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Wissen

Eine Ebene höher
Das Ende des komplexen Lebens
500 Millionen Jahre sind vergangen, seit der Mensch auf der Erde gelebt hat. Über Hunderte von Millionen Jahren war das Leben auf der Erde im steten Wandel begriffen: Neue Arten entstanden, verschwanden wieder. Auch der Mensch machte da keine Ausnahme. Er starb aus, wie Millionen Arten vor und nach ihm. Es war ein schier endloser Reigen. Doch jetzt scheint das vorbei. Mehr…

Zuflucht in der Tiefe
Der letzte Akt für das Leben hebt an. Sechseinhalb Milliarden Jahren ist die Erde alt. Die Menschheit ist längst vergessen, verschwand vor 1,9 Milliarden Jahren. Die Verdunstung lässt die Meere zu Seen und Tümpeln schrumpfen - und auch die verschwinden. Mehr…

Globaler Hitzetod
Mehr als 800 Millionen Jahre sind vergangen, seit der Mensch verschwunden ist. Es ist wieder einmal Sommer am Nordpol. Das Thermometer steigt auf mehr als 40 Grad. Es ist stickig. Auf der Erde gibt es weder Wälder, noch Moore. Schon vor Jahrmillionen ist der letzte Farn verdorrt. Nichts zeugt mehr von der einstigen Pracht des Planeten. Mehr…

Zuflucht Ozean
Wie seit Urzeiten donnern Ebbe und Flut gegen die Küsten der Kontinente. Aber das Land ist leer. Die Luft ist zum Schneiden. Wer leben will, muss die Hitze vertragen. Die Sonne kocht die Erde. Über den Meeren brauen sich gigantische Stürme zusammen. Dicke, undurchdringliche Wolkentürme bauen sich auf. Das Meer ist nicht mehr blau. Der Schutt der verwitternden Kontinente hat es... Mehr…

Das endgültige Finale
Elf Milliarden Jahre nach ihrer Entstehung ist auch das Ende für die Sonne gekommen. Sie wird nicht mehr gleißender, sondern verfärbt sich, wechselt ins Rötliche. Und dann bläht sie sich auf: Aus dem kleinen, weißgelben Stern wird ein Roter Riese. Die Sonne dehnt sich aus, frisst ihre Planeten. Mehr…

Überraschung aus den Weltmeeren
Die Weltmeere sind der größte Lebensraum des Planeten und uns doch unbekannter als Mond oder Mars. Da bleibt es nicht aus, dass wir unser Bild vom Geschehen an und unter der Wasseroberfläche immer wieder kräftig korrigieren müssen. Eine solche Korrektur verlangt jetzt ein Ozeanograph an der Universität des US-Bundesstaates Washington in Seattle. Er schreibt in der Wissenschaftszeitschrift... Mehr…

Unwillkommenes Nachbeben
Das ehrgeizige Geothermieprojekt in Basel ist gestoppt worden - zumindest vorläufig. Mehrere Erdstöße, zum Teil begleitet von einem explosionsartigen Knall, hatten die Bewohner des Stadtteils Kleinhüningen beunruhigt und den Bauträger Geopower veranlasst, die Arbeiten ruhen zu lassen. Dort sollte nach dem so genannten Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR) Erdwärme für die Erzeugung von... Mehr…

Das Ende der Giganten
Australiens Fauna ist einzigartig auf der Welt - denn nur auf dem kleinsten und isoliertesten der bewohnten Kontinente konnten sich Beuteltiere in einer unglaublichen Artenvielfalt erhalten. Doch verglichen mit der Tierwelt vor einigen 10.000 Jahren ist Australiens heutige Fauna geradezu verarmt. Bis vor rund 45.000 Jahren durchstreiften zahlreiche Riesenformen den Kontinent. Doch... Mehr…

Wenn die Welt stirbt - Massenaussterben als Chance für den Neuanfang
Was haben Trilobiten und Dinosaurier gemeinsam? Sie fanden bei einem Massenaussterben ihr Ende. Nicht bei ein- und demselben, da lagen schon 185 Millionen Jahre dazwischen, aber weder die einen, noch die anderen konnten den großen Katastrophen entkommen, die über die Erde hereinbrachen. Massenaussterben sind globale Desaster. Mehr als die Hälfte aller bekannten Tier- und Pflanzenarten... Mehr…

Biene mit Stehvermögen
Cretotrigona prisca ist eine kleine, tropische Honigbiene, die - vor 65 Millionen Jahren - vom Ende der Kreidezeit bis ins Tertiär hinein gelebt hat. Sie erzählt uns eine großartige Geschichte, denn sie hat den Einschlag und das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit überlebt. Mit ihr überlebten auch die Blütenpflanzen, die ihre Nahrungsgrundlage sind. Gleichzeitig jedoch wurden... Mehr…

Kreide-Tertiär
Das Szenario ist schauerlich: Da rast ein zehn Kilometer großer Asteroid mit Höllentempo in die Erde, trifft sie mit ungeheurer Wucht, zertrümmert die Steine an der Einschlagstelle, pulverisiert und verdampft sie. Unmengen an Staub schleudern hoch in die Luft, verfinstern die Erde, blockieren das Sonnenlicht. Über Monate und Jahre herrscht das, was der moderne Mensch mit "nuklearem... Mehr…

Devon
Seit dem ersten Massenaussterben hatte sich die Erde stark verändert. Pflanzen hatten das Festland erobert. Die Vorfahren der Bärlappgewächse bildeten dichte Wälder und boten damit auch den ersten Tieren, die sich an Land wagten, einen Lebensraum voller Verstecke. Mehr…

Perm
Das Massenaussterben am Ende des Perms war das größte in der Erdgeschichte. Vor 250 Millionen Jahren starben etwa 95 Prozent aller bekannten marinen Arten und rund 70 Prozent aller bekannten landlebenden, darunter auch viele säugetierähnliche Reptilien, die Therapsiden. Diese Ahnen der Säugetiere waren damals die Herrscher der Kontinente, die der Saurier spielten keine Rolle,... Mehr…

Trias
Die Trias, die mit einem Massenaussterben begann, sollte mit einem anderen Massenaussterben enden. Sie brachte zunächst den Siegeszug der Reptilien. In der neuen Welt mit ihrem niedrigen Sauerstoffgehalt waren die Ahnen der Saurier wegen ihrer besseren Lungen im Vorteil. Und so schafften sie es, groß zu werden und die Erde zu beherrschen. Mehr…

Ordovizium
Als vor 500 Millionen Jahren das Ordovizium begann, waren Tiere noch eine recht neue "Erfindung" der Evolution. Schließlich waren sie erst rund 40 Millionen Jahre zuvor aufgetaucht - für geologische Verhältnisse ist das eine nicht allzu lange Zeitspanne. Nach turbulenten Anfängen kam das Leben zur Ruhe - aber nur vorläufig. Denn schon 60 Millionen Jahre später grassierte der... Mehr…

Gewusst wo
Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre steigt unaufhaltsam und mit ihm die globale Temperatur. Da es der Menschheit offensichtlich sehr schwer fällt, ihren eigenen CO2-Ausstoß zu drosseln, denkt sie über Ausgleichsmaßnahmen nach. Eine Möglichkeit wäre die Anpflanzung von Wäldern, die einen Teil des Klimagases wieder aus der Atmosphäre fischen und in ihrem Holz binden. Doch... Mehr…

Überraschungen aus Kometenkörnchen
Anfang 2006 landete ein Behälter in der Wüste von Utah. Er enthielt Partikel des Kometen "Wild 2", die die US-Sonde "Stardust" zwei Jahre zuvor eingesammelt hatte. Es sind die ersten, die Menschen je in die Finger bekamen, und sie haben bereits nach vorläufigen Analysen erhebliche Folgen für unser Bild von der Entstehung des Sonnensystems. Auf der Herbsttagung der Amerikanischen... Mehr…

Nordpol unter stärkerer Beobachtung
Die beiden Polgebiete der Erde gehören zu den entlegensten Arealen des Planeten. Dennoch haben sie eine Schlüsselrolle im Klimasystem inne. Ohne detaillierte Kenntnisse über die Vorgänge an Nord- und Südpol können Prognosen über die Klimaentwicklung deshalb gehörig daneben liegen. Allerdings sind die Datensammlungen über beide Gebiete längst nicht so umfangreich sonst auf... Mehr…

Keine Chance für Marsmännchen
Von allen uns bekannten Planeten ist der Mars der Erde am ähnlichsten. Seine Atmosphäre ist zwar ausgesprochen dünn, doch was von ihr noch übrig ist, hat Ähnlichkeiten mit der frühen Erdatmosphäre. Heute gibt es an seiner Oberfläche kein flüssiges Wasser mehr, aber früher könnte es durchaus einmal so gewesen sein. Anzeichen dafür sind vorhanden. Daher rechneten sich Forscher... Mehr…

Leidenschaft für die Entwicklung des Menschen
Unser Wissen von Ursprung und Entwicklung des Menschen hat in den vergangenen 50 Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Nur wenige Wissenschaftler haben das Fach so geprägt wie Yves Coppens, Paläoanthropologe am Collège de France. Zu seinen Entdeckungen zählt die berühmte "Lucy", das Fossil eines drei Millionen Jahre alten Australopithecus afarensis. Auch an der Beschreibung von... Mehr…

Genetik der Steinzeitmenschen
Von der Erbgutanalyse versprechen sich die Biologen ungeahnte Einblicke in die Entstehung und Funktionsweise der Lebewesen, den Menschen eingeschlossen. Bislang klappte die Entschlüsselung aber nur für lebende Organismen, da sich die empfindlichen Erbmoleküle schnell zersetzen. Mit immer besseren Methoden und Maschinen können die Genetiker sich jetzt allerdings auch ausgestorbene... Mehr…

Der Sahel wird grüner
Der Sahel ist der Inbegriff von Dürre, Hunger und Not. Dieses Bild wurde vor allem von den großen Trockenperioden in den 70er und 80er Jahren geprägt, in denen Hunderttausende verhungerten. Auch auf der Klimafolgenkonferenz COP-12, die jetzt in Nairobi beginnt, wird hauptsächlich von der katastrophalen Situation im Sahel die Rede sein. Doch Teile der Region südlich der Sahara... Mehr…

Goldlagerstätten im Handumdrehen
Die Lihir Inseln sind fünf kleine Vulkaninseln vor der Küste von Neu-Irland im Nordosten Papua Neu-Guineas. Mit ihren steilen, dichtbewaldeten Hängen, tropischen Stränden und vorgelagerten Korallenriffen entsprechen sie auf den ersten Blick genau dem Ideal vom Südseeparadies. Doch die Hauptinsel Niolam besitzt noch einen weiteren Schatz. In dem zusammengebrochenen Krater des Inselvulkans,... Mehr…

Im Doppelpack: Erde und Leben
Die Erde ist einzigartig: Bislang kennen wir noch keinen anderen Planeten - weder in unserem eigenen Sonnensystem noch unter den bislang bekannten mehr als 200 extrasolaren Planeten - auf dem sich Leben entwickelt hat. Zwar gibt es im Weltall Unmengen an organischen Molekülen bis hin zu Aminosäuren. Doch dass der Schritt gemacht worden ist von diesen Bausteinen hin zu einem noch... Mehr…

Europas schärfstes Wetterauge
Eine akkurate Wettervorhersage gehört heute zu den Standardinformationen, die man von den abendlichen Nachrichtensendungen erwartet. Schließlich will man wissen, ob die morgige Grillparty tatsächlich auch draußen stattfinden kann. Allerdings werden auch Unwetterwarnungen immer wichtiger, und diese beruhen auf möglichst detaillierten Wetterdaten. Satelliten sind für solche Prognosen... Mehr…