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READY for Future - Mitteldeutsche Bergbaustaedte packen ihre Zukunft an

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Das Ziel von READY ist, Konzepte fuer die Sanierung und Entwicklung von Bergbaustaedten zu entwickeln und mit der Umsetzung erster Projekte zu beginnen.Am 15. und 16. Juni 2004 fand der internationale Auftaktworkshop von READY in der Stadt Oelsnitz (Landkreis Stollberg) statt. Ein internationaler Erfahrungsaustausch von 20 Bergbaustaedten aus 7 Laendern soll die Ziele von READY unterstuetzen.

Am 15. und 16. Juni 2004 fand der Auftaktworkshop von READY in der Stadt Oelsnitz (Landkreis Stollberg) statt. Mit diesem internationalen Treffen von Buergermeistern aus den Projektstaedten und Wissenschaftlern wurde das Projekt offiziell gestartet.

Hr. Richter, der Buergermeister der Stadt, praesentierte bei dieser Gelegenheit die Vision eines mittel- und suedosteuropaeischen Netzwerkes von Bergbaustaedten. Er sagte: "Wir muessen uns unserer eigenen Kraft bewusst werden und dementsprechend handeln." Der Direktor des Leibniz-Instituts fuer oekologische Raumentwicklung in Dresden, Prof. Dr. Bernhard Mueller, wiederum erlaeuterte auf der Grundlage von Erkenntnissen aus vorangegangenen Projekten die Chancen durch Kooperationen. "Ehemalige Bergbaustaedte brauchen Unterstuetzung", sagte Prof. Mueller. "Diese kann aber nur wirksam werden, wenn die Staedte selbst aktiv sind, Ideen entwickeln und ihre Probleme anpacken. Im europaeischen Verbund ist dies Erfolg versprechender, als wenn jeder es alleine versuchen wuerde". Unter dem Dach des Projekts haben sich 20 Bergbaustaedte und -regionen aus Mittel- und Suedosteuropa (Bulgarien, Deutschland, Italien, Oesterreich, Rumaenien, Slowakei, Tsche-chien), das Saechsische Innenministerium, zwei wissenschaftliche Institute und eine Entwicklungsgesellschaft zusammengefunden. Eine wichtige Aufgabe des bis Ende 2006 laufenden Projekts besteht darin, gemeinsam Strategien fuer einen erfolgreichen Strukturwandel zu beraten und Erfahrungen auszutauschen. Welche Kooperationsformen bieten sich an? Wie koennen Projekte finanziert werden? Wie lassen sich Bergbausanierung und Stadtentwicklung verknuepfen? Wie saniert man am besten oekologische Altlasten?

Die Verantwortung fuer das Projekt liegt bei der Stadt Oelsnitz. Grundlage dieses Engagements sind die positiven Erfahrungen mit solchen Kooperationsvorhaben in vorangegangenen Projekten. Verantwortlich fuer die wissenschaftliche Begleitung des Projekts ist das Leibniz-Institut fuer oekologische Raumentwicklung e. V. (IOeR) in Dresden. Das Institut stellt die Dokumentation, Aufbereitung und Bewertung der Erfahrungen in den Staedten sicher. Dies ermoeglicht auch die Uebertragung der Erkenntnisse auf andere Regionen in Europa.

Das Leibniz-Institut fuer oekologische Raumentwicklung e. V. in Dresden koordiniert bereits seit ueber 10 Jahren ein Netzwerk raumwissenschaftlicher Institute in Mittel- und Osteuropa. Das IOeR verfuegt ueber umfangreiche Erfahrungen beim Umbau alter Industrieregionen. Ein Beispiel hierfuer ist das bereits abgeschlossene EU-Projekt FOCUS (The Future of Industrialised Cities and Regions Undergoing Structural Changes). Dabei konnte mit der "Leipziger Erklaerung" ein Programm verabschiedet werden, das als politische Orientierung fuer den Strukturwandel alter Industrieregionen gilt.

Weitere Informationen...

Projektverantwortlicher:
Herr Hans-Ludwig Richter, Buergermeister
Stadtverwaltung Oelsnitz / Erzgeb.
Rathausplatz 1
09376 Oelsnitz/ Erzgeb.
Telefon: (037298) 38-0
Fax: (037298) 38-33

Fachlicher Ansprechpartner:
Dr. Peter Wirth (IOeR)
Tel.: (0351) 46 79-232

Ansprechpartner fuer die Presse:
Dr. Carsten Kolbe (IOeR)
Oeffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Telefon: (03 51) 46 79-241
Telefax: (03 51) 46 79-212