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Eine Ebene höher
Auf schwankendem Grund
Rund ein Viertel der Landoberfläche auf der Nordhalbkugel ist von Permafrost bedeckt. Dabei geht es nicht nur um einsame Weiten, durch die allenfalls Rentier- oder Yakherden ziehen. Vielmehr leben auch Millionen Menschen auf dauerhaft gefrorenem Boden. Das stellt sie vor immense technische Herausforderungen, die sich durch den Klimawandel noch verstärken.. Mehr…

WLAN am Berg
In den Alpen sind Gletscher und Permafrostgebiete auf dem Rückzug. In der Schweiz setzen die Fachleute modernste Kommunikationstechnik ein, um ein genaues und lückenloses Bild zu erhalten. Auf der Internationalen Permafrosttagung in Potsdam stellten Wissenschaftler die Sensornetzwerke vor, mit denen die Eidgenossenschaft das Geschehen im Hochalpin überwacht. Mehr…

Trügerische Ruhe in Bhutan
Erdbeben sind im Himalaja an der Tagesordnung, schließlich bohrt sich hier die indische in die eurasische Kontinentalplatte. Zwischen Pakistan im Westen und Myanmar im Osten sind auch schwerste Beben mit Magnituden von 7,5 und mehr möglich, nur in Bhutan klaffte bislang eine seismische Lücke, in der sich nur mittelschwere Beben ereigneten. Ein Bericht in den „Geophysical Research... Mehr…

Kraterbildung geklärt
Mindestens drei Mal ist die Erde in den vergangenen 2,5 Milliarden Jahren von wirklich großen Asteroiden getroffen worden - und vermutlich war es für den Planeten und die Lebewesen an seiner Oberfläche jedes Mal eine Katastrophe von globalen Ausmaßen. Am Beispiel des Chicxulub vor der Nordküste der mexikanischen Halbinsel Yucatán haben Wissenschaftler des Internationalen Meerestiefbohrprogramm... Mehr…

Schild gegen Erdbebenwellen
Historische Bauwerke sind gegen Erdbebenwellen kaum zu schützen. Die notwendigen Eingriffe in die Gebäudestruktur zerstören in der Regel den historischen und künstlerischen Wert. Italienische Physiker haben jetzt ein alternatives Konzept mit Computersimulationen getestet und darüber im „New Journal of Physics“ berichtet. Dabei wird das gesamte Gebäude mit einem Pufferring... Mehr…

Magma aus der Ferne
An der nordamerikanischen Westküste zieht sich wie auf einer Schnur aufgereiht eine Kette von Vulkanen, die vom US-Bundesstaat Oregon bis in die kanadische Provinz British Columbia reicht. Der bekannteste ist der Mount St. Helens, der am 18. Mai 1980 katastrophal ausbrach. Gerade er gab den Geologen bislang Rätsel auf, denn er tanzt aus der geographischen Vulkanreihe, weil er um... Mehr…

Vogelkonzert für Dinosaurierohren
Die Dinosaurier der späten Kreidezeit kamen möglicherweise bereits in den Genuss eines ähnlichen Vogelkonzertes wie wir heutzutage. Paläontologen aus den USA und Argentinien haben in dem Fossil eines gänseähnlichen Vogels aus der Antarktis das bislang älteste Stimmorgan eines Vogels präpariert. In „Nature“ berichten die Forscher über ihren Fund. Mehr…

Vulkan stoppt Erdbeben
Japanische Geophysiker haben zum ersten Mal unmittelbar gemessen, wie ein Vulkan die Ausbreitung eines Erdbebens stoppt. In der aktuellen "Science" berichten Forscher der Universität Kyoto vom Aufeinandertreffen des 7,1-Bebens von Kumamoto und dem japanischen Vulkan Aso am 16. April diesen Jahres. Mehr…

Kontakt verloren
Die europäische Raumfahrtagentur ESA und ihr russischer Partner Roskosmos haben mit ihrer jüngsten Mars-Expedition ExoMars nur teilweise Erfolg gehabt. Die Doppelmission, die am 14. März vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur gestartet war, kam vor wenigen Tagen am Mars an und trennte sich in ihre Bestandteile. Während bei der im Orbit kreisenden Sonde TGO alles planmäßig verlief,... Mehr…

Klimaprognose für die kommende Saison
Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht seit der vergangenen Woche Temperaturprognosen für die jeweils kommenden drei Monate. Das Vorhersagesystem ist das Produkt eines Forschungsprojektes mit Forschern der Universität Hamburg und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Auf einer Veranstaltung des Deutschen Klima-Konsortiums wurde das Vorhersagesystem jetzt vorgestellt. Mehr…

Steckbrief einer Katastrophe
15 Kilometer groß war der Asteroid, der vor 65,5 Millionen Jahren im heutigen Küstengebiet der mexikanischen Halbinsel Yucatán einschlug und das Ende des Erdmittelalters brachte. 30 Kilometer tief bohrte er sich in die Erdkruste, doch das Loch wurde innerhalb von etwa zehn Minuten von einem Gemisch aus Gesteinsbrocken und Schmelzen wieder gefüllt. Der Chicxulub-Krater war entstanden,... Mehr…

Experiment mit unwägbarem Ausgang
Die Menschheit hat in den vergangenen 200 Jahren den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre in einer bis dato nicht gekannten Geschwindigkeit erhöht. Auch die Ozeane bekommen das zu spüren, denn sie nehmen große Mengen des atmosphärischen Treibhausgases auf. Der Effekt: Das Meerwasser wird im Eiltempo saurer. Weltweit untersuchen Wissenschaftler, was das für die Lebenswelt in den... Mehr…

Süßwassertransport im Südpolarmeer
Die Ozeanzirkulation gehört zu den umfassendsten Phänomenen im Erdsystem. Wie ein Förderband verbinden Meeresströmungen alle Ozeanbecken und sorgen für den Austausch zwischen den Weltmeeren und zwischen den Ozeanstockwerken. Forscher der ETH Zürich haben jetzt einen bislang übersehenen Faktor entdeckt, der im Südpolarmeer für einen großräumigen Austausch von Süßwasser... Mehr…

Wirbelstürme ziehen ostwärts
In den Präriestaaten der USA sind Wirbelstürme regelmäßige Erscheinungen. Vornehmlich im Frühling, aber auch in Sommer und Herbst ziehen Tornados durch einen Korridor, der sich von Texas bis nach Kanada zieht. Eine statistische Analyse von US-Forschern, die jetzt im „Journal of Applied Meteorology and Climatology“ erschien, zeigt allerdings, dass sich das Hauptsturmgebiet... Mehr…

Zu jung für den Landgang
Der Landgang der Wirbeltiere im Devon ist eines der einschneidenden Ereignisse in der Geschichte des Lebens auf der Erde. Vor 395 bis 360 Millionen Jahren tauchten immer mehr Fische auf, die neben einem für Luftatmung geeigneten Atmungsapparat auch Gliedmaßen hatten, mit denen sie sich an Land bewegen konnten. Diese Gliedmaßen waren, so die derzeitige Ansicht, für einen wirklichen... Mehr…

Atlantiksturm erhellt Erdmantelstruktur
Geowissenschaftler haben das große Problem, dass sie den Gegenstand ihrer Wissenschaft nur in seinen obersten Schichten erreichen können. Für Informationen über die tiefere Kruste oder gar den Erdmantel sind sie auf seismische Wellen angewiesen, die die Erde durchlaufen und dabei so etwas wie ein Tomogramm abliefern. Japanische Forscher haben jetzt in "Science" starke Stürme als... Mehr…

Lebenszeichen aus der Frühzeit der Erde
Ein neuer Fund beansprucht den Titel "Ältestes Fossil der Welt": bräunliche Linien, die kegelförmige und kuppelartige Umrisse ins eher graue Umgebungsgestein zeichnen. Die Proben, die jetzt in "Nature" vorgestellt werden, stammen aus Isua auf Grönland und sind rund 3,7 Milliarden Jahre alt. In der Fachwelt stößt die Publikation jedoch auf heftige Kritik. Mehr…

Terrestrischer Planet in der Nachbarschaft
In unmittelbarer Nähe unseres Sonnensystems haben Astronomen einen terrestrischen Planeten aufgespürt. Er umkreist in nur 4,2 Lichtjahren Entfernung Proxima Centauri, den nächstgelegenen Stern, und hat mindestens die 1,3-fache Masse der Erde. Damit ist Proxima Centauri b der nächste Planet, der jemals entdeckt wurde. In der aktuellen „Nature“ liefern Wissenschaftler der pale-red-dot-Campaign... Mehr…

Transmissionsrad der Meereszirkulation schwächelt
Forscher der Universität von Tasmanien haben mit Hilfe von Seeelefanten Daten zur Meereszirkulation aus einer der unzugänglichsten Meeresregionen der Erde gesammelt. Die Prydz-Bucht in der Ostantarktis ist im Winter von meterdickem Schelfeis bedeckt - genau dann, wenn dort die Produktion von Antarktischem Bodenwasser auf Hochtouren läuft. Die Produktion dieses sehr schweren Wassers... Mehr…

Achterbahn zwischen den Polen
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat ein großangelegtes Atmosphärenmessprogramm gestartet. Das behördeneigene Langstreckenflugzeug vom Typ DC-8 hat in diesem August die Erde von Pol zu Pol abgeflogen und ist dabei 160 Mal zwischen der Wasseroberfläche und der Tropopause in 6000 bis 12.000 Metern Höhe gependelt. Mehr…

800 Millionen Jahre alte Atmosphärenproben
Für einen außerirdischen Beobachter gäbe es keinen Zweifel: Die Erde ist ein belebter Planet. Das untrügliche Indiz dafür ist der Sauerstoff, der in den Spektrogrammen der Atmosphäre auftauchen würde. Ihn gibt es nur, weil Bakterien und Pflanzen Photosynthese betreiben. Und sollte der ferne Beobachter die Zusammensetzung der Lufthülle näher analysieren, könnte er auf höheres... Mehr…

Indizien für mythische Flut in China gefunden
Die Anfänge der Zivilisation verlieren sich in den meisten Kulturkreisen in Mythen und Sagen. Ein wesentlicher Antrieb für Archäologie und wissenschaftliche Geschichtsschreibung war daher von Anfang an, solche Ursprungsmythen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. In China haben jetzt Geologen und Archäologen Spuren einer großen Flut am Oberlauf des Gelben Flusses Hoang-Ho... Mehr…

Ursprung einer Platte
Die Plattentektonik ist das Markenzeichen der Erde. Sie hält die Planetenoberfläche seit Hunderten von Millionen Jahren beweglich. Eines der statischsten Elemente im Reigen der Krustenplatten ist der Pazifische Ozean. Niederländische Tektoniker haben jetzt in „Science Advances“ ein Modell vorgestellt, das den Ursprung der Pazifischen Platte erklären kann, die den größten... Mehr…

Ceres: Rezept für kraterarme Oberfläche
Der Zwergplanet Ceres fliegt durch den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und sollte deshalb eigentlich übersät sein mit Kratern aller Größen, die von zahllosen Kollisionen in diesem wohl turbulentesten Bereich des Sonnensystems erzählen. Doch die Bilder, die der Dawn-Satellit der NASA seit März 2015 zur Erde funkt, überraschen die Wissenschaftler: Für einen 4,5 Milliarden... Mehr…

Gezeitenbeben an der San-Andreas-Verwerfung
Die San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien ist eine der bekanntesten tektonischen Störungen auf der Erde. Mit großem Aufwand wird sie daher vom Geologischen Dienst der USA USGS beobachtet. In den Aufzeichnungen des Observatoriums Parkfield haben USGS-Seismologen jetzt Schwärme schwacher Beben analysiert, die durch die Anziehungskräfte von Mond und Sonne ausgelöst werden und Informationen... Mehr…