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Eine Ebene höher
Zwischen Gebirgsbildung und Erosion
Ein einzigartiger Nachweis von Erosionsraten über eine Zeitspanne von acht Millionen Jahren zeigt, dass zwischen der tektonischen Hebung und der Abtragung von Gebirgen sehr lange Zeit vergehen kann. Dies untersuchte ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den argentinischen Anden. Die Ergebnisse werden in der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift... Mehr…

Tauziehen der Kontinente
Bis der Strick reißt: Das Auseinanderbrechen von Kontinenten ist immer noch nicht vollständig wissenschaftlich geklärt. Ein neues, im Wissenschaftsmagazin „Nature“ veröffentlichtes Forschungsergebnis zeigt nun, dass die Kontinente sich an den Bruchstellen zunächst langsam dehnen, sich dann aber bei Einsetzen des Zerreißens sehr schnell auseinander bewegen. Mehr…

Forscher in der Unterwasserwelt
Das Forschungsschiff Meteor erkundet auf seiner Jubiläumsfahrt Tiefsee-Schlote vor den Azoren. Dazu schicken die Geowissenschaftler einen Tauchroboter in die Tiefe. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bekräftigt die herausragende Bedeutung der Erforschung der Meere und Ozeane: "Die Flotte ist zentrales Instrument für die Meereswissenschaft". Mehr…

Hohes Erdbebenrisiko für Istanbul
Die Beobachtung von Erdplattenbewegungen unter Wasser war bisher kaum möglich, da Satellitennavigation dort nicht funktioniert. Neuartige Vermessungs-Systeme, die auf Abstandsmessung per Schall basieren, sollen diese Forschungslücke schließen. Geophysiker des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel betreiben zusammen mit französischen Kollegen ein solches geodätisches... Mehr…

Zurück aus dem Weltall
So unauffällig die kleinen Behälter sind, die zurzeit im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auseinandergebaut werden - in ihnen befinden sich eventuell Überlebende, die über 530 Tage die Bedingungen des Weltraums überstanden haben. Mehrere hundert Organismen wie beispielsweise Bakterien, die Biofilme formen, Pilze, Flechten, Moose und Archaen, die auf der Erde besonders... Mehr…

Plattentektonik ohne Ruckeln
Die Erdbebenverteilung an ultralangsamen mittelozeanischen Rücken unterscheidet sich grundlegend von der anderer Spreizungszonen. Bis in 15 Kilometer Tiefe zirkulierendes Wasser führt zur Bildung eines Gesteins, das wie Schmierseife wirkt. So driften die Kontinentalplatten an ultralangsamen mittelozeanischen Rücken ohne zu ruckeln, während dieser Vorgang in anderen Regionen zu... Mehr…

Mit Abgas das Klima retten
Wie bleibt der Stahlstandort Deutschland wettbewerbsfähig? Das Projekt Carbon2Chem soll darauf eine Antwort geben. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka betont: "Klimaschutz und Standortsicherung gehen Hand in Hand". Acht Industrieunternehmen entwickeln gemeinsam mit der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft sowie Universitäten eine weltweit einsetzbare Lösung, um die Abgase... Mehr…

Naturgefahren besser einschätzen
Zu Beginn der der Hauptreisezeit möchte das GFZ alle Urlauberinnen und Urlauber, die in erdbeben- und tsunamigefährdete Gebiete reisen, auf seine Informationsblätter "Erdbeben - Was mache ich, wenn die Erde bebt?" und das Merkblatt "Tsunami" hinweisen. Die Publikationen enthalten auch nützliche Hinweise für Wissenschaftler, die einen Forschungsaufenthalt planen. Mehr…

Diamanten geben Geologen Einblicke
Den Juwelieren und Minenbetreibern sind sie ein Dorn im Auge, für Geologen aber eine wertvolle Informationsquelle: Trübungen, genauer gesagt Einschlüsse in Diamanten bergen wichtige Informationen. Dank einer neuen Untersuchungsmethode ist es jetzt gelungen, aus solchen Einschlüssen den ersten direkten Nachweis für einen bestimmten Entstehungsprozess der Edelsteine zu führen. ... Mehr…

Atempause für den Golfstrom
Der Salzgehalt in den Gewässern um Grönland spielt eine große Rolle für den Antrieb des Golfstroms im Nordatlantik. Deshalb gibt es Befürchtungen, dass Süßwasser aus dem schmelzenden grönländischen Inlandeis das Strömungssystem beeinflussen und abschwächen könnte. Neue Modellrechnungen einer internationalen Forschergruppe unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für... Mehr…

Ein Zeppelin für die Meere
Weltweit erstmalig wird ein Zeppelin für die Küsten- und Meeresforschung eingesetzt. Das Luftschiff startet heute unter der Flagge des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane vom Flughafengelände Berlin-Schönefeld aus zu der Expedition "Uhrwerk Ozean". In den nächsten zwölf Tagen suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht... Mehr…

Mit Forschung gegen den Plastikmüll
Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane geht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neue Wege, um Ursachen und Wirkung der Plastikvermüllung zu erforschen. Mit einem großangelegten Forschungsprogramm mit 28 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre soll erstmals das Problem des Plastikmülls in seiner Gesamtheit wissenschaftlich erfasst werden. Mehr…

Lebensraum um Manganknollen bedroht
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team die möglichen Auswirkungen des Manganknollen-Abbaus auf die Artenvielfalt erforscht. Während ihrer Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE konnten die Meeresforscher anhand von Videoaufnahmen zeigen, dass die Individuenzahl in Gebieten mit Manganknollen um ein Zweifaches höher ist als in Tiefseebereichen ohne die... Mehr…

Geothermie für 30 Millionen Haushalte
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und die Afrikanische Union starten ein neues Geothermie-Programm: Erdwärme aus dem ostafrikanischen Graben könnte künftig mehr als 30 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Wissenschaftler der BGR schätzen das geothermische Potenzial der elf Anrainerstaaten auf mehr als 15 Gigawatt. Zum Vergleich: Ein normales Kernkraftwerk... Mehr…

Wissenschaftsjahr eröffnet: Mehr Forschung für Meere
Die Zukunft der Meere steht in den kommenden Jahren im Fokus der Forschung: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das Wissenschaftsjahr 2016/17 zu Meeren und Ozeanen eröffnet und ein gemeinsames Meeresforschungsprogramm der Bundesregierung angekündigt. "Früher entdeckte man neue Länder über die Meere. Heute müssen wir die Meere selbst noch weiter entdecken: Erst wenn wir... Mehr…

Eisen hält Geo-Dynamo am Laufen
Das Magnetfeld der Erde existiert seit mindestens 3,4 Milliarden Jahren auch dank der niedrigen Wärmeleitfähigkeit von Eisen im Kern unseres Planeten. Das ist das Ergebnis der ersten direkten Messung der Eisen-Wärmeleitfähigkeit bei Drücken und Temperaturen, die den Bedingungen im Erdkern entsprechen. DESY-Forscherin Zuzana Konôpková und ihre Kollegen stellen diese Untersuchung... Mehr…

Der Stoff, aus dem die Wolken sind
Wolkiger als bisher vermutet präsentierte sich das Klima vor der industriellen Revolution. Diesen Rückschluss lassen neueste Experimente am CERN zu, an dem auch Aerosolphysiker der Universität Wien beteiligt waren. Wie sich beim CLOUD-Experiment zeigt, produzieren organische Dämpfe, die von Bäumen in die Umgebung abgegeben werden, zahlreiche Aerosolpartikel in der Atmosphäre.... Mehr…

Zum Gemüseanbau in die Antarktis
Mit einem ersten Workshop in niederländischen Gewächshäusern ist für Paul Zabel seine eigentliche Mission gerade wieder etwas näher gerückt: Der Ingenieur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab Dezember 2017 an der Neumayer-Station III in der Antarktis ein Jahr lang in einem eigens konstruierten Container Salat, Gurken, Kräuter und Tomaten ziehen - und hat... Mehr…

FS POSEIDON startet zur 500. Expedition
Das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel beheimatete Forschungsschiff POSEIDON startet diese Woche zu seiner 500. Expedition. Während der Jubiläumsfahrt untersuchen und kartieren Meeresgeologen des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen den Kontinentalhang vor der südfranzösischen Hafenstadt Nizza. Ziel der Arbeiten ist es, die... Mehr…

In Vulkanasche verewigt
Pompeji ging bei einem Ausbruch des Vesuvs unter, davon zeugen die in Vulkanasche konservierten Überreste der antiken Stadt. Auch an einem anderen Ort auf der Welt wurden menschliche Spuren durch Vulkanausbrüche verewigt – zwar weniger spektakulär, aber wissenschaftlich hochinteressant. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in der Fachzeitschrift "Quaternary Geochronology" publiziert.... Mehr…

Katastrophenmanagement bei Waldbränden
Die Erde bebt, Flüsse treten über die Ufer, Tsunamis verwüsten Küstenregionen. Natur- und menschgemachte Katastrophen treffen unsere hochtechnisierte Gesellschaft immer empfindlicher. Die derzeit existierenden Krisenmanagementsysteme haben den Nachteil, dass man sie nicht flexibel an die jeweilige Situation anpassen kann. Gefahren und Katastrophen haben einen ähnlichen Ablauf,... Mehr…

Orakel aus dem Ozean
Ein internationales Forscherteam um André Scheffel vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie und Damien Faivre vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm hat den Mechanismus der Kalkproduktion bei einer Gruppe von Meeresalgen untersucht. Die Algen beeinflussen unser Klima stark und deren fossile Überreste geben uns Aufschluss... Mehr…

Auf und Ab des Planktons
Eine einzigartige mehrjährige Messreihe aus dem Südpolarmeer bringt neue Erkenntnisse über die tägliche Vertikalwanderung von Zooplanktongemeinschaften: Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven beobachten Änderungen im Jahresverlauf und zwischen den Jahren. Das antarktische Zooplankton ist die wichtigste... Mehr…

Entdeckungstour in die Tiefen der Weltmeere
"Wir forschen für die Zukunft unserer Meere und Ozeane", betont Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Welt der Meere und Ozeane eröffnet das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ab sofort auf seiner Fahrt durch 68 Städte in Deutschland und Österreich. Die Exponate an Bord laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Mehr…

Orient droht Klima-Exodus
Die Zahl der Klimaflüchtlinge könnte künftig dramatisch steigen. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie und vom Cyprus Institute in Nicosia berechnet haben, dürfte es im Nahen Osten und in Nordafrika so heiß werden, dass Menschen dort in vielen Gegenden nicht mehr leben können. Das Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, was auf den jüngsten... Mehr…