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Trias

erstellt von holgerkroker zuletzt verändert: 23.08.2007 14:32

Die Trias, die mit einem Massenaussterben begann, sollte mit einem anderen Massenaussterben enden. Sie brachte zunächst den Siegeszug der Reptilien. In der neuen Welt mit ihrem niedrigen Sauerstoffgehalt waren die Ahnen der Saurier wegen ihrer besseren Lungen im Vorteil. Und so schafften sie es, groß zu werden und die Erde zu beherrschen.

Die anfangs kaum hundegroßen Vorfahren der Dinosaurier eroberten das Land, den Luftraum und das Wasser. Sie eroberten sich die ausgedehnten Steppen und Wüsten der damaligen Zeit, in der nur noch die Reste der ehemaligen Wälder übrig geblieben waren. Und es wuchsen neue Bäume darin, die Koniferen, die vom Nordpol her ihren Siegeszug über ganz Pangäa angetreten haben. Die ersten Dinosaurier waren vermutlich Fleischfresser von mittlerer Größe, die als erste Lebewesen das Laufen auf zwei Beinen entdeckten. Später entwickelten sich auch die pflanzenfressenden Saurier, die im Lauf der Evolution zu 100-Tonnen-Giganten heranwuchsen. Auch die Evolution der säugetierähnlichen Therapsiden ging weiter - und so entstanden die Säugetiere. Aber noch beherrschten sie die Erde nicht.

Gegen Ende der Trias, vor rund 210 Millionen Jahren, schlug das nächste Massenaussterben zu. Mehr als die Hälfte aller bekannten marinen Arten verschwanden, darunter viele Ammonoideen, Muscheln und Schnecken. An Land fielen ihm die letzten Überlebenden der Therapsiden zum Opfer und auch die Vorfahren der Saurier. Die Dinosaurier selbst überstanden es, wenn auch geschwächt. Die Ursachen dieses Aussterbens sind bis ungeklärt. Wahrscheinlich spielte aber auch diesmal das Klima die zentrale Rolle. Damals gab es wieder einen gigantischen Ausbruch von Flutbasalten.