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Hoehle zum Anfassen und Begehen

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:29

Das Geologisch-Palaeontologische Museum der Universitaet Muenster kann sich nach langwierigen Bauarbeiten und Vorbereitungen ueber die Fertigstellung einer Tropfsteinhoehle im Eiszeitsaal freuen.

Besucher koennen ab Donnerstag, 19. August 2004, die Hoehle begehen, betrachten und anfassen. "Die Moeglichkeit zum sinnlichen Erleben war uns ganz wichtig", betont Museumsleiter Dr. Markus Bertling. Etwas buecken muss man sich allerdings, um in die Hoehle zu gelangen. Drinnen kann man aber bequem stehen und das Spiel aus Licht und Farben bewundern.

Die Tropfsteinhoehle von aussen - innen glaenzt es hell.
(c) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Aus Kunstharz gestaltete Maike Glos, Auszubildende zur Geologisch-Palaeontologischen Praeparatorin am Museum, den ueberwiegenden Teil der Hoehle. Aber es sind auch echte Tropfsteine verarbeitet. Knochenstuecke aus der Eiszeit, die in Tropfsteinhoehlen gefunden wurden, sind ebenfalls ausgestellt. Mit Unterstuetzung vieler Handwerker der Universitaetsverwaltung und des Naturkundemuseums konnte sie nach sechsmonatiger Arbeit ihr Werk vollenden. "Die Arbeit begann schon mit der Recherche", sagt Maike Glos. So besichtigte sie Tropfsteinhoehlen unter anderem in China und im Sauerland, um die Nachbildung moeglichst naturgetreu zu schaffen.

Mit der Fertigstellung der Tropfsteinhoehle ist eine weitere Attraktion im Geologisch-Palaeontologischen Museum geschaffen. Vor allem fuer juengere Museumsbesucher ist die Tropfsteinhoehle neben dem bekannten Mammut ein echter Erlebnisort.

Das Geologisch-Palaeontologische Museum in der Pferdegasse 3 ist geoeffnet dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Pressemitteilung der Westfaelischen Wilhelms-Universitaet Muenster, 18.08.2004