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Kosmische Gruesse aus der Wueste

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut fuer Chemie haben grosse Mengen an Sternenstaub in einem Meteoriten gefunden.

Sternenstaub findet sich gewoehnlich nur in sehr kleinen Mengen in primitiver Materie unseres Sonnensystems. Mit einer neuartigen Technik, einer NanoSIMS-Ionenmikrosonde, ist es Forschern am Max-Planck-Institut fuer Chemie in Mainz jetzt gelungen, hohe Konzentrationen an Silikat- und Spinellstaub, der vor mehr als 4,6 Milliarden Jahren in den Winden von Roten Riesensternen kondensiert ist, in einem Wuestenmeteoriten zu identifizieren.


(c) Max-Planck-Institut für Chemie

Die Isotopenzusammensetzungen der nur 100 bis 600 Nanometer grossen Partikel weichen stark von denjenigen unseres Sonnensystems ab und koennen durch kernphysikalische Prozesse in den Muttersternen und die chemische Evolution unserer Milchstrasse erklaert werden (Astrophysical Journal Letters, 1. Oktober 2004, Vorabveröffentlichung 31. August 2004).

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften e.V., 30.09.2004