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Rekord-Regenfälle in Berlin

erstellt von eschick zuletzt verändert: 30.06.2017 13:50

Die Region um die Hauptstadt wird von starken Regenfällen heimgesucht. Straßen sind überflutet, Keller vollgelaufen, der Nahverkehr kam teilweise zum Erliegen. Die Feuerwehr rief den Ausnahmezustand aus. Meteorologen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung erklären, wie das Extremwetter mit dem Klimawandel zusammenhängt.

 

Starkregen in der Hauptstadt. (Bild: Ben Cumming/flickr/CC-BY SA 2.0)

Starkregen in der Hauptstadt. (Bild: Ben Cumming/flickr/CC-BY SA 2.0)

"Langsam ziehende Tiefdruckgebiete über Mitteleuropa können in den Sommermonaten Starkniederschläge mit lokalen Überschwemmungen verursachen. Bislang sind solche Ereignisse eher selten gewesen", so Peter Hoffmann, Meteorologe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). "In den letzten Jahrzehnten häufen sich diese allerdings. Und die Forschung zeigt: Der vom Menschen verusachte Klimawandel trägt dazu bei, dass sich Luftströmung über Europa verändern und damit verbunden häufigere Extremwetterlagen begünstigt werden. Es ist leider so: Mit dem Ausstoß von Treibhausgasen gefährden wir die Stabilität unseres Klimas."

Auch weltweit nehmen Rekord-Regenfälle zu, wie etwa diese PIK-Studie zeigt: Klimawandel - immer mehr Rekord-Regenfälle

Zur Anpassung an die Klimafolgen hat Berlin unter führender Beteiligung des PIK ein Konzept entwickelt: Berlin treibt Anpassung voran

Soll eine weitere Zunahme von Wetterextremen begrenzt werden, ist eine rasche Verringerung des Austoßes von Treibhausgasen nötig, hierzu haben Forscher unter anderem des PIK erst kürzlich eine Analyse veröffentlicht: Sechs Meilensteine für eine CO2-Wende bis 2020


Mit Material des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Juni 2017