durch innovative Ideen und ingenieurtechnische Leistungen ist unser Projekt in Indonesien, das ich in der vergangenen Woche besucht habe. In der Region Yokyakarta werden große unterirdische Trinkwasser-vorkommen in Karsthöhlen nutzbar gemacht und so wird in Zukunft für mehr als 80.000 Menschen in der Region die Trinkwasserversorgung sichergestellt. Gleichzeitig wird den beteiligten Unternehmen der Zugang zu dem international stark wachsenden Wassermarkt erleichtert. Das heißt, wir sichern und schaffen so auch Arbeitplätze in Deutschland."

Das BMBF fördert das weltweit einmalige Projekt zur Wassergewinnung in Zentral-java seit 2001 mit insgesamt 2,3 Millionen Euro. 1,1 Millionen Euro werden von der deutschen Industrie aufgebracht. Indonesien leistet ebenfalls einen beachtlichen Beitrag.

Bulmahn sagte: "Dieses Pilotprojekt zeigt eindrucksvoll, dass Innovationen in der Wasserwirtschaft den Menschen in Entwicklungs- und den Schwellenländern zugute kommen und gleichzeitig Arbeitsplätze in Deutschland schaffen."

Quelle: BMBF