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Ozontanz - mit allen Sinnen lernen

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 23.08.2007 14:33

Tanzprojekt von Claudia Hanfgarn und dem Alfred-Wegener-Institut

Am 29. und 30. Juni und am 1. Juli veranstalten zwei Bremerhavener Schulen gemeinsam mit dem tanzpädagogischen Projekt Schultanz TAPST und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung den "Ozontanz". Die Aufführungen beginnen jeweils um 18 Uhr. An verschiedenen Stationen im Gebäude des Alfred-Wegener-Instituts an der Columbusstraße werden einzelne Aspekte des Themas Ozon als Tanz dargestellt. Auf einer zentralen Bühne wird die Thematik in größerem Zusammenhang vorgeführt.

Am 4. Juli gastiert der Ozontanz in der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts, Gebäude A45 auf dem Telegrafenberg. Dort findet die Aufführung um 16:30 Uhr statt.

Einer der betreuenden Wissenschaftler, Dr. Gert König-Langlo, beschreibt seine Erwartungen an den Ozontanz so: "Ständig bildet sich Ozon aus Sauerstoff und umgekehrt. Seitdem der Mensch die Atmosphäre verunreinigt, verbleibt am Boden zu viel und in der uns vor Sonnenbränden schützenden Ozonschicht zu wenig Ozon. Über der Antarktis ist die Ozonschicht von September bis November bereits vollständig verschwunden. Stürme umwirbeln dieses antarktische Ozonloch. Wir dürfen gespannt sein, wie diese Prozesse von den Schülerinnen und Schülern tänzerisch umgesetzt werden."

In jedem Frühjahr gibt es ein Ozonloch über der Antarktis

Seit über zwanzig Jahren ist durch Messungen belegt, dass die Ozonschicht der Erde über den Polen durch menschliche Einflüsse stark angegriffen ist. In jedem Jahr gibt es im Frühjahr ein Ozonloch über der Antarktis. Auch über der Arktis ist starker Ozonabbau zu beobachten. Die Ozonschicht in der Erdatmosphäre ist der natürliche Sonnenschutzschild, der Menschen, Tiere und Pflanzen vor schädlicher Ultraviolett(UV)-Strahlung der Sonne schützt. Das Alfred-Wegener-Institut und das tanzpädagogische Projekt Schultanz TAPST haben im zweiten Schulhalbjahr 2005/06 zwei Klassen der Körnerschule und des Lloyd-Gymnasiums in Bremerhaven eingeladen, sich inhaltlich und tänzerisch mit dem Thema "Ozon" und der wissenschaftlichen Arbeit des Alfred-Wegener-Instituts auseinander zu setzen. "Das Projekt ist eine interessante Möglichkeit, die Öffentlichkeit auf die immer aktuellen Aspekte der Atmosphärenforschung aufmerksam zu machen", so Dr. Sigrid Wuttke, UV-Expertin am Alfred-Wegener-Institut.

Kinder kreisen als eiskalter Polarwirbel über die Bühne

Die tänzerische Leitung des Projektes liegt bei der Diplom-Tanzpädagogin Claudia Hanfgarn. Sie ist Preisträgerin des Schulkooperationswettbewerbs "Kinder zum Olymp!" 2005 der Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit dem Max Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin sowie der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Ozontanzprojekt ist eines von drei geförderten Tanzprojekten der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen des Themenateliers kulturelle Bildung. Weitere Informationen zu diesem Themenatelier finden Sie hier.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen in Bremerhaven sind im Vorverkauf beim Pförtner des Alfred-Wegener-Instituts, Gebäude Columbusstraße erhältlich.

In Potsdam gibt es die Karten in der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts auf dem Telegrafenberg bei Frau Gabriele Schlaffer (Gebäude A43) oder telefonisch unter 0331/288-2100.

An allen vier Terminen gibt es auch eine Abendkasse.

Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, Juni 2006