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Logbücher

erstellt von rduechting zuletzt verändert: 20.03.2014 11:49

Rauchende Rohstoffe
Zu Besuch bei schwarzen Rauchern: Auf der Suche nach den Rohstoffen der Zukunft erforschen Ulrich Schwarz-Schampera von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und sein Team die Tiefen des Indischen Zentralrückens. Drei Wochen lang werden sie mit der Maria S. Merian unterwegs sein. In Kooperation mit der BGR veröffentlicht planeterde ihr "Explorations-Logbuch".
Japanlog #12: Vom Erfolg beseelt
Letzte Bohrkerne werden geborgen, dann geht es für die Sonne zurück in den Hafen von Yokohama. Die Ausfahrt SO251 vor der japanischen Küste geht zu Ende, doch mit den gewonnenen Proben vom Ozeanboden werden die Geowissenschaftler noch viele Stunden in ihren heimischen Laboren verbringen. Nicht mehr von Bord, sondern bereits aus Bremen: der letzte Bericht von Fahrtleiter Achim Kopf.
Japanlog #11: Improvisationskünstler
Der kürzlich von Bord gegangene japanische Kolbenlottechniker Ei Hatakeyama fehlt den Wissenschaftlern, als sie Gasaustritte an neu entdeckten Schlammvulkanen im Kumanobecken näher untersuchen wollen. Doch Not macht erfinderisch: Getreu diesem Motto haben der Fahrtleiter Achim Kopf und sein Wissenschaftsteam gegrübelt und eine Lösung für dieses Problem gefunden.
Japanlog #10: Gefährlicher Brand
Feuer an Bord gehört zu den Szenarien, auf die auch ein Forschungsschiff und seine Passagiere vorbereitet sein müssen. Damit im Ernstfall jeder weiß, was er zu tun hat, spielen Technikcrew und Wissenschaftsteam einmal pro Woche solche Notsituationen durch. Gleich danach gehen die Forscher jedoch wieder an die Arbeit. Unterdessen herrscht auch in der Kombüse Hochbetrieb.
Japanlog #9: Gefrorene Geschichte
Unser Rückweg ins Studiengebiet bot eine gute Möglichkeit für ein "Science Meeting". Dabei arbeiteten die unterschiedlichen Gruppen an Bord ihre Erkenntnisse auf, die sie in der ersten Woche auf dem zweiten Fahrtabschnitt gesammelt hatten, und stellten sie den anderen Teilnehmern vor. Welche Schwierigkeiten die Forscher bei den Tiefbohrungen meisterten, berichtet Achim Kopf im heutigen Logbuch.
Japanlog #8: Tour de force
Die Tage vergehen wie im Flug, und das internationale Wissenschaftsteam - 34 Personen aus zehn Ländern - arbeitet hart, aber harmonisch mit den verschiedenen Geräten an Bord. Ein vor zwei Jahren ausgesetztes Unterwasserobservatorium konnte erfolgreich aufgespürt werden. Achim Kopf über Tauchtage und Kickerabende.
Japanlog #7: Kampf mit dem Oktopus
Mit neuen Geräten und einigen hinzugekommenen Forschern geht es auf zum zweiten Abschnitt der Ausfahrt vor Japans Küste. Der neue Fahrtleiter Achim Kopf, Professor für Marine Geotechnik am Bremer MARUM, erlebte gleich zu Beginn einen Höhepunkt: eine Tauchfahrt mit dem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug, die einen Meerbewohner aufspürte und einen Tiefenrekord aufstellte.
Japanlog #6: Vorher-Nachher
Das Schiff liegt kurzzeitig im Hafen: Ein Teil der Besatzung geht von Bord, neue Wissenschaftler kommen dazu. Der erste Fahrtabschnitt liegt hinter Michael Strasser und seinem Team auf der Sonne. In seinem Rückblick erklärt uns der Fahrtleiter die bathymetrischen Vorher-Nachher-Karten aus der Erdbebenzone des Japangrabens.
Japanlog #5: Sedimente auf Reisen
Der erste Abschnitt der Ausfahrt nähert sich dem Ende. Das Team um Fahrtleiter Michael Strasser von der Universität Innsbruck konnte im Japangraben zahlreiche Kerne gewinnen. Während des Transits der Sonne nach Yokohama arbeiten sie auf Hochtouren daran, die Sedimente zu erforschen und für weitere Untersuchungen zu verpacken. Im Hafen werden die Kerne von Bord gehen.
Japanlog #4: 50 Meter Matsch
Gute Nachrichten für Schiffsärztin Anke und die Besatzung der Sonne: Nachdem Taifun Chaba ihnen ein paar stürmischen Tage beschert hat, klart das Wetter nun auf und die See beruhigt sich. Die Wissenschaftler widmen sich nun wieder voll den Bohrungen im Meeresboden. Ihre Ausbeute kann sich sehen lassen, ebenso die ersten Ergebnisse aus dem Labor.
Japanlog #3: Fingerabdruck im Ozeanboden
Sobald ein Bohrkern an Deck gelangt, herrscht geschäftiges Treiben auf der Sonne. Vor allem für die Geochemiker muss es jetzt schnell gehen. Sie nehmen den Kern als Erste unter die Lupe, bevor er sich unter den Bedingungen außerhalb des Meeres verändert - immerhin ist er den Druck von mehreren Tausend Metern Wasser gewohnt. Ein Beitrag über Fingerabdrücke im Ozeanboden.
Japanlog #2: Schöner Schlamm
Das Forschungsschiff Sonne ist gut in die erste Expeditionswoche gestartet. Bereits nach wenigen Tagen konnte die Crew den ersten Bohrkern an Deck hieven. Wie es gelang, das Sediment aus über 8000 Metern Tiefe zu bergen und welche Rolle Taifun Chaba spielte, berichtet Jess Hillman im zweiten Bericht von Bord.
Japanlog #1: Hindernisse
Ausfahrten mit Forschungsschiffen werden oft jahrelang vorbereitet. Doch trotz sorgfältiger Planungen kann es passieren, dass es in letzter Minute noch einmal spannend wird. Vor zwei Wochen war noch nicht klar, ob die Sonne ihre Fahrt gen Japan antreten würde. Über die Hindernisse berichtet Meeresgeophysikerin Jess Hillman im ersten Logbuch-Beitrag.
Ins Archiv vor Japans Küste
Am Südostrand der Eurasischen Platte, vor der Küste Japans, liegen zwei seismisch hochaktive Subduktionszonen: Der Japangraben und der Nankaitrog. Das verheerende Erdbeben und der Tsunami vom März 2011 nahmen dort ihren Ausgang. Um die Entstehung und Folgen solcher Beben zu ergründen, bringt das Forschungsschiff Sonne Wissenschaftler in den Nordwestpazifik.
Fjordlogbuch #4: Eiszeitliche Überbleibsel
In die entlegenen arktischen Fjorde verschlägt es Forscher nicht allzu oft. Sie sind noch lange nicht ausreichend erforscht. Darum machen sich die Wissenschaftler der Merian-Expedition die Mühe, die dortige Bodentopographie zu vermessen - und finden zahlreiche Abweichungen von den aktuellen Seekarten. Fahrtleiter Boris Koch berichtet ein letztes Mal aus dem Fjord.
Fjordlogbuch #3: Champagner auf der Merian?
Aerosole, winzige Teilchen in der Erdatmosphäre, gelten als Ursache für zahlreiche Erkrankungen - besonders bei Stadtbewohnern. Auf der anderen Seite legen Studien nahe, dass sie ein Abmildern des globalen Klimawandels bewirken. Grund genug für die Besatzung des Forschungsschiffs Maria S. Merian, sich näher mit den kleinen Schwebeteilchen zu beschäftigen.
Fjordlogbuch #2: Harry Potters Schnatz
Die Ausfahrt MSM56 ist in vollem Gange. Das Team an Bord beprobt nach dem Kongsfjord nun den Scoresby Sund. Abseits dieser Arbeiten erregen in der zweiten Fahrtwoche kleine schwarze Wesen die Aufmerksamkeit der Meeresforscherinnen Mar Fernandez und Helga van der Jagt. Im zweiten Beitrag des Fjordlogbuchs berichten sie davon.
Fjordlogbuch #1: Was lange währt...
... wird endlich gut. Nach drei Jahren intensiver Planungen und Vorarbeiten stechen die Forscher von Longyearbyen/Spitzbergen aus in See. Vor ihnen liegen rund drei Wochen mit Untersuchungsstationen in Fjorden von Spitzbergen, Grönland und Island. Bestes Wetter begleitet den Start der Expedition, wie Fahrtleiter Boris Koch vom Alfred-Wegener-Institut berichtet.
In arktischen Fjorden
Das Forschungsschiff Maria S. Merian begibt sich im Juli dorthin, wo der Klimawandel deutlich zutage tritt: in die Arktis. Im Rahmen der Ausfahrt MSM56 untersuchen Geowissenschaftler das Wasser in mehreren Fjorden, um bessere Prognosen über die Folgen des Klimawandels an arktischen Küsten aufzustellen.
Merianlog #9: Wie im Fluge
Die letzte Woche der Ausfahrt MSM54 verging wie um Fluge. Da die Arbeiten an Bord aufgrund der günstigen Wetterverhältnisse und ohne nennenswerte technische Probleme überraschend zügig durchgeführt werden konnten, konnte das Schiff bereits drei Tage früher als geplant in Reykjavik einlaufen. Fahrtleiter Johannes Karstensen zieht im Logbuch ein positives Fazit.