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Eine Ebene höher
Bohrung ins Mantelgestein geglückt
47 Tage auf See hat im vergangenen Herbst ein aus Geologen, Mikrobiologen und Ingenieuren gemischtes Forscherteam verbracht, um aus dem Atlantis-Massiv im Atlantik Bohrkerne zu gewinnen. Trotz widrigen Wetters und großer technischer Herausforderungen kam die Gruppe mit reicher Kernbeute wieder zurück. Am Bremer MARUM traf sich in den vergangenen 14 Tagen das gesamte Team, um die... Mehr…

Unbekannte Sprudler
Britische Forscher haben eine bisher unbekannte Art von Tiefsee-Hydrothermalquellen entdeckt, deren Fluide vor allem mit Talk beladen sind, einem Mineral aus Magnesium und Silikat, das der Hauptbestandteil von Speckstein ist. Das so genannte Van-Damm-Hydrothermalfeld befindet sich südlich der Cayman-Inseln in der Karibik in 2300 Metern Tiefe an einer so genannten ultralangsamen Spreizungszone.... Mehr…

Längere Tage durch Klimawandel
Unsere Tage werden durch die Geschwindigkeit bestimmt, mit der sich die Erde um ihre eigene Achse dreht. So dauert es derzeit exakt 23 Stunden, 56 Minuten und vier Sekunden, bis die Erde eine solche Rotation vollendet hat. Diese Geschwindigkeit ist allerdings variabel und wird von Masseverlagerungen an der Planetenoberfläche beeinflusst. Ein Team von US-amerikanischen und kanadischen... Mehr…

Jagdglück am Polarkreis
Die anatomisch modernen Menschen waren offenbar schon während der jüngsten Eiszeit im Polarkreis heimisch. Das legt jedenfalls der Fund einer Mammutmumie nahe, über den russische Archäologen in der aktuellen "Science" berichten. Damit würde die Besiedlungsgeschichte der Arktis mindestens 10.000 Jahre früher beginnen als bislang gedacht. Mehr…

Bakterium aus der Kupferzeit
Vor 25 Jahren entdeckten deutsche Wanderer im Südtiroler Schnalstal die Leiche eines rund 5300 Jahre alten Mannes. Die Mumie wurde schnell Ötzi getauft und in ein eigens gegründetes Speziallabor in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen überführt. Dort dauern die Untersuchungen an der Leiche aus der Kupferzeit weiterhin an und produzieren regelmäßig überraschende Erkenntnisse.... Mehr…

Menschlicher Einfluss blieb begrenzt
Das Amazonasgebiet ist mit mehr als 5,5 Millionen Quadratkilometern Fläche das größte Urwaldgebiet der Erde. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gerät der Regenwald zunehmend unter menschlichen Druck. Ökologische Untersuchungen haben jetzt gezeigt, dass sich das Ökosystem keinesfalls leicht von diesen Eingriffen erholen wird. Die südamerikanischen Ureinwohner des Amazonas haben... Mehr…

Wetterlage führte zu Rekordozonloch
Seit Ende der 70er Jahre taucht das Ozonloch über der Antarktis zuverlässig im Frühjahr der Südhalbkugel auf. In diesem Jahr war es rekordverdächtig, was Ausdehnung, Stärke des Ozonabbaus und Ausdauer angeht. Der Grund liegt nicht im Misserfolg des FCKW-Kontrollabkommens, sondern in ungünstiger Wetterlage. In diesem Jahr war es wieder soweit. Am 13. September maß die meteorologische... Mehr…

Trotz allem glimpflich davongekommen
Nepal kämpft immer noch mit den Folgen des schweren Erdbebens vom 25. April 2015. Ein Dreiviertel Jahr nach der Katastrophe hat der Wiederaufbau in dem armen Himalajastaat immer noch nicht wirklich begonnen. Die vier Milliarden Dollar internationale Aufbauhilfe sind weiterhin unangetastet. Dabei ist das Land noch glimpflich davon gekommen. Auf der Herbsttagung der Amerikanischen Geophysikalischen... Mehr…

Nicht für den Privatgebrauch
Das Wetter ist ein ausgesprochen komplexes System, das sich selbst mit den leistungsstärksten Computern nur für wenige Tage vorhersagen lässt. Dennoch forschen die Wetterdienste an Möglichkeiten, Prognosen für längere Zeiträume aufzustellen. Das britische Met Office gehört zu den führenden Institutionen auf diesem Gebiet und wagt eine Abschätzung des kommenden Winters. Mehr…

Am Rand der Überlastung
Die Menschheit verbraucht offenbar wesentlich mehr Süßwasser als man bisher annahm. Eine Bestandsaufnahme von Wissenschaftlern der Universität Stockholm in 100 großen Flusssystemen weltweit hat ergeben, dass die sogenannte Evapotranspiration, also der Wasserverlust durch Verdunstung und Blattatmung der Pflanzen, um gut 80 Prozent höher ist als gedacht. Dadurch wird der menschliche... Mehr…

Trügerische Ruhe am Hellenischen Bogen
Das östliche Mittelmeer gehört zu den seismisch aktivsten Regionen Europas. Im Zentrum steht der sogenannte Hellenische Bogen südlich von Kreta, wo die Afrikanische und die Ägäis-Platte aufeinandertreffen. In historischer Zeit sind dort bereits einige schwere Beben mit Magnitude 8 und mehr auf der Richter-Skala entstanden. Ein Bericht in den "Geophysical Research Letters" zeigt... Mehr…

Salzwasser auf dem Vormarsch
Immer mehr Menschen bewohnen die Küstengebiete der Erde. Nach UN-Angaben sind es inzwischen rund 44 Prozent der Weltbevölkerung. In vielen dieser Regionen schlagen die Hydrologen Alarm, weil Salzwasser in die Trinkwasserspeicher eindringt und sie ruiniert. In so unterschiedlichen Regionen wie Pakistan und Florida oder New Jersey, Zypern oder rings um die Bohaisee im Nordosten Chinas... Mehr…

Schleichende Gefahr auf dem Acker
Die Erosion gehört zu den größten Bedrohungen für die Bodenfruchtbarkeit weltweit. Fast 11 Millionen Quadratkilometer Landoberfläche sind durch Erosion geschädigt, das ist eine Fläche, die fast drei Mal so groß ist wie die Europäische Union. Die dramatischsten Beispiele dafür finden sich auf den Lössplateaus Chinas, wo die Niederschläge tiefe Schluchten in den fruchtbaren... Mehr…

Flüsse in einem Meer von Sand
So wüstenhaft und trocken wie heutzutage war die Sahara nicht immer. Nach dem Ende der jüngsten Eiszeit glich Nordafrika wohl eher einer üppig begrünten Savanne mit ausgedehnten Seen und großen Flüssen, die Wüste setzte sich erst vor rund 5000 Jahren durch. Wissenschaftler des französischen Meeresforschungsinstituts Ifremer und der Universitäten von Lille und Bordeaux haben... Mehr…

Im Kellergeschoß der "Verlorenen Stadt"
"Lost City" am Atlantis-Massiv des mittelatlantischen Rückens ist nach derzeitigem Kenntnisstand ein einzigartiger Ort auf der Erde. 1500 Kilometer von der nächsten bewohnten Insel entfernt und zwischen 800 und 1800 Meter tief unter der Wasseroberfläche gelegen, findet hier am Ozeanboden ein tektonischer Prozess statt, der heutzutage zur absoluten Ausnahme gehört. Unverändertes... Mehr…

Die große Lücke der Megafauna
Die großen Tiere hinterlassen in den Ökosystemen offenbar einen unerwartet großen ökologischen Fußabdruck. In einer ganzen Reihe von Beiträgen in den Abhandlungen der US-Akademie der Wissenschaften haben Biologen den Beitrag der sogenannten Megafauna zur Leistungsfähigkeit der Ökosysteme untersucht. Ihr Fazit: Die Menschheit weiß gar nicht, welchen Schaden sie sich selbst... Mehr…

Die ersten Bohnen
Die südliche Levante, also die Gegend des heutigen Israel und Palästina, gehört zu den Regionen mit den frühesten Siedlungsspuren. Dennoch konnte keine der heutigen Ackerpflanzen auf das Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer zurückgeführt werden - bis jetzt. Bei Ausgrabungen in Galiläa haben Archäologen verkohlte Kerne der Dicken Bohne gefunden. Wissenschaftler vom Max-Planck-Weizmann-Zentrum... Mehr…

Stürmische Aussichten
Stürme gehören in Mitteleuropa zu den größten Naturgefahren. Nur wenn die Flüsse über die Ufer treten, kann es teurer werden. Daher sind Öffentlichkeit wie Versicherungswirtschaft sehr daran interessiert, die Entwicklung der Sturmgefahr in den kommenden Jahrzehnten zu erfahren. Die Wissenschaft traut sich derzeit jedoch nur im Fall der sommerlichen Gewitterstürme eine Prognose... Mehr…

Schnellstart des Lebens?
Von der frühesten Phase der Erde sind nicht mehr als Kristallkörner aus Zirkon geblieben. Seit rund 15 Jahren verfügen die Geowissenschaftler über Methoden, den Winzlingen ihre Informationen über die ersten 600 Millionen Jahre unseres Planeten zu entreissen, und diese Forschungen haben das Bild der frühen Erde stark verändert. Jetzt wird in den Abhandlungen der US-Akademie der... Mehr…

Koralle mit Umweltkontrolle
Die gewaltigen CO2-Mengen, die der Mensch in die Atmosphäre bläst, führen zur chemischen Veränderung der Ozeane, denn ein großer Teil des anthropogenen Kohlendioxids landet in den Weltmeeren und löst dort eine schleichende Versauerung des Wassers aus. Laborexperimente, die die Bedingungen zum Ende des 21. Jahrhunderts simulierten, ergaben alarmierende Folgen für viele Meereslebewesen... Mehr…

Überraschend starke Einwanderung
Afrika ist nicht nur die Wiege der Menschheit, von der mehrfach in der Geschichte unserer Art entscheidende Wanderungsbewegungen ausgingen - es wurde in prähistorischer Zeit auch selbst zum Ziel einer offenbar bedeutenden Immigration aus dem Mittleren Osten. In der aktuellen "Science" wird ein Genomvergleich vorgestellt, der dies belegt. Mehr…

Kompromissversuch im Streit um das Ende der Dinosaurier
Der Streit um das Ende der Dinosaurier ist inzwischen im vierten Jahrzehnt angelangt. Die Gemüter haben sich etwas beruhigt, die Positionen zwischen Impakt- und Vulkanismus-Anhängern nähern sich an. Doch in der entscheidenden Frage, was wann geschah, liefern viele ungeklärte Dinge Stoff für weitere Jahrzehnte der Auseinandersetzung. Ein Bericht in der aktuellen "Science" versucht... Mehr…

Vulkan bediente sich aus verschiedenen Quellen
Yellowstone mit seinen Geysiren, vielfarbigen heißen Quellen, Schlammvulkanen und Fumarolen gehört zu den Wundern Nordamerikas. Doch hinter dieser Wunderwelt steckt ein Ungeheuer, einer der größten Vulkane der Erde. Geochemiker aus der Schweiz, den USA und Kanada haben in "Nature Scientific Reports" die Chronologie der drei jüngsten Ausbrüche in hoher zeitlicher Auflösung vorgestellt. ... Mehr…

Überraschend stark
Die Gewässer rund um die Antarktis haben in den jüngsten Jahren unerwartet viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre gefischt. Dieses Ergebnis berichten Schweizer und deutsche Geophysiker in "Science". Die Forscher haben sich auf Messwerte, nicht auf Modellrechnungen gestützt. Diese Messwerte zeigen jedoch auch, dass die Aufnahmefähigkeit der Weltmeere südlich des 35. Breitengrads... Mehr…

Ende einer Partnerschaft
Im Laufe der Evolution haben sich zwischen vielen Arten Fortpflanzungspartnerschaften zu beiderseitigem Nutzen ergeben. In den hochalpinen Regionen der Rocky Mountains haben Botaniker jetzt offenbar das Ende einer solchen Partnerschaft zwischen Alpenpflanzen und Hummeln protokolliert. In der aktuellen "Science" berichten sie von Bienen und Blumen. Mehr…