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Nationaler Geopark Vulkanland Eifel

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:34 — abgelaufen

Wie entstand die Vulkaneifel? Fossilienvorkommen, Schlackenkegel, Maare, meterdicke Tuff- und Bimswände und erkaltete Lavaströme - geologische Strukturen aus der aktiven vulkanologischen Zeit zeigt die Landschaft des "nationalen Geoparks Vulkanland Eifel". Die neue Dachmarke vereint seit März 2005 drei bestehende Parks: den Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz, den Vulkanpark Brohltal/Laacher See und den Geopark Vulkaneifel.

Landschaftliche Sehenswürdigkeiten sind z.B. das Eckfelder Maar mit seinen Fossilienvorkommen, das Ensemble der Dauner Maarseen, der Laacher See-Vulkan mit seinen Ablagerungsprodukten und der weltgrößte Kaltwassergeysir in Andernach. Ergänzt wird das Spektrum durch Aufschlüsse und Objekte von überregionaler und nationaler Bedeutung, wie beispielsweise die eiszeitliche Rutschfalte am Dachsbusch, das römische Trassbergwerk Meurin und die Mayener und Mendiger Basaltkeller. Die Objekte in den Parks sind gut erschlossen, gesichert und ausgezeichnet dokumentiert.


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Als "Vulkanland Eifel" wird zukünftig die Welt der Vulkane und Maare, die Entstehung der einmaligen Landschaft sowie das Leben der Menschen von und mit den vulkanischen Steinen präsentiert. Gemeinsam arbeiten die Vulkanparks weiter an der touristischen Erschließung der Vulkanlandschaft Eifel. So wird zukünftig die deutsche Vulkanstraße zu den geologischen und vulkanologischen Sehenswürdigkeiten führen.

Doch schon heute ist die Eifel eine Reise wert. Am 19. April dieses Jahres wird dem GeoPark "Vulkanland Eifel" das BMBF- Qualitätssiegel "planeterde - Welt der Geowissenschaften" durch die Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sowie das Prädikat "Nationaler Geopark" durch die GeoUnion verliehen.

Die Initiative Nationale GeoParks startete im "Jahr der Geowissenschaften" 2002 und wird durch die UNESCO und vom BMBF unterstützt. Das Prädikat wurde 2003 erstmals an vier GeoParks verliehen. GeoParks machen geowissenschaftliche Phänomene und Kulturgeschichte für die Besucher erlebbar. In die Konzeption werden gleichzeitig Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung und Tourismusförderung einbezogen.

Bisher wurden vier weitere Nationale Geoparks ausgezeichnet.


Ansprechpartner:
Alfred-Wegener-Stiftung
zur Förderung der Geowissenschaften

Dr. Gerhard Greiner
Geschäftsführer
Arno-Holz-Str. 14
12165 Berlin
Tel. 0331/288-1025


Geschäftsführung Nationaler Geopark VULKANLAND EIFEL
Vulkanpark Brohltal/Laacher See
Dipl. Geogr. Sandra Schneiders
Kapellenstraße 12
56651 Niederzissen
Tel. 02636/9740-411

Vulkaneifel Geo-Park GmbH
Dr. Andreas Schüller
wissenschaftl. Leiter
Mainzer Straße 25
54550 Daun
Tel. 06592/985354

Vulkanpark GmbH
Dipl. Geogr. Guido Lotz
Bahnhofstraße 9
56068 Koblenz
Tel. 02 61/108 564

Pressemitteilung zur Verleihung am 19. April 2005