Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Vermischtes Presse Von Lothringen ins Rheinland - Untersuchungen an römischen Sarkophagen von Weilerswist sind abgeschlossen

Von Lothringen ins Rheinland - Untersuchungen an römischen Sarkophagen von Weilerswist sind abgeschlossen

erstellt von redaktion zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Im Sommer 2003 fanden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) bei Weilerswist nahe Euskirchen drei römerzeitliche Sarkophage.

Einer der Sarkophage ist aus Kalkstein und reich verziert. Die Untersuchungen der zur Zeit im Römisch-Germanischen Museum ausgestellten Sarkophage wurden dadurch erschwert, dass Grabräuber Beilagen entwendeten oder zerstörten. Dennoch erkannten die Wissenschaftler schnell die Bedeutung der Funde und dass der verwendete Kalkstein nicht aus dem Rheinland stammen konnte.

Doch von wo kam der Werkstein und wie wurde der schwere Sarkophag ins Rheinland gebracht? Warum wurde ein importiertes Gestein für seine Herstellung benutzt? Welche Rückschlüsse ergeben sich für den römischen Steinhandel?

Der Geologische Dienst NRW und das Paläontologische Institut der Universität Mainz gingen diesen Fragen in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege nach.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen möchten wir Ihnen vorstellen im Rahmen einer Pressekonferenz

am Mittwoch, den 24. August 2005 um 11 Uhr im Foyer des Römisch-Germanischen Museums, Roncalliplatz 4, 50667 Köln

Es informieren Sie:

  • Dr. Renate Gerlach, Geowissenschaftlerin im Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege des LVR - Christoph Hartkopf-Fröder, Diplom-Geologe beim Geologischen Dienst NRW - Dr. Jeanne-Nora Andrikopoulou-Strack, Archäologin im Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege des LVR

Die drei Sarkophage sind noch bis zum 28. August in der Landesausstellung "Von Anfang an. Archäologie in Nordrhein-Westfalen" im Römisch-Germanischen Museum zu sehen.

Weitere Informationen zur PK finden Sie hier: GD.NRW

Pressemitteilung vom 18. August 2005, Dipl. Geol.´in Dorothea Tenckhoff-Maltry Pressestelle Geologischer Dienst NRW - Landesbetrieb -