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Tag des Geotops am 16. September 2007

erstellt von Lutz_Peschke zuletzt verändert: 17.11.2016 13:35 — abgelaufen

Ehemalige Meere und Wüsten, urzeitliche Pflanzen und Tiere, Vulkanausbrüche, Gebirgsbildungen, tropische Klimaphasen und Eiszeiten – das alles ist in den Gesteinen Nordrhein-Westfalens dokumentiert. Am bundesweiten Tag des Geotops bietet sich die seltene Gelegenheit, geologische Sehenswürdigkeiten des Landes unter sachkundiger Führung zu erkunden.

Geotope sind erdgeschichtliche Bildungen, die hunderte von Jahrmillionen alt sein können. Sie geben Auskunft über die Entstehung der Erde, über Veränderungen der Umwelt und über die Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten. Nicht selten sind sie Fundstellen von Mineralien, besonderen Gesteinen und Fossilien.

In Nordrhein-Westfalen werden 22 Veranstaltungen angeboten, die vom Geologischen Dienst NRW fachlich koordiniert werden. Vom Siebengebirge bis zum Niederrheinischen Tiefland, vom Sauerland über das Ruhrgebiet und das Münsterland bis Ostwestfalen können Geopfade erwandert, Steinbrüche besucht, Quellen besichtigt und Fossilien gesammelt werden. Wanderungen auf Spuren des historischen Bergbaus schlagen eine Brücke zwischen Geologie und Industriekultur. Vulkane und ihre Förderprodukte faszinieren die Besucher mit ihrer zum Teil noch jungen Geschichte. Am 16. September 2007 werden auch Führungen durch sonst nicht zugängliche Geotope, wie zum Beispiel geschützte Höhlen oder gesperrte Steinbrüche angeboten. Besondere Aktionen in geowissenschaftlichen Museen und Sammlungen ergänzen das Programm.

Die Veranstaltungen sind für Nicht-Fachleute konzipiert und werden vor Ort von sachkundigen Experten betreut, die gerne alle Fragen beantworten. Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei und überwiegend auch für Kinder geeignet.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage  www.gd.nrw.de/a_v7tdg.htm