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erstellt von admin zuletzt verändert: 06.03.2015 11:36

Hydrologie für den kleinen Geldbeutel
Datengetriebene Naturwissenschaft ist eine aufwendige Materialschlacht, die sich viele schlechtfinanzierte Institute in Entwicklungsländern überhaupt nicht leisten können. Weil zum Beispiel die Gewässerüberwachung aber auch in einem armen Land wie Myanmar sehr sinnvoll ist, haben dortige Studenten mit Hilfe von Hydrologen der Technischen Universität Delft ein preiswertes, wenn auch nicht ganz so hochgezüchtetes hydrologisches Monitoringsystem entwickelt. Auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union in Wien wurde der Ansatz vorgestellt.
Zur Schärfung des Risikobewusstseins
Erdbeben gehören zu den schadenträchtigsten Naturgewalten, und die Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass eine exakte Vorhersage von Ort und Zeitpunkt Utopie bleiben wird. Intensiv erforscht wird dagegen die sogenannte probabilistische Vorhersage, die mit der Eintrittswahrscheinlichkeit das Risiko beziffert, mit dem ein Beben zu erwarten ist. Italienische Wissenschaftler berichteten jetzt in "Science Advances" von viel versprechenden Testläufen ihres Systems.
Ausbruch in entscheidender Zeit
Der Einfluss von Vulkanen auf das Klima ist in der Regel beschränkt. Der heftige Ausbruch des Pinatubo 1991 senkte die globale Mitteltemperatur für ein bis zwei Jahre um bis zu 0,4 Grad, die Explosion des Mount St. Helens 1980 hatte keine größeren Konsequenzen. Ein internationales Forscherteam hat jetzt allerdings in einem Eisbohrkern aus der Westantarktis Spuren einer 192 Jahre dauernden Eruptionsfolge gefunden, die sich auf das Ende der jüngsten Kaltzeit auf der Südhalbkugel ausgewirkt haben könnte. In den Abhandlungen der US-Akademie der Wissenschaften berichten sie darüber.
Machtvoller Vortrieb
Die Plesiosaurier gehören zu den unverwechselbaren Tieren des Erdmittelalters und zu seinen erfolgreichsten Meeresbewohnern. Wie sich die Tiere im Wasser aber fortbewegten, ist seit der Entdeckung des ersten Fossils 1719 in Lincolnshire umstritten. In den Abhandlungen der Royal Society zeigen britische Wissenschaftler, wie effizient der Schwimmstil der Tiere vermutlich gewesen ist.