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Eine Ebene höher
Doch noch länger Schnee auf dem Kilimandscharo
Die Gletscher auf dem Kilimandscharo faszinierten nicht nur den Schriftsteller Ernest Hemingway. Die Hälfte der Touristen, die Afrikas höchsten Berg besuchen, kommt Umfragen zufolge wegen der weißen Kappe oben auf dem fast 6000 Meter hohen Vulkan. Umso größer war die Aufregung, als Meldungen die Runde machten, der Schnee auf dem Kilimandscharo sei spätestens 2020 verschwunden.... Mehr…

Erkenntnisgewinn trotz Rückschlags
Von allen erneuerbaren Energien wird die Erdwärme als diejenige mit dem vielleicht höchsten Potential angesehen. Selbst in Deutschland könnte sie den derzeitigen Strom- und Wärmebedarf für viele Jahrhunderte decken, wenn dieses Potential komplett erschlossen wäre. Eine große Chance also. In jüngster Zeit ist die Geothermie allerdings eher mit negativen Schlagzeilen verbunden,... Mehr…

Klimawandel vor der Haustür
2007 ist das Jahr des internationalen Klimawarnrufs. Insgesamt vier Mal in diesem Jahr will der Klimafolgenrat der Vereinten Nationen Berichte zum derzeitigen Stand des Klimawandels vorlegen. Jetzt wurde der zweite Teilbericht veröffentlicht, der sich mit den Folgen für Mensch und Welt beschäftigt. Diese werden reiche Länder genauso treffen wie arme, und sie machen sich bereits... Mehr…

Kunstschnee mit Nebenwirkungen
Europas Wintersportgebiete durchleben unruhige Zeiten. In der Saison 2005/2006 wurden viele von ihnen unter einem Übermaß an Schnee geradezu begraben, dafür sieht es in der jüngsten Saison nach einem katastrophalen Reinfall aus - trotz des Schneefalls der letzten Tage. Ausreichend Schnee gab es nur in den höchsten Lagen, ansonsten blickten die Gäste vornehmlich auf grüne Hänge.... Mehr…

Anatolisches Klimaarchiv
Bohrkerne sind für die Klimaforschung unverzichtbar, denn nur sie haben die Veränderungen der Weltwettermaschine über die Jahrtausende hinweg gespeichert. Die Eispanzer der Pole liefern diese Informationen genauso wie die Sedimente der Tiefsee oder die von ausgewählten Seen. Zum Teil reichen die Informationen Millionen von Jahren zurück, zum Teil liefern sie Daten aus buchstäblich... Mehr…

Ein Auge auf die Vulkane
Rund 500 aktive Vulkane gibt es auf der Erde. Eine wachsende Zahl von ihnen bedroht menschliche Siedlungsräume, denn die Städte rücken immer mehr an die gefährlichen Berge heran. Manche Ballungsräume, wie Neapel den Vesuv, haben sie sogar komplett eingeschlossen. Umso wichtiger wird die strikte Überwachung der Feuerspeier, damit Bevölkerung und Behörden vor Ort im Fall eines... Mehr…

Der Mensch sät Sturm über dem Pazifik
1997/1998 war die schlimmste Brandsaison, die Südostasien bislang kennengelernt hat. Millionen Hektar Regenwald und Busch standen lichterloh in Flammen, die Rauchwolke überdeckte ein Gebiet, das von den Philippinen im Norden bis nach Java im Süden und weit in den Indischen Ozean hinein reichte. Doch so spektakulär das Ereignis auch war, die ganz alltägliche Umweltverschmutzung... Mehr…

Neuer Stützpunkt für deutsche Antarktisforschung
Deutschland wird im Internationalen Polarjahr seine wichtigste Station in der Antarktis erneuern. Der Ersatz für die bejahrte Neumayer-II-Station wird ein ganz anderes Konzept verfolgen und zu den modernsten Stationen des Kontinents gehören. Mehr als 26 Millionen Euro wird der neue Stützpunkt kosten. Mehr…

Die unbekannten Seen der Antarktis
Tief unter dem antarktischen Eispanzer ruht still und starr eine ganz Seenplatte. Seit 1996 der Wostoksee gefunden wurde, 25 Mal größer als der Bodensee und einer größten Seen der Welt überhaupt, hat die Zahl der entdeckten Seen die 150 überschritten. Unter bis zu vier Kilometer dickem Eis begraben befinden sich Unmassen flüssigen Wassers, und das zum Teil schon seit mindestens... Mehr…

Mit Betonkugeln gegen einen Schlammvulkan
Metertief versinkt das Land unter den penetrant nach faulen Eiern stinkenden Schlammmassen: Seit auf Java im Wunut-Erdgasfeld der Schlammvulkan "Lusi" ausgebrochen ist, hat eine graue, zähe Flut vier Dörfer verschlungen. Mit künstlich angelegten Dämmen versuchen die Behörden, die Überflutung einzugrenzen. Aber trotzdem mussten inzwischen vier Dörfer, 25 Fabriken und etliche... Mehr…

Alarmierender Befund
Hitzewellen, immer mehr Stürme und ansteigende Meeresspiegel - so sieht die aktuelle Prognose des UN-Expertenrates für den Klimawandel aus, die jetzt in Paris vorgestellt wurde. Über 500 Fachwissenschaftler aus der ganzen Welt haben an der Erarbeitung dieses Berichtes mitgearbeitet - und in Paris haben dann die Vertreter der UN-Mitgliedsstaaten um jede Formulierung gerungen. Herausgekommen... Mehr…

Naturschutz in wandelbarer Zeit
Der Klimawandel macht auch nicht vor den Nationalparks halt. Während man vielerorts dabei ist, Schutzzonen für die Natur erst noch einzurichten, muss man sich grundsätzlich Gedanken darüber machen, wie der Zweck der Parks auch in Zukunft erreicht werden kann. Für das Umweltschutzprogramm der Vereinten Nationen UNEP wird diese Aufgabe zunehmend wichtig. Planeterde sprach mit dem... Mehr…

Protokoll einer unausweichlichen Katastrophe
Unsere Erde ist ein blauer Planet, der geradezu überquillt von Leben. Selbst in den tiefsten Tiefen des Meeres, tief im Gestein, ja sogar im antarktischen Eis existieren Organismen. Seit mindestens 2,5 Milliarden Jahren gibt es Leben auf diesem so durchschnittlichen Steinplaneten, der seit 4,5 Milliarden Jahren um einen sehr durchschnittlichen Stern kreist. Planet und Leben sind eine... Mehr…

Das Ende des komplexen Lebens
500 Millionen Jahre sind vergangen, seit der Mensch auf der Erde gelebt hat. Über Hunderte von Millionen Jahren war das Leben auf der Erde im steten Wandel begriffen: Neue Arten entstanden, verschwanden wieder. Auch der Mensch machte da keine Ausnahme. Er starb aus, wie Millionen Arten vor und nach ihm. Es war ein schier endloser Reigen. Doch jetzt scheint das vorbei. Mehr…

Zuflucht in der Tiefe
Der letzte Akt für das Leben hebt an. Sechseinhalb Milliarden Jahren ist die Erde alt. Die Menschheit ist längst vergessen, verschwand vor 1,9 Milliarden Jahren. Die Verdunstung lässt die Meere zu Seen und Tümpeln schrumpfen - und auch die verschwinden. Mehr…

Globaler Hitzetod
Mehr als 800 Millionen Jahre sind vergangen, seit der Mensch verschwunden ist. Es ist wieder einmal Sommer am Nordpol. Das Thermometer steigt auf mehr als 40 Grad. Es ist stickig. Auf der Erde gibt es weder Wälder, noch Moore. Schon vor Jahrmillionen ist der letzte Farn verdorrt. Nichts zeugt mehr von der einstigen Pracht des Planeten. Mehr…

Zuflucht Ozean
Wie seit Urzeiten donnern Ebbe und Flut gegen die Küsten der Kontinente. Aber das Land ist leer. Die Luft ist zum Schneiden. Wer leben will, muss die Hitze vertragen. Die Sonne kocht die Erde. Über den Meeren brauen sich gigantische Stürme zusammen. Dicke, undurchdringliche Wolkentürme bauen sich auf. Das Meer ist nicht mehr blau. Der Schutt der verwitternden Kontinente hat es... Mehr…

Das endgültige Finale
Elf Milliarden Jahre nach ihrer Entstehung ist auch das Ende für die Sonne gekommen. Sie wird nicht mehr gleißender, sondern verfärbt sich, wechselt ins Rötliche. Und dann bläht sie sich auf: Aus dem kleinen, weißgelben Stern wird ein Roter Riese. Die Sonne dehnt sich aus, frisst ihre Planeten. Mehr…

Überraschung aus den Weltmeeren
Die Weltmeere sind der größte Lebensraum des Planeten und uns doch unbekannter als Mond oder Mars. Da bleibt es nicht aus, dass wir unser Bild vom Geschehen an und unter der Wasseroberfläche immer wieder kräftig korrigieren müssen. Eine solche Korrektur verlangt jetzt ein Ozeanograph an der Universität des US-Bundesstaates Washington in Seattle. Er schreibt in der Wissenschaftszeitschrift... Mehr…

Unwillkommenes Nachbeben
Das ehrgeizige Geothermieprojekt in Basel ist gestoppt worden - zumindest vorläufig. Mehrere Erdstöße, zum Teil begleitet von einem explosionsartigen Knall, hatten die Bewohner des Stadtteils Kleinhüningen beunruhigt und den Bauträger Geopower veranlasst, die Arbeiten ruhen zu lassen. Dort sollte nach dem so genannten Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR) Erdwärme für die Erzeugung von... Mehr…

Das Ende der Giganten
Australiens Fauna ist einzigartig auf der Welt - denn nur auf dem kleinsten und isoliertesten der bewohnten Kontinente konnten sich Beuteltiere in einer unglaublichen Artenvielfalt erhalten. Doch verglichen mit der Tierwelt vor einigen 10.000 Jahren ist Australiens heutige Fauna geradezu verarmt. Bis vor rund 45.000 Jahren durchstreiften zahlreiche Riesenformen den Kontinent. Doch... Mehr…

Wenn die Welt stirbt - Massenaussterben als Chance für den Neuanfang
Was haben Trilobiten und Dinosaurier gemeinsam? Sie fanden bei einem Massenaussterben ihr Ende. Nicht bei ein- und demselben, da lagen schon 185 Millionen Jahre dazwischen, aber weder die einen, noch die anderen konnten den großen Katastrophen entkommen, die über die Erde hereinbrachen. Massenaussterben sind globale Desaster. Mehr als die Hälfte aller bekannten Tier- und Pflanzenarten... Mehr…

Biene mit Stehvermögen
Cretotrigona prisca ist eine kleine, tropische Honigbiene, die - vor 65 Millionen Jahren - vom Ende der Kreidezeit bis ins Tertiär hinein gelebt hat. Sie erzählt uns eine großartige Geschichte, denn sie hat den Einschlag und das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit überlebt. Mit ihr überlebten auch die Blütenpflanzen, die ihre Nahrungsgrundlage sind. Gleichzeitig jedoch wurden... Mehr…

Kreide-Tertiär
Das Szenario ist schauerlich: Da rast ein zehn Kilometer großer Asteroid mit Höllentempo in die Erde, trifft sie mit ungeheurer Wucht, zertrümmert die Steine an der Einschlagstelle, pulverisiert und verdampft sie. Unmengen an Staub schleudern hoch in die Luft, verfinstern die Erde, blockieren das Sonnenlicht. Über Monate und Jahre herrscht das, was der moderne Mensch mit "nuklearem... Mehr…

Devon
Seit dem ersten Massenaussterben hatte sich die Erde stark verändert. Pflanzen hatten das Festland erobert. Die Vorfahren der Bärlappgewächse bildeten dichte Wälder und boten damit auch den ersten Tieren, die sich an Land wagten, einen Lebensraum voller Verstecke. Mehr…