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Bardarbunga: Neue Aschewolke-Simulation

erstellt von eschick zuletzt verändert: 10.09.2014 12:57

Seit dem 31.08.2014 ereignet sich nordöstlich des Bardarbunga im Holuhraun-Lavafeld eine Spalteneruption, bei der Schwefeldioxid über Europa emittiert wurde. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und des Rheinischen Instituts für Umweltforschung an der Universität zu Köln haben die Ausbreitung des Schwefeldioxids mit EURAD-IM simuliert.

Der Ausbruch des Bardarbunga, aufgenommen am 4. September 2014. (Bild: Peter Hartree/Wikimedia)Da für die Simulationen der SO2-Ausbreitung in Folge der Eruptionen im Gebiet des Bardarbunga derzeit keine repräsentativen Messungen verfügbar sind, haben die Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und des Rheinischen Instituts für Umweltforschung an der Universität zu Köln grobe qualitative Annahmen zugrunde gelegt, die auf Meldungen des Isländischen Wetterdiensts basieren.

Die Eruptionshöhen erstrecken sich dementsprechend zwischen 1500 (31.08.2014) und 6000 Metern (04.09.2014), während eine kontinuierliche SO2-Emissionsrate von 58 kg/s angenommen wird. Messungen in Island von Wissenschaftlern vor Ort bestätigen, dass die Schwefeldioxid-Konzentrationen bislang die gesetzlichen Grenzwerte nicht überschreiten und das bis dato keine Vulkanasche emittiert wurde.

Weitere Informationen:

  • Vorhersagen in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Institut für Umweltforschung (RIU) an der Universität Köln

Quelle: Forschungszentrum Jülich, September 2014