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Dossier: Stürmische Zeiten

erstellt von eschick zuletzt verändert: 05.12.2013 09:53

Es wird ein stürmischer Dezember: Die Vorhersagen für Orkan Xaver bereiten Menschen in weiten Teilen des Landes Sorgen. Aus aktuellem Anlass haben wir in diesem Dossier Beiträge zum Thema Sturm aus dem planeterde-Archiv und aktuelle Meldungen aus der Forschungslandschaft zusammengestellt.

Sturmflut-Gemälde von Johannes Gehrs, um 1880. (Bild: Rosemarie Krämer/Oberströmische Seite/Barghorn/Ovelgönne)Meldungen von Forschungsinstituten:

Orkantief über Deutschland und Stürme in Zeiten des Klimawandels

 

Orkantief „Xaver“ – eine Folge des Klimawandels?

Das Norddeutsche Klimabüro des Helmholtz-Zentrums Geesthacht macht Informationen aus der Klimaforschung speziell für Norddeutschland nutzbar. Zum bevorstehenden Orkantief „Xaver“ haben die Klimaforscher die wesentlichen Fakten zu Stürmen und Sturmfluten in Norddeutschland kurz zusammengefasst.

Wettergefahren-Frühwarnung

Das Informationssystem "Wettergefahren-Frühwarnung" des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung warnt vor bevorstehenden außergewöhnlichen oder extremen Wetterereignissen. Hier zur Warnung vor Orkan Xaver vom 4. Dezember 2013.

 

Orkan Kyrill vernichtete 2007 viele alte Fichtenbestände in Nordrhein-Westfalen. (Bild: ElGrafo, Wikimedia Commons)

Beiträge aus dem planeterde-Archiv:

Sturmkatastrophen in nah und fern


Haiyans Nachfolger

Der Taifun Haiyan hat auf den Philippinen schwere Schäden verursacht und vermutlich tausende Menschen das Leben gekostet. Der Potsdamer Klimafolgenforscher Stefan Rahmstorf erwartet, dass sich solche Wirbelstürme künftig häufen und zudem verstärken.

Der Blick vom All ins Auge des Orkans

Sturmkatastrophen wie Orkane, tropische Wirbelstürme und Tornados fordern jährlich tausende Tote, verwüsten ganze Landstriche und verursachen Milliardensachschäden. Satellitengestützte Analysesysteme sollen helfen, sie frühzeitig zu lokalisieren und die betroffene Bevölkerung zu warnen.

Nordseesturmfluten im Klimawandel

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 traf eine schwere Sturmflut auf die deutsche Nordseeküste. Besonders stark betroffen war die Hansestadt Hamburg. Ganze Stadtteile standen unter Wasser und mehr als 300 Menschen kamen ums Leben. Auch nach dieser Katastrophe gab es weitere schwere Sturmfluten. Ähnliche klimatische Ereignisse können sich jederzeit wiederholen. Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht beobachten das Sturmflutgeschehen in der Deutschen Bucht deshalb sehr genau. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Hochwasserschutz noch bis etwa 2030 so wirksam sein wie heute; danach muss die Situation neu bewertet werden.

Wetterextreme heizen Klimawandel an

Taifun Haiyan am 9. November 2013 von einer Astronautin der ISS aufgenommen. (Bild: NASA/Karen Nyberg)Wenn der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre zunimmt, heizt sich die Erde nicht nur auf, auch Wetterextreme wie anhaltende Dürren, Hitzewellen, Starkregen oder extreme Stürme dürften sich häufen.

Wie Taifune tropische Küstenökosysteme schädigen

Das weltweit am häufigsten von tropischen Stürmen heimgesuchte Meeresgebiet liegt vor der Küste Südchinas mit der Insel Hainan. Im Jahre 2008 traf der Wirbelsturm Kammuri auf Hainan. Forscher des ZMT und ihre chinesischen Partner untersuchten die Auswirkungen des Taifun auf die Küstenökosysteme der Insel unmittelbar nach dessen Auftreffen.